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UDE: Zoologen beobachten magnetfeldgesteuerte Füchse

Wenn der Rotfuchs auf der Jagd ist, springt er nicht einfach so auf seine Beute zu. Er richtet sich unbewusst am Magnetfeld der Erde aus. Zu diesem überraschenden Schluss kommen Zoologen der Universität Duisburg-Essen und der Prager Agraruniversität, die über 80 Füchse bei fast 600 Jagdsprüngen beobachtet haben. Die Ergebnisse der Arbeit von Dr. Sabine Begall, Prof. Dr. Hynek Burda, Prof. Dr. Jaroslav Cerveny und Kollegen werden am 12. Januar in der renommierten Fachzeitschrift Biology Letters publiziert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Neue Bilder aus der Nanowelt: Direkte Beobachtung der Bindung von Kohlenmonoxid

Kohlenmonoxid ist hochgiftig, weil es die Bindungsstelle des Hämoglobins für Sauerstoff blockiert. Nach dem gleichen Prinzip, einem Porphyrinring mit eingeschlossenem Eisen- oder Kobalt-Atom an das die giftigen Gasmoleküle andocken können, lassen sich auch Sensoren bauen, die vor Kohlenmonoxid warnen. Physiker um Professor Johannes Barth von der Technischen Universität München (TUM) haben in Zusammenarbeit mit Theoretikern in Lyon und Barcelona Bindungsmechanismen für Gasmoleküle an Eisen- oder Kobalt-Porphyrinen aufgeklärt. In der aktuellen Ausgabe von Nature Chemistry berichten sie über die von ihnen gefundenen, unerwarteten Phänomene und zeigen erste Aufnahmen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Biologie: Geiz und Gier liegen im Blut und in den Genen

Was sind die Wurzeln der Profitgier? Nicht nur Erfahrung, sondern auch Gene und Hormone machen den Menschen zum Homo oeconomicus, behaupten Forscher.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

UDE: Daimler vor BMW, VW und Ford in der ÖkoGlobe-Jahresbilanz

Die größte Offenheit für ökologische Innovationen findet sich beim Daimler-Konzern: Er wurde in den vergangenen vier Jahren am häufigsten für nachhaltige Innovationen nach den ÖkoGlobe-Kriterien ausgezeichnet. Das hat die jüngste Auswertung des ÖkoGlobe-Instituts der Universität Duisburg-Essen (UDE) ergeben, die die Beurteilung längerfristiger Aktivitäten der Autobauer auf dem Feld der nachhaltigen Mobilität ermöglicht, so Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer, Leiter des ÖkoGlobe-Instituts.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Benzin aus Wasser, CO2 und Sonnenlicht

Einem Forschungsteam um Aldo Steinfeld, Professor an der ETH Zürich und Laborleiter am Paul Scherrer Institut, ist es gelungen, mit Solarenergie aus Wasser und Kohlendioxid Treibstoff zu erzeugen. Dazu haben die Wissenschaftler einen Solar-Reaktor entwickelt, in dem konzentrierte Sonnenstrahlung das dafür nötige stabile und schnelle thermochemische Verfahren antreibt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Münsterscher Biophysik-Professor Klingauf: "Hypothese zur Signal-Übertragung widerlegt"

Wenn Reize durch den Körper wandern: Ein Forscherteam um den münsterschen Biophysik-Professor Dr. Jürgen Klingauf konnte nun eine Hypothese über die Signal-Übertragung zwischen Nervenzellen widerlegen. Die Wissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) nahmen die Nervenzellen dafür buchstäblich unter die Lupe – oder präziser: unter das Fluoreszenz-Mikroskop. Die Ergebnisse der Forschung sind in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift “Nature Neuroscience” veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Heidelberger Archäologen: Licht im Dunkel der Zeit vor dem Islam

Archäologen der Universität Heidelberg haben mit Grabungen im Jemen Licht in ein bisher weitgehend unerforschtes Kapitel der Weltgeschichte gebracht. „Unsere Funde in der antiken Ruinenstadt Zafar haben der Zeit unmittelbar vor dem Entstehen des Islam in Altsüdarabien ein Gesicht gegeben“, erklärt Prof. Dr. Paul Yule vom Seminar für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients der Ruperto Carola. Die kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung dieser bislang kaum erforschten und als dekadent angesehenen Epoche sei unterschätzt worden. Die Funde belegen unter anderem, wie stark die Wurzeln des Islam mit dem Judentum und Christentum verbunden sind.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Erlanger Chemiker klären auf, wie Biominerale sich selbst regenerieren

Was wäre, wenn sich die zerknautschte Karosserie eines Unfallwagens von ganz allein wieder auseinanderfalten würde? Noch ist das Zukunftsmusik, doch in der Natur gibt es zahlreiche Materialien, die – wenn auch in viel kleineren Dimensionen – über selbstheilende Fähigkeiten verfügen, z.B. menschliche Knochen und Zähne. Forscher um den Physiker Prof. Dr. Dirk Zahn vom Lehrstuhl für Theoretische Chemie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg haben auf molekularer Ebene untersucht, wie Zahnschmelz seine Verformungen von allein heilt. Ihre Forschungsergebnisse haben die Wissenschaftler jetzt in der Zeitschrift Angewandte Chemie (Internationale Edition, 122, 2010) veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Neues Taubheitsgen beim Menschen entdeckt: Homburger Forscher beteiligt

Eine internationale Forschergruppe hat in einer neuen Studie herausgefunden, dass eine bestimmte Genmutation beim Menschen zu Taubheit sowie einer stark verlangsamten Herzfrequenz und Herzrhythmusstörungen führt. Das veränderte Gen löst bei den Betroffenen eine gestörte zelluläre Signalgebung von Kalzium-Ionen aus. Die Professorin für Biophysik an der Saar-Uni, Jutta Engel, und ihr Kollege Dr. Niels Brandt waren an den Forschungen beteiligt. Das Ergebnis der Studie wurde in der Online-Ausgabe der renommierten Zeitschrift „Nature Neuroscience“ veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Bienen, Pilze, Orchideen: Warum die Artenvielfalt bei Orchideen so groß ist

Bayreuth (UBT). Insgesamt 22.500 Orchideenarten gibt es heute auf der Erde. Wie ist diese ungewöhnliche Artenvielfalt zu erklären? Eine multinationale Forschergruppe unter Mitwirkung von Prof. Dr. Gerhard Gebauer, der an der Universität Bayreuth das Labor für Isotopen-Biogeochemie leitet, hat jetzt die Ursachen weiter aufgeklärt. Wechselwirkungen der Orchideen mit anderen Lebewesen haben einen entscheidenden Anteil daran, dass Orchideen in so großer Diversität entstanden sind und nebeneinander existieren können. Im Forschungsmagazin „The American Naturalist“ stellen die Wissenschaftler aus Südafrika, den USA, Großbritannien und Deutschland ihre Forschungsergebnisse vor.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Konsum und Nachhaltigkeit. Ein Widerspruch?

FRANKFURT. Dass unser Lebensstil die Ressourcen über alle Maßen beansprucht, ist durchaus bekannt. Doch nur eine Minderheit ist bereit, ihr Konsumverhalten nachhaltig zu ändern. Wie lässt sich dieser Widerspruch zwischen Wissen um den eigenen Ressourcenverbrauch und Sorge um die Umwelt einerseits und wenig nachhaltigem Konsumverhalten andererseits erklären? Die Frankfurter Soziologin Prof. Birgit Blättel-Mink betrachtet unterschiedliche soziokulturelle Milieus, die jeweils einem idealtypischen Lebensstil zugeordnet werden, in Bezug auf ihr Umweltbewusstsein und -verhalten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Vortrag des Historikers Prof. Carlo Ginzburg am 10. Februar 2011 an der Freien Universität

Das Italienzentrum und das Dahlem Humanities Center der Freien Universität Berlin laden in Kooperation mit dem Centre Marc Bloch am 10. Februar 2011 zu einem Vortrag des Historikers Carlo Ginzburg, Professor an der „Scuola Normale Superiore di Pisa“, ein. Die Veranstaltung „Our Words and Theirs. A Reflection on the Historian’s Craft Today“ findet in englischer Sprache statt, der Eintritt ist frei.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Neue Schüler-Studie – Wer schön wohnt, lernt besser

ddp

Kinder aus guten Wohngegenden profitieren in der Schule in der Regel auch von der Nachbarschaft. In einer Untersuchung unter Grundschülern in Berlin fanden Sozialwissenschaftler zudem heraus, dass Schüler in Wohngebieten mit hoher Arbeitslosen und Sozialhilfequote in der Schule hingegen nicht schlechter sind als Schüler aus sozial durchschnittlichen Vierteln.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Vom absehbaren Ende des Kleingelds – ein wirtschaftswissenschaftlicher Rückblick

Ökonom Prof. Dr. Birger P. Priddat beschreibt in seinem neuen Buch ein Alltagsphänomen, das leidenschaftlich gesammelt wird und dann doch fehlt
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Pflanzenschädling genetisch entschlüsselt – Einblick ins Erbgut hilft Falschen Mehltau zu bekämpfen

Ein internationales Forscherteam unter Mitwirkung von Prof. Dr. Marco Thines, Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F), Frankfurt a.M., hat das Erbgut eines Erregers von „Falschem Mehltau“ untersucht, um dessen Besiedlungsmechanismen und Lebensweise besser zu verstehen. Die Forscher fanden heraus, dass der Schädling Gene reduziert hat, um die Abwehrmechanismen der von ihm befallenen Pflanze zu unterlaufen. Der genetische Bauplan zeigt, wie abhängig der parasitär lebende Erreger vom Wirt ist, denn lebenswichtige Stoffwechselprozesse kann er nicht mehr selbst übernehmen. Die Ergebnisse liefern Ansätze für eine gezieltere Bekämpfung und wurden im Fachjournal „Science“ veröffentlicht.
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Vietnams Artenvielfalt wurzelt tief in der Erdvergangenheit

Durch die sehr hohe Anzahl meist nur dort vorkommenden Tier- und Pflanzenarten gilt Südostasien als globaler Hot Spot der Biodiversität. Trotz seiner stark gefährdeten Land- und Süßwasserökosysteme trägt Vietnam maßgeblich zu dieser biologischen Vielfalt bei. – Die Arbeitsgruppe um Professor Madelaine Böhme, Leiterin der Arbeitsgruppe Terrestrische Paläoklimatologie des Senckenberg Center for Human Evolution and Palaeoecology (HEP) der Universität Tübingen, weist in einer aktuellen Publikation erstmals nach, dass Nordvietnam schon vor rund 30 Millionen Jahren ein Hot Spot der Biodiversität war.
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Vietnams Artenvielfalt wurzelt tief in der Erdvergangenheit

Frankfurt/Tübingen, 13. Dezember 2010_ Durch die sehr hohe Anzahl meist nur dort vorkommenden Tier- und Pflanzenarten gilt Südostasien als globaler Hot Spot der Biodiversität. Trotz seiner stark gefährdeten Land- und Süßwasserökosysteme trägt Vietnam maßgeblich zu dieser biologischen Vielfalt bei. – Die Arbeitsgruppe um Professor Madelaine Böhme, Leiterin der Arbeitsgruppe Terrestrische Paläoklimatologie des Senckenberg Center for Human Evolution and Palaeoecology (HEP) an der Universität Tübingen, weist in einer aktuellen Publikation erstmals nach, dass Nordvietnam schon vor rund 30 Millionen Jahren ein Hot Spot der Biodiversität war.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Reversible Blockierung des Proteasoms eröffnet neue Chancen gegen Krebs

Als Recyclinghof der Zelle erfüllt das Proteasom eine lebenswichtige Aufgabe –auch für Krebszellen. Blockiert man es, erstickt die Zelle an ihrem eigenen Müll. Wäre man in der Lage, das Proteasom nur zu bremsen, könnte man auch Abstoßungsreaktionen bei Transplantationen auf diese Weise kontrollieren. Der nun von Wissenschaftlern um Professor Michael Groll von der Technischen Universität München (TUM) aufgeklärte Reaktionsmechanismus einer reversiblen Blockierung des Proteasoms könnte der Schlüssel zu neuen Medikamenten sein. Die renommierte Zeitschrift „Angewandte Chemie“ stellt die Ergebnisse heute vorab online als „Hot Paper“ vor.
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Klimawandel führt zu neuen Lebensgemeinschaften und bedroht Spezialisten

Cambridge/ Halle (Saale). Klimawandel und gebietsfremde Arten werden zu neuen Lebensgemeinschaften in der Natur führen, von denen spezialisierte Arten im Gegensatz zu anspruchslosen Arten nicht profitieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Überblicksstudie, in der über 200 wissenschaftliche Publikation ausgewertet wurden. Während die positiven Effekte oft auf so genannte Generalisten beschränkt seien, könne die Kombination aus Klimawandel und fremden Arten zu einer deutlichen Gefahr für spezialisierte einheimische Arten werden, schreibt ein internationales Forscherteam im Fachblatt Biological Reviews.
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Neuer Simulator – Der Airbus A 320 verlangt eine sanfte Hand

RP/Ludwig Jovanovic

Im Bonner Haus der Luft- und Raumfahrt steht nun ein professioneller Airbus-A 320-Simulator. Drei Beamer, Projektoren, und acht Computer erzeugen die fast perfekte Illusion. Der Selbstversuch zeigt: Fliegen ist nicht schwer, das Landen schon.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Wie Wähler ihre Entscheidung treffen

In einer Analyse der Bundestagswahl 2009 hat Professor Andranik Tangian vom KIT Positionen aus Parteiprogrammen und Ergebnisse von Meinungsumfragen verglichen und den Wahlergebnissen gegenübergestellt. Er gelangt zu dem Schluss, dass Wähler sich bei ihrer Entscheidung weniger nach ihrer eigenen politischen Meinung, sondern mehr nach überkommenen politischen Bindungen richten. Um diese Kluft zu überbrücken, schlägt Tangian vor, eine Drittstimme für ein politisches Programm einzuführen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Zelluläres Räderwerk hält Proteinproduktion in Gang

Drehen, schütteln und beiseite rücken – eine ausgeklügelte Choreografie sorgt in lebenden Zellen dafür, dass Aminosäuren in der vorgesehenen Reihenfolge verknüpft werden, wenn Proteine synthetisiert werden. Marburger Pharmazeuten um Prof. Dr. Roland Hartmann und ihre Kooperationspartner haben jetzt mit bisher ungekannter Genauigkeit nachgezeichnet, welch komplizierte Bewegungen dabei ablaufen. Sie veröffentlichen ihre Erkenntnisse in der aktuellen Ausgabe der Wissenschaftszeitschrift “Nature”, die heute (2. Dezember 2010) erscheint.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Klinikum Ludwigshafen: Mediziner soll Studie gefälscht haben

Fälschungsskandal in der Medizin: Ein Professor aus Ludwigshafen hat mindestens eine wissenschaftliche Studie manipuliert, berichtet eine vom Klinikum einberufene Kommission. Der Anästhesist habe die Ungereimtheiten nicht aufklären können.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Matthias Wemhoff als Honorarprofessor der Freien Universität

Prof. Dr. Matthias Wemhoff, Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte und Berliner Landesarchäologe, hält am Mittwoch, 1. Dezember 2010, seine Antrittsvorlesung am Institut für Prähistorische Archäologie der Freien Universität Berlin. Er spricht über den spektakulären Skulpturenfund der Berliner Landesarchäologie vor wenigen Wochen in Berlin-Mitte und erläutert anhand dieses Beispiels auch andere archäologische Projekte der Moderne. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Bislang unbekannter Steuerungsmechanismus der Zellteilung entschlüsselt

Einen bisher unbekannten Steuermechanismus bei der Zellteilung haben Forscher der Universität Heidelberg gemeinsam mit Kollegen aus Leicester entschlüsselt. Das Team des Biochemikers Prof. Dr. Elmar Schiebel hat dazu zwei Moleküle untersucht, die zuvor nur als Bestandteile der Tumorhemmung bekannt waren und für das kontrollierte Wachstum von Organen von Bedeutung sind. Wie die Wissenschaftler zeigen konnten, sind die beiden Moleküle an der Teilung der sogenannten Centrosomen beteiligt. Diese Zellorganellen haben als Regulatoren und Spindelorganisatoren eine wichtige Funktion im Prozess der Zellteilung.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Städtische Identität am Beispiel Augsburgs

Mit Illustrationen in mittelalterlichen Chroniken der Stadt Augsburg befasst sich eine kunstgeschichtliche Publikation mit mehrheitlich studentischen Beiträgen, die aus einer Lehrveranstaltung an der Universität Heidelberg heraus entstanden ist. Die Aufsätze des Sammelbandes „Zwischen Mimesis und Vision – Zur städtischen Ikonographie am Beispiel Augsburgs“ analysieren, welches Selbstverständnis einer städtischen Identität in den illustrierten spätmittelalterlichen Handschriften übermittelt wurde. Herausgeber sind Prof. Dr. Lieselotte E. Saurma-Jeltsch, Professorin für mittelalterliche Kunstgeschichte an der Ruperto Carola, und ihr Assistent Tobias Frese.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Kampf im Kollektiv: Wie Zellen Bakterien austricksen

Bakteriell infizierte Zellen haben eine Strategie, mit der sie ihre Nachbarzellen über die Infektion informieren können. Im Kollektiv lösen die alarmierten Zellen darauf eine Abwehrreaktion gegen den Eindringling aus. Diesen Mechanismus haben das Forscherteam von Prof. Cécile Arrieumerlou am Biozentrum der Universität Basel jetzt entdeckt. Die Ergebnisse werden heute in der US-Fachzeitschrift «Immunity» der Verlagsgruppe «Cell Press» veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

DNA-Entschlüsselung: Der genetische Striptease eines US-Professors

Der Harvard University Professor Misha Angrist hat sein Genom online veröffentlicht: Im Internet können nun alle Menschen sehen, was in ihm steckt.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Elektrische Gehirnstimulation: Neuronalen Schaltkreisen auf der Spur

Mit der elektrischen Aktivität im menschlichen Gehirn beschäftigt sich die Forschungsgruppe von Prof. Dr. Christoph Herrmann, Psychologe an der Universität Oldenburg. In dem Aufsatz „Transcranial Alternating Current Stimulation Enhances Individual Alpha Activity in Human EEG“ („Transkranielle Wechselstrom-Stimulationen verstärken die individuellen Alpha-Aktivitäten im menschlichen EEG“), der kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „PLoS ONE“ veröffentlicht wurde, beschäftigen sich die WissenschaftlerInnen mit einem Verfahren, das die Hirnoszillationen des Menschen verändert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Skurrile Medizin: Facebook raubt Ex-Liebhaber die Luft zum Atmen

Bleibt Ihnen beim Anblick des Facebook-Profils ihres Ex die Luft weg? Möglicherweise sind Sie nicht allein. Italienische Ärzte haben den Fall eines eifersüchtigen 18-jährigen Asthma-Patienten untersucht. Das Ergebnis dieser Einzelstudie hat es sogar in das Medizinjournal “The Lancet” geschafft.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft