12.02.2014 | Computer u. Technologie |

Online PDF-Konverter: Kostenlose PDF-Konvertierung im Browser

Der Service “pdftoword.us” von Sautin Software ermöglicht die kostenlose Konvertierung von PDF-Dateien in diverse andere Formate – direkt im Web Browser. (Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

12.02.2014 | Wissenschaft allgemein |

Naturkapital in der Klimapolitik nicht vergessen!

Potsdam/Leipzig. „Naturkapital Deutschland – TEEB DE“ spricht sich für stärkere Einbeziehung der Natur und ihrer Leistungen in die Klimapolitik aus. Die Wissenschaftler präsentieren ihren ersten Fachbericht zu Synergien und Konflikten von Naturkapital und Klimapolitik anlässlich der 4. Jahrestagung des Climate Service Centers (CSC) am 12. und 13. Februar 2014 in Potsdam.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

30.10.2013 | Computer u. Technologie |

Ortung: Geolokalisierungsdienst von Mozilla

Die Mozilla Foundation hat mit dem Mozilla Location Service einen freien Geolokalisierungsdienst gestartet. Er soll Standortinformationen durch WLAN-Hotspots und Mobilfunksendemasten ermöglichen. (Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

29.10.2013 | Computer u. Technologie |

Genomik-Push für die Insel

Großbritannien will die Genome von 100.000 Patienten sequenzieren lassen und damit seinen National Health Service modernisieren. Das bislang größte Forschungsprogramm dieser Art soll aber auch die britische Wirtschaft nach vorne bringen.

(Mehr in: Technology Review)

22.08.2013 | Computer u. Technologie |

Warum eine E-Mail nie völlig privat sein wird

Zwei extrem geschützte E-Mail-Dienste haben ihren Service aus Sicherheitsbedenken eingestellt – und zeigen damit, wie schlecht sich bei dieser Kommunikationsform Spähangriffe verhindern lassen.

(Mehr in: Technology Review)

18.11.2012 | Wissenschaft allgemein |

Online-Buchungen im Test: Nur drei Reiseportale schneiden gut ab

Über das Internet lassen sich Pauschalreisen bequem buchen. Stiftung Warentest hat die großen Reiseportale untersucht: Nur drei Marken bekamen ein “gut”, denn beim Service gibt es große Unterschiede.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

04.10.2012 | Wissenschaft allgemein |

Pilotprojekt der Bahn: Sitzplatz buchen wie im Flieger

Die Deutsche Bahn hat einen neuen Service bei Internet-Buchungen angekündigt: eine Sitzplatzreservierung mittels einer Sitzplangrafik wie bei der Flugbuchung. Start soll im Dezember sein.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

05.03.2012 | Wissenschaft allgemein |

Potenziale der Abfallwirtschaft für den Klimaschutz nutzen

„Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz“ veröffentlicht neues Themenheft zu Klimaschutz in der Abfallwirtschaft.

Details: http://www.difu.de/publikationen/2012/klimaschutz-abfallwirtschaft.html
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

04.07.2011 | Beiträge, Wissenschaft allgemein |

Großes Potential für Haushaltsroboter

In den nächsten Jahren werden Haushaltsroboter und automatisierte Lösungen für ältere Menschen zunehmend in die Haushalte einziehen und auch Pflegeaufgaben übernehmen. Deutschland eröffnen sich hierdurch aufgrund seiner guten Position in der Industrierobotik und Automation sowie anderen Basistechnologien große Potentiale auf dem Weltmarkt. - Weiter lesen …

14.12.2010 | Wissenschaft allgemein |

Climate Service Center: Neuer Online-Service zu Fragen rund ums Klima

Welche klimatischen Änderungen kommen künftig auf uns zu? Wie kann sich die Gesellschaft auf die veränderten Bedingungen vorbereiten? Was müssen Unternehmen bei künftigen Investitionen beachten?

Diese und andere Fragen beantwortet das Serviceteam am Climate Service Center (CSC). Vor allem Vertreter von Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien sollen auf diesem Wege wissenschaftlich fundierte Informationen über die künftige Entwicklung des Klimas erhalten, um Entscheidungen über geeignete und nachhaltige Klimaschutz- sowie Anpassungsmaßnahmen treffen zu können.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

26.10.2010 | Wissenschaft allgemein |

Durchgang nur für Auserwählte

Massiver Güterverkehr herrscht nicht nur auf unseren Straßen. Auch im Inneren lebender Zellen wird ständig Fracht von einem Ort zum anderen transportiert. Winzige Poren in der Zellkern-Hülle fungieren dabei als hochselektive Tore: Während kleinere Moleküle meist ungehindert passieren können, sind größere auf ein Shuttle angewiesen – ein Service, den das HIV für seine Vermehrung in der Wirtszelle missbraucht. Forscher haben jetzt den entscheidenden Mechanismus aufgeklärt, wie der molekulare Transporter CRM1 nicht nur eine Vielzahl zelleigener Komponenten, sondern auch das HIV-Genom erkennt. Die Erkenntnisse könnten zukünftig neue Therapiewege zur Behandlung von AIDS eröffnen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

24.10.2010 | Kosmos |

Galaxie bei z=8,6 entdeckt

ResearchBlogging.org Am vergangenen Montag erfuhr ich per Facebook über eine am folgenden Tag stattfindende Online-Pressekonferenz bei ESO (European Southern Observatory). Anlass sei eine spektuläre Entdeckung im frühen Universum. Ich war ziemlich neugierig zu erfahren, um was es sich handeln könnte. Gerüchte über eine bevorstehende, herausragende Entdeckung in der extragalaktischen Astronomie mit ESO Teleskopen waren mir nicht bekannt.

Zwei Tage später erhielt ich eine ESO Pressemitteilung per Email [1]. In der Tat, die angekündigte Entdeckung ist in der Tat herausragend: der Nachweis der weitentferntesten Galaxie, bei einer Rotverschiebung von z=8,6 mit dem VLT (Very Large Telescope). Diese Rotverschiebung entspricht weniger als 600 Millionen Jahre nach dem Urknall. Im Gegensatz zum bisherigen Rekordhalter, einem Gamma-Strahlenausbruch bei z~8,0 (siehe dieses Blog von mir), handelt es sich hierbei um eine ‘normale’ Galaxie. Der amerikanische Forscher Matthew D. Lehnert vom Observatorium Paris-Meudon und sein internationales Team stellten dieses Forschungsergebnis in der neuesten Ausgaben des renommierten, britischen Fachmagazins Nature vor [2]. Wie wurde dieses Objekt nun entdeckt und dessen Entfernung einwandfrei bestimmt?

Im vergangenen Jahr stellte verschiedene Forscherteams eine Vielzahl von Galaxien als Kandidaten mit Rotverschiebungen von ungefähr z~8-9. Nur Dank der bei der letzten Servicemission des Hubble Space Telescope (HST) installierten, extrem empfindlichen Kamera WFCAM3 war dies möglich. Basierend auf der sogenannten Lymanbreak-Technique (siehe diesen Post von mir über Details dieser Methode) und mit Hilfe von zwei Nahinfrarot-Filtern, dem Y, mit einer zentralen Wellenlänge von 1050 Nanometer (nm), und dem J, mit einer zentralen Wellenlänge von 1250 nm, wählten Wissenschaftler diese Galaxien aus. Leider ist es aber alleine mit photometrischen Methode wie dieser nicht möglich die exakte Entfernung dieser Objekte zu bestimmen. Dafür ist die Identifizierung einiger bekannten atomaren Linie nötig. Dies ist jedoch nur mit spektroskopische Beobachtungen möglich.

Ein Forscherteam um den amerikanischen Astronomen Matthew D. Lehnert stellte jedoch fest, dass es mit dem Nahinfrarotspektrograohen SINFONI am VLT prinzipiell möglich sei die Wasserstofflinie in diesen Galaxien bei einer Rotverschiebung von z~8 Galaxien nachzuweisen und somit die Rotverschiebung eindeutig zu bestimmen. UDFy-38135539 schien ihnen der robusteste Kandidat zu sein (Abbildung 1) und reichten einen sogenannten DDT (Directory’s Discretionary Time) Beobachtungsantrag bei der ESO ein. Der Antrag wurde sogleich genehmigt und kurze Zeit später fanden dann die erfolgreichen Beobachtungen statt.

Der vielversprechenste z~8 Kandidat wurde für insgesamt 16 Stunden (davon 14,8 Stunden on-source Integrationszeit) im Service Mode (siehe Post zu diesem Thema) mit SINFONI am VLT beobachtet. Tatsächlich entdeckten die Forscher bei 1161,6 nm eine Linie mit einer Signifikanz von 6 Sigma (=Signal-zu-Rausch Verhältnis von 6), siehe Abbildung 2. Sie konnten einwandfrei zeigen, dass es sich nicht um Rauschen sondern um die Wasserstofflinie der Lyman-Reihe (bei 121,6 nm im Ruheraum) handelt. Zum Beispiel konnten die Astrophysiker einen weiteren Kandidaten für die beobachtete Linie, einen Liniendoublet des einfach ionisierten Sauerstoff (bei 373 nm) bei einer weitaus niedrigeren Rotverschiebung von z=2,12, nachvollziehbar ausschliessen. Die Entdeckung wurde auch dadurch begünstigt, dass es in diesem beobachteten Teil des Spektrums keine starke Himmelslinien gibt (siehe Abbildung 2), die eine Linienidentizierung stark erschwert hätte. Ähnlich zur Milchstrasse bewegt sich die Sternentstehungsrate bei dieser jungen Galaxie bei einigen wenigen Sonnenmassen pro Jahr.

Abb. 2: 1-dimensionales Spektrum von UDFy-38135539 [2,3] mit der identifizierten Wasserstofflinie der Lyman-Reihe. Im Vergleich dazu ist das Himmelsspektrum in grau gezeigt.

Oft zeigen die Forscher in ihren Publikation nur das so genannte eindimensionale Spektrum: Wellenlänge gegen Strahlungsintensität. Die Identifizierung bzw. ob man einer Linie glauben schenken kann oder nicht basiert jedoch eigentlich fast immer auf dem so genannten 2-dimensionalen Spektrum. Die beiden Dimension sind dabei die Wellenlänge und die räumliche Richtung (=Längsrichtung des Spaltes). Das in der Veröffentlichung gezeigte 2d Spektrum schaut ziemlich überzeugend aus, siehe Abbildung 3. Das 1d Spektrum entsteht dabei einfach aus der Aufsummierung in räumlicher Richtung.

Die entdeckte Galaxie strahlte ihr Licht in der Epoche der so genannten Reionisation des Universums aus. In dieser Zeitspanne ionisierten die erste Galaxien den neutralen Wasserstoff erneut Schritt für Schritt. Berechnungen dieser Arbeit zeigen, dass die Strahlungsintensität der beobachteten Galaxie nicht alleine ausreichend war um den Nebel aus neutralen Wasserstoff in iherer Umgebung transparent zu machen, sondern weitere, schwächere und masseärmere Quellen in der Umgebung von UDFy-38135539 nötig waren.  

Abb. 3: 2-dimensionales Spektrum von UDFy-38135539.

Das internationale Forscherteam stellte seinen Artikel auch in das astronomischen Preprint Webarchiv astroph [3]. Besonders gut gefiel mir, dass die Wissenschaftler ESO baten die Roh- und Kalibrationsdaten sofort freizugeben, im Gegensatz zu der üblichen Sperrfrist von einem Jahr. Über das ESO Archiv kann jeder diese Daten herunterladen und analysieren. Auch richtete sie einen Webpage ein, auf der noch weitere Informationen wie zum Beispiel die reduzierten Daten zu finden sind. Dieses vorbildliche Vorgehen dieser Wissenschaftler gewährleistet wichtige wissenschaftliche Grundsätze wie Transparenz und Reproduzierbarkeit.

An dieser Stelle möchte ich auch auf das komplentäre und erfolgreiche Zusammenspiel zweier Schwergewichte der Teleskopszene HST (Imaging) und VLT (Spektroskopie) hinweisen. Bemerkenswert ist aus meiner Sicht desweiteren, dass es somit schon mit der heutigen Generation von 10m Teleskopen möglich ist, astronomische Objekte bei extremen Entfernungen eindeutig zu bestimmen. Jedoch werden die Forscher erst mit den geplanten 30m Teleskopen in der Lage sein grosse Sample zu erstellen und die Eigenschaften der gesamten Population im Detail zu studieren. Auch die Quellen in der Umgebung von UDFy-38135539, die für eine Transparenz des Wasserstoff-Nebels sorgte, sollten dann mit der kommenden Generation von Teleskopen identifiziert werden können.

Bis zum nachsten Blog,

Euer Helmut Dannerbauer

Quellen:

[1]: ESO Pressemitteilung 1041 vom 20. Oktober 2010

[2]: Lehnert, M. D., Nesvadba, N. P. H., Cuby, J.-G., Swinbank, A. M., Morris, S., Clement, B., Evans, C. J., Bremer, M. N. & Basa, S., Nature, 20th October, 467, 942, ‘Spectroscopic confirmation of a galaxy at z=8.6′

[3]: astro-ph/1010.4312
    

Lehnert, M., Nesvadba, N., Cuby, J., Swinbank, A., Morris, S., Clément, B., Evans, C., Bremer, M., & Basa, S. (2010). Spectroscopic confirmation of a galaxy at redshift z = 8.6 Nature, 467 (7318), 940-942 DOI: 10.1038/nature09462

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(Mehr in: Galaxienentwicklung)

05.10.2010 | Wissenschaft allgemein |

Innovationsfähigkeit steigern mit »InnoScore®Service«

Das Fraunhofer IAO hat eine Methodik entwickelt, mit der kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ihre Innovationsfähigkeit für die Entwicklung produktbegleitender Dienstleistungen messen, benchmarken und gezielt steigern können. Unternehmen können das Tool kostenlos nutzen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

27.09.2010 | Wissenschaft allgemein |

Roboter am Tag der Deutschen Einheit hautnah erleben

Zum Tag der Deutschen Einheit präsentiert sich das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), Robotics Innovation Center als wichtige Institution des Wissenschaftsstandorts Bremen im Bereich „Luft- und Raumfahrt“ bei den Feierlichkeiten in der Überseestadt (2./3.10.2010). Ein Highlight ist der Shuttleservice zu einer Besichtigung der Labore im Technologiepark (3.10.2010).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

07.07.2010 | Wissenschaft allgemein |

Korruption in Südafrikas Polizei: Die Legende von den Good Cops und Bad Cops

Korrupt, faul, ungebildet und zu feige für die Verbrecherjagd – das Image der Polizei in Südafrika ist vor allem im eigenen Land nicht gerade vorteilhaft. Was es mit diesen Vorstellungen und anderen Problemen des Südafrikanischen-Polizei-Service (SAPS) auf sich hat, untersuchten Darshan Vigneswaran und Julia Hornberger vom Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen. Sechs Monate lang begleiteten sie mit ihrem Team südafrikanische Polizisten und dokumentierten das Verhalten der Beamten in ihrem Dienst. Ihre Ergebnisse legen eine völlig neue Strategie im Kampf gegen polizeiliche Korruption am Kap nahe.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

05.07.2010 | Wissenschaft allgemein |

Raumschiff erreicht endlich ISS: Der teuerste Lieferservice der Welt

Ein erster Versuch am Freitagabend war fehlgeschlagen, jetzt hat es geklappt: Das Transportraumschiff “Progress” hat an die Internationale Raumstation angedockt. An Bord befinden sich Lebensmittel, Wasser, Treibstoff und Ausrüstung für die ISS.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

26.04.2010 | Wissenschaft allgemein |

Mit Methoden der Betriebswirtschaft und des Ingenieurswesens zu neuartigen Servicerobotiklösungen

Ein Methodensatz und die zugehörigen Softwaretools sollen Entwicklern und Anwendern von Servicerobotern eine kalkulatorische Entscheidungshilfe an die Hand geben, um Investitionen im Bereich der Servicerobotik zu überprüfen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

15.04.2010 | Wissenschaft allgemein |

Neue Studie zur Ökobilanz verbrauchter Biokraftstoffe der ersten Generation in Frankreich

Im Jahr 2009 haben das Umweltministerium (MEEDDM [1]) und das Landwirtschaftsministerium (MAAP [2]), gemeinsam mit der Französischen Organisation für Umwelt- und Energiewirtschaft (ADEME) und die französische Agrarbehörde (FranceAgriMer) eine Studie ins Leben gerufen, deren Ziel es war, die Ökobilanz [3] für die in Frankreich verbrauchten Biokraftstoffe der ersten Generation zu untersuchen. Die Ergebnisse dieser vom Beratungsunternehmen Bio Intelligence Service (BioIS) durchgeführten Studie sind Anfang April 2010 eingereicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Science-Wissen

Was Polarisation noch so alles kann

25. Sep. 2014

In meinem letzten Artikel habe ich erläutert, wie die Polarisierbarkeit von Materie dafür sorgt, dass Lichtwellen beim Durchgang durch Gase, Flüssigkeiten und durchsichtigen Festkörpern langsamer oder schneller sind als im Vakuum. Mit der elektrischen Polarisierbarkeit von Materie lässt sich aber deutlich mehr erklären, als nur die Lichtgeschwindigkeit. Ich gebe hier keinen kleinen Überblick.

Kurz rekapituliert: Es [...]- Weiterlesen

Nicht so schnell, Licht!

22. Sep. 2014

Photonen sind ziemlich schnell. Als masselose Elementarteilchen müssen sie sich immer mit Lichtgeschwindigkeit fortpflanzen. Das ist eine Konsequenz der Relativitätstheorie, die sich immer wieder experimentell bewährt. Andererseits bewegt sich Licht bekanntlich in Luft und Festkörpern langsamer als im Vakuum. Das ist das Prinzip von Linse, Prisma und allen anderen optischen Geräten, die in Durchsicht betrieben [...]- Weiterlesen

Warum wir den Raum krümmen

11. Sep. 2014

Im letzten Beitrag habe ich beschrieben, wie in der allgemeinen Relativitätstheorie aus einer lokal symmetrischen Theorie global asymmetrische Phänomene entstehen, ließ aber offen, warum wir Physikerinnen und Physiker so an die Raumzeit-Krümmung hängen. Es wäre doch viel einfacher, den Raum einfach gerade zu lassen und statt dessen ein Kraftfeld einzuführen. Das geht mit dem Elektromagnetismus [...]- Weiterlesen

Globale Asymmetrie in einer lokal symmetrischen Theorie

07. Sep. 2014

Das elegante an der allgemeinen Relativitätstheorie ist, dass sie das Fernfeld der Gravitation auf lokale Interaktionen von Materie mit der Raumzeit zurückführt. Im wesentlichen setzt die allgemeine Relativitätstheorie nur voraus, dass sich die Raumzeit in einem kleinen Gebiet um jeden beliebigen Punkt durch einen dreidimensionalen Euklidischen Raum mit einer zusätzlichen Zeitkoordinate annähern lässt und dass in diesem [...]- Weiterlesen

Welcher-Weg-Abbildung

03. Sep. 2014

Spektrum.de berichtete Ende August über ein quantenoptisches Experiment an der Universität Wien zum Fotografieren mit verlorenem Licht. Die Originalveröffentlichung ist bei Nature unter dem Titel Quantum Imaging with undetected photons erschienen. Der Versuch ist bei Spektum bereits sehr gut beschrieben, so dass ich hier weitgehend darauf Verzichten kann, die experimentellen Details zu schildern. Vielmehr möchte ich [...]- Weiterlesen

Am Ende des Strings

26. Aug. 2014

Nach der Begeisterung für die Entdeckung des Higgs-Bosons am CERN in Genf ist eine gewisse Ernüchterung eingetreten. Schließlich ist die Theorie alt, nach der es mindestens ein Higgs-Boson geben muss. Viele fragen sich, ob sich der Bau eines Telichenbeschleunigers für dieses eine Teilchen überhaupt gelohnt hat. Ob die Unauffindbarkeit weiterer Teilchen am CERN das Ende [...]- Weiterlesen

Glauben Sie keiner Statistik

26. Aug. 2014

Wo wir gerade beim Glauben sind: Im aktuellen Septemberheft von Spekrum der Wissenschaft gibt es einen interessanten Artikel zum Fluch des P-Wertes von Regina Nuzzo. Wir hatten auf SciLogs im Januar 2013 ein Bloggewitter zum Thema Nicht reproduzierbare Wissenschaft. Ein Mechanismus, wie es passieren kann, das nicht reproduzierbare Studien zur Veröffentlichung kommen, ist das allzu naive [...]- Weiterlesen

Kosmos

BICEP2: Und alles wird zu Staub

22. Sep. 2014

Heute endlich veröffentlichte die Planck-Kollaboration ihre lang erwartete Analyse der Staubverteilung in der Galaxie – und die Ergebnisse sehen nicht gut aus für BICEP2. Dieses Experiment hatte im März ziemlich spektakulär die Entdeckung von Gravitationswellen aus dem Urknall verkündet - ermittelt anhand von Polarisationsmessungen in der kosmischen Hintergrundstrahlung. Die Kritik an diesem vermeintlichen Durchbruch war [...]- Weiterlesen

Neue AMS-Ergebnisse: Was sie bedeuten – und was nicht

19. Sep. 2014

Gestern Nachmittag stellte Professor Samuel Ting am Cern die neuesten Resultate des AMS02-Detektors auf der Internationalen Raumstation vor (AMS war schon mehrfach Thema hier im Blog). Dabei handelte es sich um neue Messergebnisse der Flüsse von Elektronen und Positronen der kosmischen Strahlung und der daraus abgeleiteten Positron-Fraction (die im Prinzip den Anteil der Positronen am [...]- Weiterlesen

StarryNights – die größten Observatorien der Welt im Zeitraffer

16. Sep. 2014

Seit Jahren sammelten sich auf diversen Astroreisen aufgenommene Zeitrafferclips auf meiner Festplatte und gammelten vor sich hin. Das muss nicht sein, dachte ich, und nahm mir einen Nachmittag zwei Tage eine Woche viel Zeit, um aus all dem verstreuten Bildmaterial einen kurzen Film zusammenzuschneiden, der mir der Veröffentlichung würdig erscheint. Voilà, hier ist er nun: [...]- Weiterlesen

Polarlichter am Wochenende möglich

11. Sep. 2014

Eigentlich vermeide ich es, Polarlichtwarnungen über den Blog zu verbreiten – allzu oft entpuppen sie sich als falscher Alarm. Dieses Mal scheint die Hoffnung der Polarlichtenthusiasten aber etwas größer zu sein, und es kann ja eh nicht schaden, immer einen Blick nach “oben” zu halten!

Am 10. September um 19:45 MESZ ereignete sich in der [...]- Weiterlesen

Polarlichter am Wochenende möglich – UPDATE

11. Sep. 2014

Eigentlich vermeide ich es, Polarlichtwarnungen über den Blog zu verbreiten – allzu oft entpuppen sie sich als falscher Alarm. Dieses Mal scheint die Hoffnung der Polarlichtenthusiasten aber etwas größer zu sein, und es kann ja eh nicht schaden, immer einen Blick nach “oben” zu halten!

++++UPDATE, 13.09. 05:40MESZ: Es hat tatsächlich Polarlicht in Deutschland gegeben, [...]- Weiterlesen

Vor 150 Jahren: William Huggins und die Nebelspektren – von der Astronomie zur Astrophysik

28. Aug. 2014

Der 29. August 1864 markiert einen Wendepunkt der Astronomie – weit weniger bekannt, aber durchaus vergleichbar mit der ersten Teleskopbeobachtung Galileo Galileis im Jahr 1609. An diesem Tag nämlich beobachtete der englische Amateurastronom William Huggins das erste Spektrum eines kosmischen „Nebels“ – und konnte damit die Frage klären, woraus die geheimnisvollen Lichtfleckchen, die die Astronomen [...]- Weiterlesen

Existiert ein transzendenter physikalischer Bereich jenseits von Raum und Zeit?

Eine faszinierend rationale, wissenschaftliche Erklärung für die Existenz eines transzendenten physikalischen Bereichs jenseits von Raum und Zeit findet sich hier:

Experten zu aktuellen Themen

Mars und Antares am 1.10.

01. Okt. 2014

Zu faul, die nachführende Fotomontierung aufzubauen, sodass ich den ISO-Wert auf 3200 hochschrauben musste und ein verrauschtes und bei 1 Sekunde Belichtung trotzdem noch zu dunkles, flaues Bild bekam. Selbst schuld. (Mehr in: BrainLogs)

- Weiterlesen

Von Elektrozeutika zu ElectRX – Das Verteidigungsministerium forscht mit

01. Okt. 2014

Die Elektrozeutika des vorletzen Beitrages und die Computermodelle für Schmerzentstehung des letzten Beitrages gehen Hand in Hand. Denn Modelle braucht man, um gezielt die Stimulation des Gehirns zu entwerfen, sprich Elektrozeutika zu designen. Gerade in der Kombination wird es ein schwieriges Thema, zumal weitere Anwendungen hereinspielen, wie z.B. das Verlernen (Extinktionslernen) von krankhaften Angstzuständen.* Es wäre jedoch falsch, diese Verbindungen [...]- Weiterlesen

HLF-Querverbindungen

01. Okt. 2014

Wenn ich aus einigen Tagen Entfernung auf das diesjährige Heidelberg Laureate Forum zurückschaue, dann stechen weniger die einzelnen Vorträge hervor – so beeindruckend eine Vielzahl von ihnen auch war – als die Querverbindungen zwischen ihnen. Charakteristisch für das HLF ist schließlich, dass nicht nach jedem Vortrag eine Ruheperiode intensiven Sackenlassens folgt; stattdessen gibt es – [...]- Weiterlesen

Wissenschaft und Pharmaindustrie, oder: der Kampf um die Daten

01. Okt. 2014

Früher oder später verlassen wir uns alle auf die Resultate klinischer Studien. In der Lebensmitte nehmen wir vielleicht Blutdrucksenker, und falls wir ernsthaft erkranken, gehen wir selbstverständlich davon aus, dass die Behandlungsmethode vorher gründlich geprüft wurde. Doch bis vor wenigen Jahren wurde nur ungefähr die Hälfte der Ergebnisse aller Klinischen Studien veröffentlicht – meist diejenigen, [...]- Weiterlesen

Schmerz im Computer

30. Sep. 2014

Können wir die Entstehung von Schmerz im Computer realistisch simulieren? Der verzweifelte Nutzer schöpft kurz Hoffnung, doch nein, der Computer fühlt ganz sicher keinen Schmerz. Genau das ist eine Chance der Computermodelle. Die Schmerzforschung steht mit ihren Tierexperimenten – auch Tiermodelle genannt – offensichtlich vor einzigartigen Anforderungen an Tierschutz und Ethik. Das sind nicht die einzigen [...]- Weiterlesen

Wo will SpaceX von Brownsville aus hin?

30. Sep. 2014

Die US-Firma SpaceX mischt aktuell mit ihren Falcon-Raketen und ihrem Dragon-Raumschiff den Markt auf. Sie könnte es in naher Zukunft sehr eng für die die europäische Arianespace werden lassen, insbesondere, wenn Europa wirklich am Projekt Ariane 6 wie heute geplant festhält. Aber das ist ein anderes Thema. SpaceX hat vor, in der Küstenstadt Brownsville/Texas, nahe [...]- Weiterlesen

28.09. Nichts für Kinder

30. Sep. 2014

Sonntag in Tana, und wir erlauben uns eine klassischen Sonntagsbeschäftigung – ein Besuch im Zoo und Botanischen Garten „Tsimbazaza“. Der weitläufige, 1925 gegründete Park liegt im gleichnamigen Stadtteil, dessen Name soviel bedeutet wie „Nicht für Kinder“. Er rührt daher, dass hier früher Militär stationiert war, von dem sich das Jungvolk möglichst fernhalten sollte. Credit: Ernst [...]- Weiterlesen

Cassini entdeckt Merkwürdigkeit auf Titan

30. Sep. 2014

Die NASA-Saturnsonde Cassini hat in Ligeia Mare, einem Meer aus Kohlenwasserstoffen auf dem größten Saturnmond Titan, ein sehr merkwürdiges Phänomen entdeckt. Ligeia ist über Hunderttausend Quadratkilometer groß und enthält kein Wasser. Dafür ist es auf Titan mit 90 K viel zu kalt. Es handelt sich um Meere aus Kohlenwasserstoffen, vorwiegend flüssiges Methan und Äthan. Titan [...]- Weiterlesen

Noch mehr Experimente mit Kindern

29. Sep. 2014

Das Kinder von Natur aus neugierig sind, und dass man diese Eigenschaft nach Kräften unterstützen sollte, ist ja keine so weltbewegend neue Erkenntnis, möchte man meinen. Und wenn man die Neugier und die Freude am Spiel so schön kombinieren kann, wie in den Videos der Royal Institution, dann hat eigentlich die ganze Familie ihren Spaß [...]- Weiterlesen

NobelLabs und Mini Lectures für den Unterricht

29. Sep. 2014

Die bayerische Lehrerplattform “mebis” integriert Materialien aus der Lindauer Mediathek Reflektierter, gezielter Medieneinsatz war und ist ein tragendes Element guten Unterrichts. Wer jedoch annahm, dass mit der zunehmenden Digitalisierung und der immer umfassenderen Verfügbarkeit von Medien über das Internet geradezu von selbst eine Verbesserung der Unterrichtsqualität einherginge, musste sich eines Besseren belehren lassen. Die aus [...]- Weiterlesen

27.09. Grüne Guerilla

29. Sep. 2014

Auf der Heckscheibe unseres klapprigen R4-Taxis prangt ein weiß-blauer Aufkleber mit den Worten „Bayerisches Bier“. Drinnen riecht es allerdings eher nach Benzin. Wir schrauben uns über Kopfsteinpflaster-Straßen hinauf zur Uni von Tana. Im Bereich Ankatso parken wir vor einer Steinmauer mit einem Schild. „Vahatra“ steht darauf. „Vahatra“ bedeutet „Graswurzeln“ auf Madagassisch. Es ist der Name [...]- Weiterlesen

26.09. Kleist auf Madagassisch

29. Sep. 2014

Freitagabend. Wir nehmen ein Taxi zum CGM – Cercle Germano-Malagasy – dem Goethe-Zentrum von Tana. Es liegt an den Treppen im Stadtteil Analakely, mit dem Auto kann man darum nicht direkt heranfahren. Wir schleichen durch die Nacht, umkurven Fußgänger und Mülltonnen, zwei Mal fragt der Fahrer nach dem Weg. Es ist bereits dunkel als er [...]- Weiterlesen

Die rauhen Welten des Martin Hairer – Teil 2

29. Sep. 2014

In Teil 1 von “Die rauhen Welten des Martin Hairer” hatte ich einige Grundbegriffe Revue passieren lassen, die für Hairers Forschung zu stochastischen Differentialgleichungen wichtig sind – und damit auch zum Verständnis von Hairers Vortrag beim Heidelberg Laureate Forum am Dienstag Morgen. Aber wofür sind diese sonderbaren Differentialgleichungen und die “rauhen Funktionen” denn nun eigentlich [...]- Weiterlesen

Das öffentliche Bild der Wissenschaft ist falsch

29. Sep. 2014

Der wissenschaftliche Aufsatz bildet das Kernstück der Kommunikation von Wissenschaftlern untereinander und mit der Außenwelt. Aber: „Der wissenschaftliche Artikel in seiner orthodoxen Form vermittelt eine völlig missverstandene Auffassung – ja eine Karikatur – des Wesens von wissenschaftlichem Denken“ sagte der Biologe Peter Medawar schon in einer Rede von 19641. Das Bild, was wissenschaftliche Artikel und Lehrbücher vermitteln, [...]- Weiterlesen

Die rauhen Welten des Martin Hairer – Teil 1

29. Sep. 2014

Martin Hairers Vortrag an Dienstag, “Taming infinities” – Unendlichkeiten zähmen – bot einen faszinierenden Überblick über einiges an dem, was der Mathematiker erforscht – und wofür er 2014 auch die Fields-Medaille bekommen hat. Hairers Arbeit verbindet Zufallsprozesse und das wichtigste Instrument der Mathematiker zum Beschreiben von Änderungen – Differentialgleichungen – andererseits. Für mich war das [...]- Weiterlesen

Bücher von Klaus-D. Sedlacek

Computer und Technologie

Microsoft Betriebssytem: Auf Windows 8 folgt Windows 10

30. Sep. 2014

Als Nachfolger des wenig genutzten Windows 8, bringt Microsoft nicht etwa Windows 9 auf den Markt, sondern Windows 10. Und damit wieder das bewährte Startmenü. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

Unternehmensabspaltung: eBay trennt sich von Paypal

30. Sep. 2014

Der Online-Martplatz eBay will sich 2015 vom Bezahldienst Paypal trennen. Zweiterer soll dann als eigenständiges Unternehmen weiterbestehen. (Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

Datenschutz: Mobile Malware auf dem Vormarsch

30. Sep. 2014

Angreifer haben es immer öfter auf Smartphones und Tablets abgesehen. Allein in den vergangen 3 Jahren soll die Zahl an mobiler Schadsoftware um das 10-fache gestiegen sein. (Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

Privatsphäre: Datenschützer gehen gegen Googles Nutzerprofile vor

30. Sep. 2014

Dem US-Konzern wird untersagt, die Daten seiner Nutzer aus unterschiedlichen Diensten willkürlich in Profilen zu sammeln. Weigert sich Google, wird ein Zwangsgeld fällig. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

Sherlock Holmes – Crimes and Punishments: Denken wie ein Detektiv

30. Sep. 2014

Der Sherlock der TV-Serie hat auf den ersten Blick wenig mit dem Sherlock Holmes im gelungenen Game “Crimes and Punishments” gemein. Aber stilistische Einflüsse gibt es. (Mehr in: ZEIT ONLINE: Alles digital)

Basis Peak: Intel-Tochter Basis bringt Fitness-Tracker

30. Sep. 2014

Das Intel-Unternehmen Basis bringt einen neuen Fitness-Tracker namens Peak auf den Markt. Er analysiert und erkennt Sportaktivitäten, sowie Wach- und Schlafphasen und wertet sie aus. (Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

Quelltext-Editor: Synwrite 6.8.1580

30. Sep. 2014

Synwrite ist ein Quelltext-Editor für über 80 Programmiersprachen von ADA bis XML. Highlight der Software ist die automatische Syntaxhervorhebung während der Eingabe. (Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

Neue Display-Formate: Google macht Werbung smartphone-gerecht

30. Sep. 2014

Google verspricht die “nächste Generation” von Display-Ads. AdWords soll sich auf die veränderte Multiscreen-Welt ausrichten – unter anderem mit neuen Formaten, die für mobile Geräte optimiert sind. (Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

4K-Aufnahmen : Neue Action-Kamera GoPro Hero4

30. Sep. 2014

Mit der Hero4 präsentiert der Hersteller GoPro eine neue Serie von robusten Action-Kameras, die Videoaufnahmen in 4K-Auflösung mit 30 Bildern pro Minute aufnimmt. (Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)

Seek Thermal: Wärmebildkamera für iPhones und Androiden

30. Sep. 2014

Die Infrarotkamera Seek Thermal macht Wärmebilder in einem großen Temperaturbereich sichtbar und ist für Apple iPhones, Android-Smartphones und weitere Geräte erhältlich. (Mehr in: COM! – Das Computer Magazin)