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Die französische Wissenschaftsgemeinschaft für Klimafragen, die hauptsächlich das CNRS, die CEA, Meteo-France und die Universitäten Pierre und Marie Curie (UPMC) und Versailles-Saint-Quentin-en-Yvelines (UVSQ) vereint, hat kürzlich wichtige Simulationen zum vergangenen und künftigen Klima im globalen Maßstab abgeschlossen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Universität Göttingen hat erstmals umfassend untersucht, unter welchen Bedingungen die Erbinformation des Heubazillus (Bacillus subtilis) umgesetzt wird. Die Ergebnisse der Studie wurden in der renommierten Fachzeitschrift Science veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
(Pressehof) Leipzig – Rückt der jährliche Zahnarzttermin näher, wachsen bei manchen Menschen Angst und Unbehagen. Denn das klassiche Werkzeug des Zahnarztes, Bohrer und Spritze, entfaltet im empfindlichen Mundraum eine doppelt unangenehme Wirkung. Dank einer neuen Technik kann diese Angst jetzt gebannt werden. - Weiter lesen …
Das Landgrafenschloss ist die Burg, die Marburg im Namen trägt und damit unmittelbar zur Identität der Stadt beiträgt. Umso erstaunlicher ist, dass es bislang noch relativ wenig erforscht ist. Eine soeben publizierte Arbeit schließt zumindest einen Teil der Forschungslücke: „Marburg im ausgehenden Mittelalter. Stadt und Schloss, Hauptort und Residenz“ heißt der Band, den das Hessische Landesamt für geschichtliche Landeskunde herausgegeben hat. Die Autorin Anke Stößer legte damit auch ihre Dissertation im Fachbereich Geschichte und Kulturwissenschaften der Philipps-Universität vor.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Dass Bakterien durch den Erwerb neuer Eigenschaften eine adaptive Radiation auslösen können, wurde nun erstmals von einem internationalen Forscherteam unter Leitung von Prof. Christoph Dehio am Biozentrum der Universität Basel nachgewiesen. Am Beispiel des Krankheitserregers Bartonella konnten die Forscher zeigen, dass sich Bakterien durch den Erwerb einer molekularen Injektionsnadel zum Einspritzen bakterieller Proteine in Wirtszellen sehr viel effizienter an neue Wirtsorganismen wie den Menschen anpassen können. Die gewonnenen Erkenntnisse sind von grundlegender Bedeutung für das Verständnis der Evolution neuartiger Krankheitserreger des Menschen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Ein Forscherteam (gemischte Forschergruppe Inserm/CNRS/Universität Straßburg) des IGBMC (Institut für Genetik, Molekular- und Zellbiologie) in Illkirch (Elsass) hat eine unerwartete Verbindung zwischen zwei Myopathie-Formen entdeckt. Sie haben eine starke Wechselwirkung zwischen zwei Muskelproteinen festgestellt, die beide für zwei unterschiedliche Formen von Myopathie verantwortlich sind: Myotubularin für kongenitale myotubuläre Myopathien und Desmin für Desmin-assoziierte Myopathien.
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Erste globale geochemische Karte der Landoberfläche
Die oberste Erdkruste der Kontinente unterscheidet sich in der chemischen Zusammensetzung der Gesteine von tieferen Erdkrustenteilen. Eine jetzt veröffentlichte Studie vom KlimaCampus der Universität Hamburg vergleicht erstmals die relativ dünne Schicht der Landoberfläche mit der gesamten oberen Kruste. Ergebnis: Leicht verwitternde Gesteine treten an der Erdoberfläche häufiger zutage als in tieferen Schichten. Die neuen Daten sind wichtig für Modelle, die erdgeschichtliche Klimaänderungen erforschen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Eine Sonderausgabe des „Spiegels der Forschung“ unter dem Titel „Einblicke in die Spitzenforschung an der Justus-Liebig-Universität Gießen“ ist kürzlich erschienen. Darin stellen sich die großen Verbundprojekte Gießener Wissenschaftler aus der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder sowie dem hessischen Exzellenzprogramm LOEWE (Landesoffensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz) und die Transregio-Sonderforschungsbereiche der Deutschen Forschungsgemeinschaft (Stand: Dezember 2010) in für die Allgemeinheit verständlicher Form vor.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
In jedem Gehirn werden im Laufe seiner Entwicklung zahlreiche Nervenverbindungen geknüpft, die sich als falsch erweisen und anschliessend wieder gekappt werden müssen. Die Ausbildung von neuronalen Netzwerken ist also nicht immer zielgerichtet und fehlerfrei. Das konnte die Forschergruppe von Prof. Peter Scheiffele am Biozentrum der Universität Basel jetzt am Beispiel sogenannter Moosfaser-Nervenzellen nachweisen. Verantwortlich für die Fehlerbehebung ist ein Protein, das Forscher ursprünglich im Zusammenhang mit Prozessen bei der Knochenbildung kannten. Die Forschungsergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe des US-Journals PLoS Biology veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Trotz hochdynamischer Sozialkontakte in Bechsteinfledermauskolonien pflegt jedes einzelne Tier langfristige und stabile soziale Beziehungen. Das komplexe Sozialgefüge der untersuchten Fledermauskolonien ähnelt dem von Elefanten, Delfinen und einigen Affenarten. Das hat ein internationales Forscherteam der Universität Greifswald und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich herausgefunden. Die Untersuchungsergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe der biologischen Fachzeitschrift Proceedings B aus Großbritannien veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Zu den spannendsten Themen der Molekularbiologie zählt die Erforschung der Ribonukleinsäure (RNA) als steuerndes und regulierendes Element einer Vielzahl von Prozessen der Zelle. Zehn Jahre lang forschten WissenschaftlerInnen der Max F. Perutz Laboratories (MFPL) der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien im Rahmen des vom FWF geförderten Spezialforschungsbereichs “Modulators of RNA. Fate and Function”, und die beispielgebende überuniversitäre Zusammenarbeit hat reichlich Früchte getragen. Die WissenschafterInnen ziehen eine höchst erfolgreiche Bilanz, mit der sie Wien zu einem internationalen Hotspot der RNA-Forschung gemacht haben.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
In Fahrzeugen aller Art spielen Elektrik und Elektronik eine stetig wachsende Rolle. Als Leitungsmaterial wird derzeit in der Regel Kupfer verwendet. Doch im Vergleich zu Aluminium ist Kupfer schwer und teuer. Vor allem für vollelektrische Fahrzeuge wäre der Umstieg auf das billigere und spezifisch leichtere Aluminium eine interessante Option. Deshalb steht jetzt auch die Optimierung des verzweigten Elektrobordnetzes im Fokus der Ingenieure. In Zusammenarbeit mit Forschern bei BMW haben Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) nun herausgefunden, mit welchen Tricks es möglich ist, Kupfer durch Aluminium zu ersetzen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Viele Krankheiten beruhen auf Defekten im Erbmolekül DNA. Gentherapien könnten helfen. Dann werden gesunde Kopien der fehlerhaften Gene in die Zellen geschleust, um diese zu ersetzen. Wissenschaftler des Klinikums der Universität München um Privatdozent Dr. Carsten Rudolph haben nun erstmals gezeigt, dass modifizierte mRNAs – chemisch der DNA nahe verwandte Botenmoleküle – eine bessere und sichere Alternative zu den bisher üblichen DNA-basierten Verfahren sein könnten: Im Gegensatz zu diesen bergen sie nicht das Risiko, Krebs auszulösen, und sie lösen schwächere Immunreaktionen aus als DNA und nicht-modifizierte mRNAs.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Schlaf fördert bekanntlich das Abspeichern von Erinnerungen. Eine Studie der Universität Lübeck deutet darauf hin, dass das Gehirn dabei gezielt besonders nützliche Informationen im Gedächtnis ablegt.

Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE
Durch die voranschreitende Überfischung der Ozeane und der damit einhergehenden Erschließung der Tiefsee sind viele Fischgruppen gefährdet. Zu den besonders bedrohten Arten zählen auch Haie, welche nicht nur in Küsten- und Hochseeregionen ein wesentlicher Bestandteil der Artenvielfalt sind, sondern auch in der Tiefsee. Diesen unwirtlichen Lebensraum bewohnen Laternenhaie, die bisher nahezu unerforscht sind. Die evolutiven Mechanismen, die Ursachen für ihre Eroberung der Tiefsee und ihre tatsächliche Artenvielfalt liegen noch weitgehend im Dunkeln. Jürgen Kriwet, Paläobiologe an der Universität Wien, hat zusammen mit zwei Kollegen aus München diese außerordentliche Fischgruppe untersucht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Paläontologen der Universität Bonn haben zusammen mit Kollegen aus Paris, Poitiers und Cambridge die bislang ältesten fossilen Schädel eines Gürteltiers entdeckt. Die 26 Millionen Jahre alten Überreste hatten Jahrzehnte lang unbeachtet im Pariser Museum für Naturgeschichte geschlummert. Der Fund löst einen Widerspruch, an dem sich Evolutionsforscher schon lange stoßen: Nach genetischen Analysen sollte die entsprechende Gürteltier-Unterfamilie der Tolypeutinae vor rund 29 Millionen Jahren entstanden sein. Die bislang ältesten fossilen Überreste dieser Tiergruppe waren aber gerade einmal 12 bis 14 Millionen Jahre alt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
München/Bonn, 2. Februar 2011. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und der Ludwig-Maximilians-Universität München haben einen vielversprechenden Ansatz für eine Behandlung der sogenannten Frontotemporalen Demenz, einer alzheimerähnlichen Demenz, gefunden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
„Neue Impulse für den Kulturtourismus” ist Titel und Thema eines im Januar von Prof. Dr. Andrea Hausmann und Laura Murzik – beide Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) – herausgegebenen Sammelbandes: Das
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Das Riechsystem des Menschen besitzt einen speziellen elektrischen Verstärkungsmechanismus, der die Riechzellen der Nase dazu befähigt, auch auf extrem schwache Reize zu reagieren. Wie dieser Mechanismus funktioniert, haben Wissenschaftler der Universität Heidelberg unter Leitung des Physiologen Prof. Dr. Stephan Frings entschlüsselt. Eine entscheidende Rolle spielen dabei Chloridionen, die in den sogenannten Sinneshärchen der Nase gespeichert werden. Sobald Duftstoffe auf die Duftstoffrezeptoren der Sinneshärchen treffen, werden die Chloridionen schlagartig freigesetzt. Dieser Vorgang erzeugt starke elektrische Signale, die die entsprechende Geruchsinformation an das Gehirn weiterleiten.
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Asthma, Diabetes, Rheuma: Solche Krankheiten können entstehen, wenn das Immunsystem nicht richtig funktioniert. Neues Wissen über die Regulation der Immunabwehr haben jetzt Forscher der Universitäten Würzburg und Mainz erarbeitet.
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Ein zelluläres Reparatursystem, von dem man bisher annahm, dass es primär für die Korrektur von DNA-Schäden zuständig ist, spielt nun auch bei der Ablesbarkeit von Genen und damit in der Embryonalentwicklung eine zentrale Rolle. Es sorgt dafür, dass in jedem Zelltyp konstant die richtigen Gene aktiv sind. Diese Entdeckung machten Forschende der Universität Basel. Ihre Forschungsergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift «Nature» publiziert.
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Tiermediziner in Leipzig haben weltweit erstmals einem Tiger ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt. Die acht Jahre alte Raubkatze “Girl” aus dem Zoo Halle litt am rechten Hüftgelenk unter Arthrose, wie die Universität Leipzig am Donnerstag mitteilte.

Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE
Ökologen und Pflanzenbiologen der Universität Zürich weisen zusammen mit amerikanischen Forschern nach, dass schnelles Pflanzenwachstum zu Lasten der natürlichen Verteidigungsmechanismen geht. Die neuen Erkenntnisse sind für die auf Massenertrag selektionierten Nutzpflanzen und deren unnatürlich schwachen Schädlingsresistenz von Bedeutung.
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Solide Tumore sind an eine Unterversorgung mit Sauerstoff angepasst und nutzen diese Anpassung sogar für ihr weiteres Wachstum. Die Wissenschaftler um Professor Dörthe Katschinski an der Universitätsmedizin Göttingen wollen entschlüsseln, welche Moleküle sich therapeutisch eignen könnten, diese Anpassung zu unterbinden und damit gezielt das Tumorwachstum zu beeinflussen. Im Fokus ihres Interesses stehen dabei Enzyme, die als molekulare Sauerstofffühler aktiv sind – die Prolyl-4-Hydroxylase Domäne (PHD) Enzyme. Sie steuern die Reaktion der Zelle im Falle einer Sauerstoff-Unterversorgung.
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Mit einer neuen Untersuchungsmethode haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik in Berlin die Ursache für eine spezielle Form der Fehlbildung von
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Jüdische Partizipation und Repräsentation in der politischen Geschichte Österreichs wurden bislang wenig beleuchtet. Ein Forschungsteam um Eva Kreisky vom Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien untersuchte Formen und Wandel des Antisemitismus, mit dem jüdische Mitglieder des Reichsrats (1861 bis 1918) bzw. des Nationalrats (1918 bis 1933) konfrontiert waren, aber auch deren Gegenstrategien: So haben sich die jüdischen Abgeordneten nicht nur mit Fakten, sondern auch mit Witz und Ironie gegen die Vorurteile gewehrt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Brieftauben verlassen sich beim Navigieren vor allem auf ihren Geruchssinn. Sie sind in der Lage, sich Düfte der Umgebung, die der Wind in ihren Taubenschlag trägt, in der Jugend einzuprägen und sich von dieser Karte über unbekanntem Terrain leiten zu lassen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell haben gemeinsam mit Kollegen der Universitäten Pisa und Trient festgestellt, dass Vögel, deren rechtes Nasenloch blockiert ist, desorientiert sind und ihren Flug häufig unterbrechen müssen. Sie konnten nachweisen, dass die linke Gehirnhälfte, die über das rechte Nasenloch Geruchsinformationen erhält, von elementarer Bedeutung für die Orientierung der Tauben ist.
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Der Ägyptologe Jaromir Malek ist Leiter des Howard-Carter-Archivs am Griffith Institute der Universität Oxford in England. Am Mittwoch spricht er in Köln über das Grab Tutanchamuns, der mit zehn Jahren Pharao wurde und von 1336 bis 1327 vor Christus regierte.

Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE
Wie wir die Dinge wahrnehmen, hängt nicht allein von unserem Sehvermögen ab. Vielmehr ist es das Resultat komplexer Vorgänge im Gehirn. Die Wissenschaftler Dr. Jörg F. Hipp und Prof. Andreas K. Engel vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und Dr. Markus Siegel vom Centrum für Integrative Neurowissenschaften der Universität Tübingen (CIN) haben herausgefunden, auf welche Weise die verschiedenen Areale des menschlichen Gehirns interagieren und wie sie unterschiedliche Wahrnehmungen beim Menschen hervorrufen. Die Ergebnisse werden am 27. Januar 2011 in der Fachzeitschrift Neuron (Hipp et al.; Volume 69) veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Ernährungswissenschaftler der Universität Jena entwickeln Photodynamische Krebstherapie weiter
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
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