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Neuer Bericht: Boom für „Grüne“ Energie zerstört indigene Völker

Der aktuelle Staudamm Boom droht indigene Völker zu zerstören. © Survival
Anlässlich des UN-Tages der indigenen Völker am 9. August hat Survival International einen neuen Bericht veröffentlicht, welcher die verheerenden Auswirkungen großer Staudammprojekte auf indigene Völker hervorhebt. Auch deutsche und österreichische Unternehmen sind an dem Bau einiger dieser Dämme beteiligt. - Weiter lesen …

Chemiker gelingt erstmals die Herstellung des synthetischen Cannabis-Wirkstoffes

Tetrahydrocannabinol (THC), der Wirkstoff der Cannabis-Pflanze, könnte mittlerweile in vielen medizinischen Bereichen Anwendung finden: in der Krebstheraphie, bei der Behandlung vom Multipler Sklerose oder bei chronischen Schmerzen. Das Problem ist jedoch, dass der Anbau von Cannabis in Deutschland durch das Betäubungsmittelgesetz nahezu vollständig eingeschränkt ist. Gerade einmal 20 kg pro Jahr können produziert werden, der tatsächliche Bedarf liegt aber bei über einer Tonne. Einen Ausweg aus diesem Dilemma bietet jetzt ein Verfahren, das Prof. Oliver Kayser vom Lehrstuhl Technische Biochemie der TU Dortmund entwickelt hat: Ihm ist erstmals die heterologe Biosynthese von THC gelungen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Wie Nickelallergien entstehen…

Einen wesentlichen Beitrag zur Entschlüsselung der allergiefördernden Eigenschaften von Nickel haben jetzt Wissenschaftler der Universität Gießen gemeinsam mit Kollegen aus Mannheim, Freiburg, Münster und München geleistet. Unter Federführung der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Matthias Goebeler und Dr. Marc Schmidt (Zentrum für Dermatologie, Venerologie und Allergologie) konnte aufgeklärt werden, auf welche Weise Nickel eine Entzündung der Haut hervorruft, die einem sichtbaren Ekzem vorausgeht. Diese Ergebnisse, die für innovative Prophylaxe- und Therapieansätze von Bedeutung sein können, wurden in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature Immunology“ veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

"Laborjournal"-Ranking unterstreicht: Leipzig ist Zentrum für Evolutions- und Strukturbiologie

Zwei aktuelle Ranglisten unterstreichen es: Leipzig ist zu einem Zentrum der Evolutions- und Strukturbiologie geworden. Deutlich wird das unter anderem daran, dass Peter Stadler, Professor für Bioinformatik am Institut für Informatik, in der Fachzeitschrift “Laborjournal” mit 2.731 Zitierungen und 76 Artikeln Platz 1 im Ranking für Strukturbiologie sowie mit 2.655 Zitierungen und ebenfalls 76 Artikeln den 2. Rang im Bereich Evolutionsbiologie einnimmt. Hinzu kommen weitere Zitierungen von Artikeln aus dem ausgewerteten Zeitraum von 2004 bis 2007, an denen Stadler oder Mitarbeiter seiner Professur maßgeblich mitgewirkt haben.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Homburger Forscher finden neuen Therapieansatz für die Behandlung von Bluthochdruck

Wissenschaftler des Homburger Instituts für Pharmakologie haben zusammen mit Kollegen des Instituts für Physiologie der Universität Regensburg und der Universität Leuven in Belgien einen bisher unbekannten Mechanismus identifiziert, der bei der Entstehung von Bluthochdruck eine entscheidende Rolle spielt. Die Forscher um die Diplombiologin Ilka Mathar und Prof. Marc Freichel konnten in Zusammenarbeit mit Prof. Rudi Vennekens (KU Leuven) und Prof. Frank Schweda (Universität Regensburg) zeigen, dass ein Ionenkanal, der als TRPM4 bezeichnet wird, die Freisetzung von Adrenalin aus Zellen des vegetativen Nervensystems und dadurch den arteriellen Blutdruck reguliert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Revolutionäre Einblicke ins Innere von Salzstöcken

RWTH-Wissenschaftler ermöglichen Erforschung von Salzschichten ohne aufwändige Bohrungsarbeiten Salz ist zäh und flüssig. „Es ist ein merkwürdiger Gesteinskörper“, sagt Univ.-Prof. Dr. Janos Urai vom Lehr- und Forschungsgebiet Geologie – Endogene
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Keine Gegner: Aufklärung und Religion – RUB-Germanisten erforschen beispielhafte Positionen der Geschichte

Neue Reihe: Bochumer Quellen und Forschungen zum 18. Jahrhundert

Neue Perspektiven auf das Verhältnis von Aufklärung und Religion im deutschsprachigen Raum bietet der erste Band der neuen Reihe „Bochumer Quellen und Forschungen zum 18. Jahrhundert (BoF). Herausgeber Prof. Dr. Carsten Zelle (Neuere Deutsche Literaturwissenschaft der RUB) und sein Paderborner Kollege Prof. Dr. Michael Hofmann analysieren beispielhafte Positionen zu dem spannungsreichen Verhältnis und zeichnen exemplarische Muster nach, die auch einen neuen Blick auf die aktuelle Situation erlauben.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Die zweiköpfige Hydra – Wenn Eltern keine klaren Grenzen setzen

Wie Korallen, Seeanemonen und bestimmte Quallen zählen auch die Süßwasserpolypen (Hydra) zu den Nesseltieren. Diese entwicklungsgeschichtlich sehr alten Vielzeller leben im Meer, an den Küsten und zum Teil auch im Süßwasser. Süßwasserpolypen können sich unter anderem asexuell durch die Ausbildung von Knospen fortpflanzen, die sich zu neuen Polypen entwickeln und anschließend vom Elternpolyp ablösen. Ein Team um die LMU-Biologin Professor Angelika Böttger hat nun den molekularen Signalweg entdeckt, der die Abspaltung der Knospen auslöst.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Rekordtemperaturen: Warum Meteorologen die Hitze nicht vorhersagten

Im Frühjahr hat niemand die extreme Hitze vorhergesehen. Das zeigt einmal mehr die Grenzen der professionellen Wetterfrösche.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Folge des Klimawandels: Fette Jahre für Murmeltiere

Zumindest für einige hat der Klimawandel auch positive Seiten: Murmeltiere in den USA profitieren von längeren und wärmeren Sommern. Sie werden fetter, haben bessere Überlebenschancen – und die Populationsgrößen nehmen zu.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Wo die wilden Gemüse wohnen – Gurke und Melone stammen aus Asien und Australien

Der geografische Ursprung und die Region der Domestizierung sind selbst bei wichtigen kultivierten Pflanzen noch unklar. So wurde lange vermutet, dass die botanische Gattung Cucumis, zu der auch Gurke (Cucumis sativus) und Melone (Cucumis melo) gehören, aus Afrika stammt, weil es dort zahlreiche wilde Cucumis-Arten gibt. „Eine genetische Analyse hat uns nun aber gezeigt, dass Melone und Gurke ursprünglich aus Asien stammen“, sagt die LMU-Botanikerin Professor Susanne Renner. „Wir haben zudem eine Reihe verwandter und noch nicht beschriebener Arten nachgewiesen, die aus Australien oder aus Gegenden rund um den Indischen Ozean stammen.“
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Gentests an Embryonen: "Es gibt keinen Dammbruch"

Nachdem der Bundesgerichtshof Gentests an Embroyen für zulässig erklärt hat, fordern Politiker neue Gesetze. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt der Reproduktionsmediziner Ulrich Hilland, warum werdende Eltern von den Tests profitieren – und warnt zugleich vor einer Embryo-Selektion nach Schema F.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Forscher entschlüsseln Erbgut des einfachsten Vielzellers

Die Grünalge Volvox carteri als Modellsystem für molekulare Untersuchungen zur Evolution der Vielzelligkeit

Ein internationales Team von Wissenschaftlern aus den USA, Kanada, Japan und Deutschland hat jetzt das Erbgut des einfachsten Vielzellers, Volvox carteri, entschlüsselt. In der Fachzeitschrift Science berichtet die Forschergruppe wie dieser Modellorganismus, ein kleiner kugelförmiger Tümpelbewohner, dazu beiträgt, die Evolution von Einzellern zu Vielzellern auf molekularer Ebene zu verstehen. Aus Deutschland war eine Arbeitsgruppe der Universität Bielefeld unter der Leitung von Professor Dr. Armin Hallmann maßgeblich an den Untersuchungen beteiligt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Bessere Konzentration, Laune und Gesundheit – Schüler profitieren von späterem Schulbeginn

ddp

Ein späterer Schulbeginn bessert bei Jugendlichen die Aufmerksamkeit, die Laune und auch die Gesundheit. Schüler profitieren einer amerikanischen Studie zufolge schon von einer geringen Verschiebung des Unterrichtsstarts von 8.00 Uhr auf 8.30 Uhr deutlich.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Jasmin als Valiumersatz: RUB-Forscher entdecken unerwartete Wirkung von Düften

Statt Schlaftablette oder Stimmungsaufheller könnte auch eine Nase Jasminduft aus Gardenia jasminoides helfen: Bochumer Forscher um Prof. Dr. Dr. Dr. Hanns Hatt haben in Kooperation mit Dr. Olga Sergeeva und Prof. Helmut Hass von der Heinrich Heine Universität Düsseldorf entdeckt, dass die beiden Duftstoffe Vertacetal-coeur (VC) und die chemische Variante (PI24513) den gleichen molekularen Wirkmechanismus haben und genauso stark wirken wie die häufig verschriebenen Barbiturate oder das Propofol.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Vielzeller sind älter als gedacht

Ein internationales Wissenschaftlerteam hat 2,1 Milliarden Jahre alte Fossilien entdeckt, die einen neuen Anhaltspunkt für die Entwicklungsgeschichte von Vielzellern geben. Die Entdeckung der mehr als 250 Versteinerungen mit einem Durchmesser von bis zu zwölf Zentimetern ändert den Blick auf die Entstehung komplexen Lebens. An dem Fund im zentralafrikanischen Gabun war auch Prof. Dr. Franz Fürsich beteiligt, der den Lehrstuhl für Paläontologie am GeoZentrum der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg leitet. Über ihre Entdeckung berichten die Forscher in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Falscher Adresscode mit fatalen Folgen: Die zellulären Mechanismen schwerer Neurodegeneratonen

Ein Forscherteam um Professor Christian Haass und Dr. Dorothee Dormann, LMU München und Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), konnte erstmals zelluläre Mechanismen identifizieren, die zu einer Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) oder zu einer Frontotemporalen Demenz (FTD) führen. ALS ist eine schwere Erkrankung des Nervensystems mit zunehmender Muskelschwäche und Lähmungen, während das Absterben von Nervenzellen im Stirnhirn bei Patienten mit FTD Veränderungen der Persönlichkeit sowie Sprach- und Gedächtnisstörungen verursacht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Neuronale Stammzellen greifen Glioblastome an

Forscher des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch haben jetzt gezeigt, wie hirneigene Stammzellen und Vorläuferzellen Glioblastome, in Schach halten. Sie zählen zu den häufigsten und bösartigsten Hirntumoren. Dr. Sridhar Reddy Chirasani, Prof. Helmut Kettenmann und Dr. Rainer Glass (alle MDC) und Dr. Michael Synowitz von der Charité – Universitätsmedizin Berlin, haben jetzt in der Zellkultur und in Mäusen zeigen können, wie dieser von ihnen vor einiger Zeit entdeckte körpereigene Schutzmechanismus funktioniert (Brain, July 6, 2010, doi:10.1093/brain/awq128)*.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

„Buddhisten meditieren“ und andere Klischees

Bayreuth. Der Indologe und Religionswissenschaftler Dr. habil. Oliver Freiberger, Assistant Professor an der University of Texas at Austin, war jetzt bei der Bayreuther Religionswissenschaft zu Gast. Freiberger, der bis 2004 Assistent am Bayreuther Lehrstuhl für Religionswissenschaft I gewesen war, präsentierte im Rahmen der William-James Gastprofessur für Religionsforschung neueste Forschungsergebnisse zum indischen Buddhismus.
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Protein mit doppeltem Lichtschalter

Ein neues fluoreszentes Markerprotein haben Forscher um Professor Gerd Ulrich Nienhaus vom KIT entwickelt: Bei dem photoaktivierbaren Protein „mIrisFP“ lässt sich sowohl das Fluoreszenzlicht ein- und ausschalten als auch die Farbe des Lichts von Grün nach Rot verändern. Das Protein erlaubt dynamische Untersuchungen an Zellen und Organismen und eröffnet der zellbiologischen und molekularmedizinischen Forschung neue Möglichkeiten. In der Fachzeitschrift „Nature Methods“ stellen die Wissenschaftler nun ihre Entwicklung vor.
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Chaperone kontrollieren den Aufbau von Eiweißfabriken in der Zelle

Mikrobiologen der Universität Konstanz um Elke Deuerling entdecken in Hefezellen eine neuartige Funktion von Chaperonen

Die Forschungsgruppe von Elke Deuerling, Professorin für Molekulare Mikrobiologie an der Universität Konstanz, entdeckte neue Funktionen der als „Chaperone“ bekannten Proteinfaltungshelfer. Die Konstanzer Wissenschaftler bewiesen, dass Chaperone nicht nur wie bislang angenommen für die korrekte Faltung von Proteinen zuständig sind, sondern auch für die Funktionalität der Ribosomen unerlässlich sind. Damit nehmen Chaperone eine bislang unbekannte Schlüsselstellung in zellulären Prozessen ein.
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Wissenschaftler entschlüsseln Genom eines essbaren Hutpilzes

Eine internationale Forschergruppe mit Beteiligung der Universität Göttingen hat zum ersten Mal das Genom eines essbaren Hutpilzes entschlüsselt. Der Wollstielige Mist-Tintling (Coprinopsis cinerea), auch Struppiger Tintling genannt, wächst in der Natur bevorzugt auf Pferdemist und Agrarabfällen. Im Mittelalter nutzte man seine Sporen als Tinte, heute wird er beispielsweise in Thailand als Delikatesse gezüchtet. An der Universität Göttingen waren zwei Arbeitsgruppen unter der Leitung von Prof. Dr. Ursula Kües und Dr. Mario Stanke an den Untersuchungen beteiligt.
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Boethius – Christ oder heidnischer Philosoph? Bochumer Philologen stellen die Gretchenfrage

Märtyrer tröstete sich im Angesicht des Todes mit der antiken Philosophie

Womit tröstet sich ein zum Tode Verurteilter? Am Beispiel des spätantiken Philosophen Boethius untersuchen die Bochumer Philologen Prof. Dr. Nicola Kaminski und Prof. Dr. Reinhold Glei in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Franz Lebsanft aus Bonn die Frage, welche Rolle das Christentum für den „letzten Römer“ und seine Rezeption spielte. Sie stellen fest: Boethius war zwar Christ, suchte jedoch seinen Trost nicht in der christlichen Heilsbotschaft, sondern in den abstrakten Lehren der Philosophie. Sein Heiland war Sokrates, nicht Christus, und seine Apostel waren nicht Petrus und Paulus, sondern Platon und Aristoteles.
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Biliproteine – leicht gemacht: Fluoreszierende und durch Licht schaltbare Mikroskopie-Marker

Biliproteine werden in den Biowissenschaften bei bildgebenden Verfahren als Hilfsmittel eingesetzt, um definierte Strukturen und Prozesse sichtbar zu machen. Allerdings konnten die farbigen Bausteine in lebenden Organismen bisher nur relativ aufwändig in mehreren Schritten hergestellt werden. In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern um Professor Kai-Hong Zhao an der Huazhong-Universität im chinesischen Wuhan hat ein Team um den LMU-Biologen Professor Hugo Scheer nun ein neues Verfahren entwickelt, mit dem die farbigen Proteine direkt in einem Schritt synthetisiert werden.
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Alles über die Liebe

„Alles über die Liebe“ heißt das neueste Buch des Sozialpsychologen Prof. Dr. Manfred Hassebrauck; Untertitel „Warum wir lieben, wen wir lieben, wie wir die Liebe erhalten“.
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Wachstumshormone der Pflanzen: Wenn Gegenspieler kooperieren

Die beiden wichtigsten Wachstumshormone von Pflanzen, die beim Wachstumspotential und bei der Ausbildung von Blättern oder Blüten bislang als Gegenspieler verstanden wurden, können durchaus auch synergetisch wirken. Die Wirkungen der Hormone Auxin und Cytokinin sind weitaus enger vernetzt als bislang angenommen. Das haben Wissenschaftler aus Heidelberg, Tübingen und Umea (Schweden) anhand von Experimenten an einem Modellorganismus der Biologie, der Ackerschmalwand Arabidopsis thaliana, nachgewiesen. Ihre Ergebnisse zum Wirkungsgeflecht von Pflanzenhormonen veröffentlicht das Forscherteam unter Leitung von Prof. Dr. Jan Lohmann, Stammzellbiologe an der Universität Heidelberg, in „Nature“.
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Bioinspiriert und nanostrukturiert: Wasserstofftechnologie und Solarenergienutzung

Professor Dr. Matthias Beller vom Leibniz-Institut für Katalyse in Rostock, der am 29. August 2010 anlässlich des 3rd EuCheMS Chemistry Congress in Nürnberg als erster Wissenschaftler mit dem neu geschaffenen
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Zweifel an mutmaßlicher Todesursache Tutanchamuns / Hamburger Tropenmediziner vermuten eine Sichelzellerkrankung

Hamburg, 23. Juni 2010 – Mediziner des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNI) stehen der kürzlich aufgestellten These der Gruppe um den Ägyptologen Dr. Zahi Hawass zur Todesursache des Pharaos Tutanchamun kritisch gegenüber. „Malaria in Kombination mit der Köhler-Krankheit als Grund für den frühen Tod Tutanchamuns erscheint uns eher unwahrscheinlich”, sagen Dr. Christian Timmann und Prof. Christian Meyer vom BNI. Sie vermuten vielmehr eine Erbkrankheit als eigentliche Todesursache1: „Die Sichelzellkrankheit ist eine wichtige Differenzialdiagnose, die man mit dem vorhandenen DNA-Material vermutlich bestätigen oder ausschließen kann.“
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Forschungsergebnis: Ohne Zellwand – keine Chance für Tuberkulosebakterium

Tuberkulose auf dem Vormarsch: Immer mehr Stämme des Erregers haben in den vergangenen Jahren Resistenzen gegen bereits vorhandene Medikamente entwickelt. Neue Wirkstoffe werden daher dringend benötigt. Ein Team von Wissenschaftlern um Prof. Dr. Caroline Kisker, Gruppenleiterin am Rudolf-Virchow-Zentrum in Würzburg, hat nun einen viel versprechenden neuen Wirkstoff entwickelt. Er soll es dem Bakterium unmöglich machen, seine Zellwand zu bilden und so den Erreger abtöten. Dabei heraus gekommen ist ein Hemmstoff, der etwa 14.000-mal länger bindet, als bisherige Substanzen und somit deutlich besser wirkt. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Journal of Biological Chemistry veröffentlicht.
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Europäischer Preis für IPP-Plasmaphysiker

Der renommierte Hannes-Alfvén-Preis 2010 der Europäischen Physikalischen Gesellschaft geht an zwei dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) verbundene Wissenschaftler, an Prof. Dr. Jürgen Nührenberg vom IPP-Teilinstitut in Greifswald, sowie an das auswärtige Wissenschaftliche Mitglied des IPP, Prof. Dr. Allan Boozer von der Columbia Universität in den USA. Der Preis wird am 23. Juni während der Eröffnung der Plasmaphysik-Konferenz der Europäischen Physikalischen Gesellschaft in Dublin überreicht.
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