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Pilze programmieren Ameisen um – schon seit Jahrmillionen

Der Pilz Orphyocordyceps unilateralis verwandelt in asiatischen Regelwäldern tagtäglich Millionen von Ameisen in willenlose Zombies. Vor 50 Millionen Jahren gab es diese bizarre Form des Parasitismus wohl auch in Nordeuropa. Das vermuten zumindest Forscher der Universitäten Bonn und Harvard sowie des Smithsonian-Instituts in Washington: In einem uralten Blatt-Fossil aus Messel bei Darmstadt fanden sie Bissspuren, die wahrscheinlich von einer pilzinfizierten Ameise stammen. Die Wissenschaftler berichten in der aktuellen Ausgabe der biology letters (doi: 10.1098/rsbl.2010.0521) über ihren Fund.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Wie das Speicherorgan der Zelle entsteht: TUM-Forscher entdecken neues Protein bei der Vakuolenbildung von Pflanzen

Wenn man in den sauren Apfel beißt, hat man sie gerade zerstört – die pflanzliche Vakuole. Obwohl Vakuolen den meisten Platz in einer Pflanzenzelle einnehmen, ist nur wenig darüber bekannt, wie diese Speicherorgane der Zelle entstehen und wie die darin gelagerten Inhaltsstoffe ihren Weg dorthin finden. Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) haben jetzt ein neues Protein entdeckt, das für die Entstehung der Vakuole notwendig ist. Damit haben sie gleichzeitig neue Hinweise zur Entschlüsselung der Vakuolen-Entstehung gefunden. Nun wollen sie den Mechanismus komplett aufklären.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Umweltgift und neue Krankheiten: Forscher untersuchen Einflüsse auf die Bienengesundheit

Bienenforscher der Universität Hohenheim untersuchen Wechselwirkungen von Bienenkrankheiten und Pestiziden
Um über 50% sank die Zahl der Bienenvölker in Europa in den vergangenen 50 Jahren. Weltweit neue Bienenkrankheiten und zunehmende Umweltbelastung sind die Haupt-Stressfaktoren für Honigbienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Magmakammer des Laacher-See-Vulkans ist Jahrtausende vor Ausbruch entstanden – Göttinger Geochemiker untersuchen Vulkangestein

Unmittelbar bevorstehende Vulkanausbrüche kündigen sich meist über Wochen und Monate an. Weitgehend unerforscht ist bislang die Frage, über welche Zeiträume sich die Magma genannte Gesteinsschmelze im Erdinnern vor einer solchen Eruption ansammelt. Geochemiker der Universität Göttingen haben nun gemeinsam mit Wissenschaftlern der University of California in Los Angeles die Kristallisationsgeschichte des Magmas des Laacher-See-Vulkans in der Eifel vor dessen Ausbruch untersucht. Die isotopengeochemische Analyse zeigt, dass die Eruption vor 13.000 Jahren eine lange Vorgeschichte hatte.
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Neue Erkenntnisse ermöglichen effektiveres Fischfutter

Durch neue Erkenntnisse darüber, was im Körper bei der Nahrungsaufnahme von Fischen geschieht, lässt sich besseres Fischfutter herstellen. Forscher der Universität Göteborg hoffen, damit einen Beitrag zu einer effektiveren Wasserwirtschaft leisten zu können. Langfristig wird es möglich, die Verfügbarkeit von gezüchtetem Fisch zu erhöhen, was zu einer besseren Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung führen kann.
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Individuelle Prognose durch genetische Analyse von Hirntumorzellen

Die Analyse von Veränderungen im Erbgut von Ependymomen, einer relativ häufigen Gruppe von Hirntumoren, ermöglicht den behandelnden Ärzten eine präzisere Vorhersage des Krankheitsverlaufs. Ihre Ergebnisse stellten die Forscher um Dr. Stefan Pfister vom Deutschen Krebsforschungszentrum und Universitätsklinikum Heidelberg im Journal of Clinical Oncology vor.
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Wie Nickelallergien entstehen…

Einen wesentlichen Beitrag zur Entschlüsselung der allergiefördernden Eigenschaften von Nickel haben jetzt Wissenschaftler der Universität Gießen gemeinsam mit Kollegen aus Mannheim, Freiburg, Münster und München geleistet. Unter Federführung der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Matthias Goebeler und Dr. Marc Schmidt (Zentrum für Dermatologie, Venerologie und Allergologie) konnte aufgeklärt werden, auf welche Weise Nickel eine Entzündung der Haut hervorruft, die einem sichtbaren Ekzem vorausgeht. Diese Ergebnisse, die für innovative Prophylaxe- und Therapieansätze von Bedeutung sein können, wurden in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature Immunology“ veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Hoffnung auf wirksame Medikamente für Patienten: TUM-Forscher sind Ursachen für Reizdarmsyndrom auf der Spur

Das Reizdarmsyndrom macht Betroffenen – immerhin rund zehn Prozent der Bevölkerung – das Leben zur Hölle. Was viele Erkrankte zusätzlich wurmt: Oft werden sie als Psychosomatiker abgestempelt, denn körperliche Ursachen für einen Reizdarm waren bisher unbekannt. Nun haben Humanbiologen der Technischen Universität München (TUM) Licht ins Dunkel gebracht: Sie haben Mini-Entzündungen in der Darmschleimhaut gefunden, die das empfindliche Gleichgewicht im Darm durcheinanderbringen und mit einer Sensibilisierung des Darmnervensystems einhergehen.
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Neuer Biokunststoff : Nachwuchspreis für Wissenschaftlerin der TU Braunschweig

Stefanie Kind, seit zwei Jahren wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Bioverfahrenstechnik der Technischen Universität Braunschweig, hat im Rahmen der alle zwei Jahre stattfindenden Metabolic Engineering Conference als erste Europäerin den prestigeträchtigen „Young Metabolic Engineer Award 2010“ erhalten. Mit dem Preis wird ihre Forschung auf dem Gebiet der biobasierten Herstellung von Kunststoffen ausgezeichnet.
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Computer & Konsole: Jeder vierte Deutsche ein Spieler

Repräsentativstudie „GameStat“ der Universität Hohenheim: Computer- und Videospiele unterhalten ein erwachsenes Millionenpublikum
24 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahren spielen Computer- und Videospiele. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung entspricht dies 16,8 Millionen Spielern. Sie sind eher männlich und höher gebildet. Ob sie einzeln oder gemeinsam spielen, hängt vom Alter und vom Geschlecht ab: Je älter die Spieler sind, desto seltener spielen sie mit anderen zusammen. Und Frauen spielen weniger in Gemeinschaft als Männer. Das ergab die repräsentative Hohenheimer Studie „GameStat“, für die im Juli und August über 4.500 Personen telefonisch befragt wurden.
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Neues Recyclingverfahren für Fluorpolymere. Das Ziel: eine Pilotanlage für die industrielle Wiederverwertung

Bayreuth (UBT). Einem Forschungsteam an der Universität Bayreuth ist es in Zusammenarbeit mit einem Industriepartner gelungen, ein Verfahren für das Recycling von Fluorpolymeren zu entwickeln. Das Verfahren ist wirtschaftlich effizient und ohne ökologische Risiken. Der Bau einer Pilotanlage würde den Weg in die industrielle Wiederverwertung öffnen.
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Gras oder Kräuter? – Kleine Bodenorganismen entscheiden über die Zusammensetzung von Wiesen

Jena/Halle(Saale). Wirbellose Tiere im Boden haben einen größeren Einfluss auf die Vegetation als bisher gedacht. Ihr Anteil entscheidet z.B. darüber, ob sich auf einer Wiese mehr Gräser oder mehr Kräuter ausbreiten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universitäten Jena und Potsdam, des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ). In einem Feldexperiment wurden dazu Bergwiesen im Frankenwald und im Thüringer Schiefergebirge fünf Jahre lang untersucht. Es zeigte sich, dass die Aktivität pflanzenfressender Wirbelloser im Boden ein wichtiger Faktor ist, der die Pflanzenvielfalt der Wiesen erhöht, schreiben die Forscher im Fachblatt Ecology.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Mit höchster Konzentration ins Ziel – Nanopartikel schleusen Wirkstoff in Krebszellen ein

Krebszellen vermehren sich unkontrolliert und bedrohen so gesundes Gewebe. Ein Weg gegen ihre Ausbreitung könnte in Zukunft direkt über das Innere der kranken Zellen führen. In enger Zusammenarbeit ist es drei Arbeitsgruppen der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und des Exzellenzclusters Nanosystems Initiative Munich (NIM) gelungen, den Wirkstoff Colchicin in konzentrierter Form mit Hilfe von Nanopartikeln direkt in Zellen einzuschleusen.
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Mehr Schlagkraft gegen Krebs

Wie wird das Immunsystem schlagkräftiger gegen Krebs? Forscher vom Max-Delbrück-Centrum (MDC) und der Charité – Universitätsmedizin in Berlin haben in zehnjähriger Entwicklungsarbeit die Rezeptoren bestimmter Immunzellen (T-Zellen), die T-Zell-Rezeptoren, so geschärft, dass sie Krebszellen künftig nicht mehr unerkannt links liegen lassen, sondern gezielt aufspüren. Das ist die Voraussetzung dafür, dass das Immunsystem die Krebszellen zerstören kann. Die Forscher entwickelten eine Maus mit einem ganzen Arsenal dieser T-Zell-Rezeptoren des Menschen (Nature Medicine, doi: 10.1038/nm.2197)*. Ziel ist, diese Rezeptoren für eine gezielte Immuntherapie bei Patienten einzusetzen.
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Gen bringt Zähne in Form

Keine gesunden Zähne ohne dieses Gen: Wird bei der Zahnbildung das so genannte Jagged2-Gen deaktiviert und so der Notch-Signalweg unterbrochen, sind Missbildungen der Zahnkronen und fehlendes Zahnschmelz die Folgen. Da dieser Signalweg bei der Entwicklung von allen Geweben und Organen beteiligt ist, sind diese Erkenntnisse von Forschenden der Universität Zürich von weiter reichender Bedeutung.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Gehirnaktivität bei Entscheidungsprozessen: Kosten-Nutzen-Check im Frontalhirn

Was im Gehirn passiert, wenn man die Qual der Wahl hat, ist noch wenig verstanden. Forscher des Biologischen Instituts der Universität Stuttgart und des Max-Planck-Instituts für neurologische Forschung in Köln
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Forscherteam mit Wissenschaftlern der Universität Göttingen entschlüsselt Schwamm-Genom

Einer internationalen Gruppe von Wissenschaftlern ist es gelungen, die Genomsequenz eines Hornkieselschwamms teilweise zu entschlüsseln. Dabei fanden die Forscher heraus, dass das Genom von Amphimedon queenslandica, der im australischen Great Barrier Reef lebt, eine erstaunliche Ähnlichkeit zum Genom komplexerer Tiere einschließlich Säugetieren aufweist. Die Ergebnisse ihrer Forschung haben die Wissenschaftler nun in der renommierten Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Homburger Forscher finden neuen Therapieansatz für die Behandlung von Bluthochdruck

Wissenschaftler des Homburger Instituts für Pharmakologie haben zusammen mit Kollegen des Instituts für Physiologie der Universität Regensburg und der Universität Leuven in Belgien einen bisher unbekannten Mechanismus identifiziert, der bei der Entstehung von Bluthochdruck eine entscheidende Rolle spielt. Die Forscher um die Diplombiologin Ilka Mathar und Prof. Marc Freichel konnten in Zusammenarbeit mit Prof. Rudi Vennekens (KU Leuven) und Prof. Frank Schweda (Universität Regensburg) zeigen, dass ein Ionenkanal, der als TRPM4 bezeichnet wird, die Freisetzung von Adrenalin aus Zellen des vegetativen Nervensystems und dadurch den arteriellen Blutdruck reguliert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Bakterien als Ökosystem-Ingenieure

Nature Geoscience -Studie belegt Einfluss von Bakterien auf den Phosphor-Kreislauf im Meer

In der August-Ausgabe der Zeitschrift Nature Geoscience veröffentlichen Bremer Wissenschaftler des MARUM, Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen, zusammen mit Kollegen des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie und der Universität Stockholm eine Studie zur Rolle von Bakterien im Meeresboden. Erstmalig gelang der Nachweis, dass Bakterien eine Schlüsselrolle bei der Bildung von phosphorhaltigen Mineralien im Meeresboden zukommt und sie somit den Kreislauf dieses wichtigen Nährstoffs im Meer entscheidend beeinflussen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Universitätsklinik Heidelberg – Neues Verfahren zur Prostatakrebs-Diagnostik

AP, AP

Die Uni-Klinik Heidelberg hat als eine
der ersten Kliniken weltweit ein neues Verfahren zur Erkennung von Prostatakrebs eingeführt. Wie die Klinik mitteilt, kombiniert die neue Biopsiemethode Hochfeld-Magnet-Resonanz-Tomographie und Ultraschall-Technik.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Knochenfragmente mehr als 14.000 Jahre alt – Überreste von ältestem Haushund gefunden

Forscher von der Universität Tübingen haben unter archäologischen Fundstücken aus der Schweiz möglicherweise den weltweit ältesten Nachweis für einen Haushund entdeckt.
Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Studie – Schlafdauer hat Einfluss auf Herzinfarkt-Risiko

Fördergemeinschaft gutes Licht

Mit sieben Stunden Schlaf pro Nacht haben Menschen einer US-Studie zufolge ein geringeres Herzinfarkt-Risiko als Lang- oder Kurzschläfer. Wie eine veröffentlichte Untersuchung der Universität von West Virginia ergab, steigt das Risiko eines Herzinfarkts bei weniger als fünf Stunden Schlaf um mehr als das Doppelte.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Neuer Detektor für Stress und Depressionen

Auf rund 65 Milliarden Euro belaufen sich die jährlichen Kosten, die in Deutschland durch psychische Erkrankungen entstehen. Stress, Depressionen und Burn-Out haben sich zur Volkskrankheit Nummer eins entwickelt. Bis zu 90 Prozent der psychischen Erkrankungen werden von Hausärzten behandelt, die aber die wahren Ursachen häufig nicht erkennen. Das könnte sich ändern. Einem Forscherteam der Universität Trier ist es gelungen, ein Set zu entwickeln, das die Auslöser psychischer und psychosomatischer Beschwerden aufdeckt. Dadurch können die Krankheiten effektiv behandelt werden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Fischereibiologe der Universität Hamburg erhält Amerikanischen Wissenschaftspreis

Das ausgezeichnete Paper stellt ein Rechenmodell für Ökosystem-basiertes Fischereimanagement in der Ostsee vor. Ausgehend von Faktoren wie Fischereidruck, Temperatur und Salzgehalt des Wassers sowie weiteren Umweltbedingungen kann damit die Entwicklung
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Einmalige Kultbauten der Bronzezeit: Archäologen untersuchen Hügelgräberfeld in Rumänien

Im Nordwesten Rumäniens entdeckten Forscher bereits Ende des 19. Jahrhunderts ein großes Hügelgräberfeld der späten Bronzezeit (ca. 1300 bis 1100 v. Chr.), die sogenannte Tumulusnekropole von Lăpuş. Doch erst eine Grabung im Rahmen eines internationalen Projekts der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München widmete sich intensiv einem vermeintlichem Grabhügel, der sich jedoch rasch als eine mehrphasige, längsovale Baustruktur entpuppte.
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Frankreich : Entdeckung eines komplexen mehrzelligen 2 Milliarden Jahre alten Lebewesens

Im westafrikanischen Staat Gabun wurden mehr als 250 Fossilien in hervorragendem Zustand entdeckt. Dieser Fund beweist zum ersten Mal die Existenz mehrzelliger Organismen vor 2,1 Milliarden Jahren. Die ältesten bisher gefundenen Fossilien mehrzelliger Lebewesen wurden auf 600 Millionen Jahre vor unserer Zeit datiert. Die kürzlich entdeckten Fossilien, die diverse Formen und Dimensionen aufzeigen, könnten nun die Urgeschichte des Lebens umschreiben. Die Fossilien wurden von einer internationalen und interdisziplinären Forschergruppe um Abderrazak El Albani vom Hydrasa-Labor (CNRS[1]/Universität in Poitiers) gefunden und analysiert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Ötzi-Forschung: Jetzt geht’s aufs Ganze!

Europäische Akademie Bozen, Universität Tübingen und Heidelberger Bioinformatiker setzen mit modernsten Technologien Meilenstein in der Erforschung der Gletschermumie
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

GRIPS misst seit 30 Jahren die Atmosphäre hoch über NRW

Ungewöhnliches Jubiläum bei Atmosphärenforschern der Bergischen Universität Wuppertal: GRIPS, ein Gerät zur Messung der Temperatur in der Hochatmosphäre startete vor 30 Jahren. Damit entstand die weltweit längste und dichteste Messreihe ihrer Art. Erstaunlichstes Ergebnis nach 30 Jahren Dauermessung: In diesem Zeitraum ist der Sommer über Wuppertal um etwa drei Wochen länger geworden! Und: In der oberen Atmosphäre hat eine auffällige Veränderung der Zirkulation stattgefunden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Münchner Universität: Asyl für Alligatoren

Die Tiere sind kaum vermittelbar: Herrenlose Krokodile, gruselige Giftschlangen und bissige Schildkröten finden an der Münchner Uni Asyl. Manche Reptilien bringen die Forscher in Zoos unter, doch ständig kommen neue. Viele werden in deutschen Städten aufgelesen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Mechanismus zur Entstehung von Mutationen

Konstanzer Graduiertenschule erforschte den häufigsten Replikationsfehler der DNA

Eine interdisziplinäre Forschungsgruppe der Universität Konstanz entschlüsselte den am häufigsten auftretenden Erbgutschaden und brachte Licht in die intrinsische Instabilität der DNA. Die Wissenschaftler der Konstanzer Graduiertenschule Chemische Biologie gewannen grundlegende Einsichten in den biochemischen Mechanismus, der einen hochgradig mutagenen Replikationsfehler in den Zellen hervorruft und unter anderem eine Ursache von Zellmutationen wie Krebs sein kann.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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