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H1N1-Virus: Schweinegrippe-Epidemie plagt Bulgarien

Alle Schulen sind geschlossen, in manchen Städten ist mehr als jeder Zehnte krank: Medienberichten zufolge leidet Bulgarien unter einer ungewöhnlich starken Welle von Schweinegrippe. Die Bürger sollen soziale Kontakte meiden.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Türöffner für Grippeviren

Eine Forschergruppe unter Beteiligung von Wissenschaftlern der Universität Tübingen zeigt Mechanismen auf, wie eine Influenzavirusinfektion in Gang gebracht, aber auch gehemmt werden kann.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Seuchenbekämpfung: Genmanipulation stoppt Vogelgrippe-Ausbreitung

Erstmals haben Forscher das Erbgut von Hühnern so manipuliert, dass sie das gefährliche Vogelgrippevirus nicht mehr verbreiten. Die neue Methode könnte gegen alle möglichen Erreger eingesetzt werden – und den Kampf gegen Seuchen revolutionieren. Die Frage ist: Spielt der Verbraucher mit?
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Forscher des PEI bestätigen: Fremdvirus-Kontamination von Rotavirus-Impfstoff unbedenklich

Im Frühjahr 2010 wurde bekannt, dass der Lebendvirusimpfstoff Rotarix des Unternehmens GlaxoSmithKline Biologicals mit Bestandteilen eines Schweinevirus (Porcines Circovirus 1, PCV-1) kontaminiert ist. Eine Arbeitsgruppe des Paul-Ehrlich-Instituts hat daraufhin mit eigenen experimentellen Untersuchungen überprüft, ob dies die Unbedenklichkeit des Impfstoffs beeinträchtigt. Dr. S. Baylis und Dr. J. Blümel haben mit ihrer Arbeitsgruppe an Zellkulturen gezeigt, dass Rotarix zwar große Partikelmengen des PCV-1 enthält, diese jedoch nicht infektiös sind. Damit kann der Rotavirusimpfstoff weiterhin als unbedenklich angesehen werden. Die Ergebnisse werden in Vaccine vorgestellt (17.01.2011).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Influenza: Schweinegrippe könnte Universalimpfstoff liefern

Die Schweinegrippe könnte auch etwas Gutes gebracht haben: Das Pandemievirus hilft vielleicht, einen Impfstoff zu entwickeln, der vor vielen Grippestämmen gleichzeitig schützt.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

HI-Virus: Großer Fortschritt bei Bekämpfung von Aids erzielt

Ein neuer Wirkstoff konnte bei Aids-Patienten innerhalb von zehn Tagen die Zahl der gefährlichen Viren um 91 Prozent verringern.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Aids-Forschung: Neuer Wirkstoff schützt Körperzellen vor HI-Viren

Es könnte ein neuer Ansatz im Kampf gegen Aids sein: Deutsche Forscher haben eine Substanz entdeckt, die offenbar verhindert, dass das HI-Virus in menschliche Zellen eindringt. Bis zu einem Medikament ist es allerdings noch ein langer Weg.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Genitalkrebs bei Pferden: Mögliche Ursache entdeckt

Gemeinsam mit Forschern aus England haben Sabine Brandt und ihre Kollegen von der Vetmeduni Vienna ein neues Papillomvirus gefunden und als mögliche Ursache von Krebs an Fortpflanzungsorganen von Pferden identifiziert. Wie beim Menschen könnte auch bei Pferden eine Impfung Abhilfe schaffen. In der aktuellen Ausgabe des Equine Veterinary Journal wurden erste Forschungsergebnisse dazu veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Ein Mikroskop für Viren

Eine Hülle aus Proteinen, ein wenig Erbgut und ein paar Enzyme: Viren sind so einfach gebaut, dass sie nicht einmal eindeutig den Lebewesen zugerechnet werden können. Nachweisen kann man die winzigen Krankheitserreger in der Regel nur mit indirekten Methoden – für gewöhnliche Lichtmikroskope sind sie zu klein. Doch nun haben Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften (ISAS) in Dortmund eine Art Viren-Mikroskop gebaut. Mit dem Gerät können sie in Echtzeit verfolgen, wie sich die Virus-Partikel auf einer Oberfläche absetzen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Marine-Forschung: Riesenvirus vor texanischer Küste entdeckt

Ein neu entdecktes Virus ist das größte der Meere. Es hat wahrscheinlich großen Einfluss auf das Ökosystem der Ozeane.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Weltrekord unter Wasser – Forscher entdecken größtes Virus der Meere

AP, AP

Ein britisch-kanadisches Forscherteam hat das größte im Meer lebende Virus identifiziert, das zugleich auch das zweitgrößte bislang bekannte Virus überhaupt ist. Im Gegensatz zu den meisten anderen Viren ist das Erbgut des großen Meeres-Virus sehr umfangreich.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Unter Kontrolle – neu entdeckter natürlicher Abwehrmechanismus verhindert Vermehrung von HIV in Gehirnzellen

Neuherberg, 21. Oktober 2010. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben einen neuen zellulären Abwehrmechanismus entdeckt, der die Vermehrung von HI-Viren in bestimmten Gehirnzellen verhindert. Verantwortlich dafür sind die so genannten Risp-Proteine, eine Familie zellulärer Eiweiße, die mit dem Virusprotein Rev interagieren und dadurch die Produktion neuer Viruspartikel unterbinden. Im nächsten Schritt bleibt nun zu klären, inwieweit sich der Mechanismus für die Entwicklung neuartiger therapeutischer Konzepte zur HIV-Bekämpfung nutzen lässt. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der renommierten Zeitschrift AIDS publiziert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Tübinger Biochemiker haben die Beziehung zwischen Molekülstruktur und Funktion eines Polyomavirus entaschlüsselt

Ein Virus lüftet sein Geheimnis: Wie infiziert JCV eine Körperzelle? Ein Virus kann eine Zelle infizieren, wenn es an der Zelloberfläche spezifische Andockstellen findet. Wie dieses Andocken auf atomarer Ebene funktioniert, hat nun eine internationale Forschergruppe unter Beteiligung Tübinger Biochemiker für das Polyomavirus JCV beschrieben. Dazu wurde die atomare Struktur dieses Virus erstmals entschlüsselt – und das Andocken und damit die Infektion gezielt unterbunden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Durchbruch beim Gentransfer – Präzisionsfähren für hochselektiven Gentransfer

Einer Forschergruppe des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) ist es gelungen, durch „Protein-Engineering“ ein nichtinfektiöses Virus zu konstruieren, mit dem gezielt Gene in Subtypen bestimmter Zellen übertragen werden können. Dabei ist diese Genfähre nicht nur hochselektiv, sondern auch noch vielseitig einsetzbar. So sind nur kleine Veränderungen nötig, um sie für so verschiedene Zellen wie Endothel- und Blutstammzellen, Lymphozyten oder Neurone zu nutzen. Die Wissenschaftler berichten darüber in der am 10. Oktober erscheinenden Online-Ausgabe der Zeitschrift Nature Methods.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Neuer Mechanismus bei der Virenabwehr entdeckt: Interferon macht das spezifische Immunsystem gegen Viren mobil

Greift ein Virus unseren Organismus an, reagiert unser Immunsystem schnell und effizient. Es schüttet innerhalb von Stunden den Botenstoff Typ I Interferon aus, der über das Serum in den gesamten Körper gelangt. Er dockt über Rezeptoren an die Oberfläche von Zellen an und aktiviert damit ein anti-Viren-Notprogramm. Erst Tage später – wenn schon gar kein Interferon mehr in der Blutbahn kursiert – übernehmen Virus-spezifische Immunzellen die Abwehr. Diese spezialisierten Zellen sind T- und B-Zellen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Wissenschaftspreis „Klinische Virologie“ für Eike Steinmann

Für seine Forschung zur Stabilität des Hepatitis-C-Virus erhält Dr. Eike Steinmann vom TWINCORE in Hannover den Wissenschaftspreis “Klinische Virologie” der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten (DVV) und der Gesellschaft für Virologie (GfV). Die Gesellschaften verleihen den Preis anlässlich ihrer gemeinsamen Herbst-Tagung vom 23. – 24. September 2010 in Bremen. Mit dem Preis werden Wissenschaftler ausgezeichnet, die hervorragende wissenschaftliche Arbeit leisten und wesentliche neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der klinischen Virologie gewonnen haben – mit Bezug zur öffentlichen Gesundheit.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Übergewicht: Virus könnte Fettleibigkeit fördern

Zügelloses Essen ist nicht der einzige Grund für Fettleibigkeit. Zu den Auslösern kann offenbar auch eine Virusinfektion gehören, wie eine neue Studie ergeben hat. Die Forscher sehen damit einen Verdacht aus früheren Untersuchungen bestätigt.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Fund in Affenfleisch: HIV-Vorläufer ist Tausende Jahre älter als gedacht

Wann sprang der Erreger der Immunschwächekrankheit Aids vom Affen auf den Menschen über? Forscher haben jetzt herausgefunden, dass die Affenvariante des Virus viel älter ist als bisher gedacht. Der Fund wirft nun neue Fragen über den Verbreitungsweg von HIV auf.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Video: Schäden in Millionenhöhe: Virus bedroht europäische Austern

Das dürfte Feinschmeckern den Appetit verderben: Ein Virus verbreitet sich derzeit unter den europäischen Austern. Für den Menschen ist der Krankheitserreger zwar ungefährlich, der Muschelzucht-Industrie fügt er jedoch erheblichen Schaden zu.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Erster Nachweis eines Nanovirus für Deutschland und Zentraleuropa

Julius Kühn-Institut entdeckt neue Nanovirusart und stellt Auswirkungen vor allem auf ökologisch bewirtschafteten Erbsenfelder auf 57. Deutscher Pflanzenschutztagung an der Humboldt-Universität zu Berlin vor.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Erschöpfungssyndrom: Verdacht gegen Viren erhärtet sich

Geht das Chronische Erschöpfungssyndrom auf eine Infektion zurück? In Blutproben von Patienten haben Forscher genetische Spuren eines Retrovirus nachgewiesen – und das nicht zum ersten Mal. Wie der Erreger die Krankheit auslösen könnte, ist aber unklar.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Antibiotika-resistentes Bakterium NDM-1: "Super-Bakterium" auch in Deutschland

In Europa kursiert ein “Super-Bakterium”, dem kein Antibiotikum etwas anhaben kann. In Belgien gibt es das erste Todesopfer. Jetzt haben Forscher das Resistenz-Gen auch in Deutschland entdeckt.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

WHO: Schweinegrippen-Pandemie ist offiziell zu Ende

Das Virus hatte die Welt in Atem gehalten, nun ist die Bedrohung auch offiziell vorbei: Die Weltgesundheitsorganisation hat die Schweinegrippe heruntergestuft. Auf der Pandemie-Warnskala liegt die Seuche nicht mehr auf der höchsten Stufe.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Genomanalysen: Virenreste im Erbgut von Wirbeltieren überraschen Forscher

Retroviren wie HIV schleusen ihre Erbinformation in die Zellen ihrer Wirte ein. Eine neue Entdeckung verblüfft die Wissenschaft: Offenbar können das auch andere Erreger. In verschiedenen Wirbeltierspezies haben Forscher Sequenzen aus anderen Virenarten entdeckt – darunter das tödliche Ebolavirus.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Welt-Aids-Konferenz: Vielversprechendes Mittel gegen Aids gefunden

Ein neues Vaginalgel könnte das HI-Virus eindämmen. Das Risiko einer Infektion werde um knapp 40 Prozent gesenkt, sagen Forscher.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Welt-Aids-Konferenz: Vielversprechendes Mittel gegen Aids gefunden

Ein neues Vaginalgel könnte das HI-Virus eindämmen. Das Risiko einer Infektion werde um knapp 40 Prozent gesenkt, sagen Forscher.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Unicef-Studie: Osteuropa droht Aids-Epidemie

Das Virus breitet sich mit rasendem Tempo aus: Laut einer Unicef-Studie wächst die Zahl der HIV-Infizierten in Osteuropa und Zentralasien massiv, vor allem Prostituierte und Straßenkinder sind betroffen. Wirksame Gegenmaßnahmen gibt es bislang nicht.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

25 Jahre Testung von Blutspenden auf HIV – Positive Entwicklung eines globalen Gesundheitsrisikos

Wiesbaden, 12. Juli 2010 – Die Verzögerung einer lebensrettenden Operation oder die Angst eine HIV-positive Blutkonserve zu bekommen. Dies alles kann sich heute kaum noch jemand vorstellen. Vor 25 Jahren jedoch war es noch eine schwierige Aufgabe, den gefährlichen Virus bei Blutspenden mit sehr hoher Sicherheit auszuschließen.

Im Zeitraum von 1982 bis 1985 war in Deutschland eine von 100.000 Bluttransfusionen mit HIV infiziert. Dank der innovativen Entwicklung von wichtigen diagnostischen Tests zur Identifizierung von HIV im Blut ist das Risiko heute, 25 Jahre später, minimal und Millionen von Patienten erhalten jedes Jahr sichere Bluttransfusionen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Immunschwächekrankheit – Neuer Hoffnungsschimmer für Aidskranke

ddp, ddp

Hoffnungen auf einen Impfstoff wurden letztlich immer wieder enttäuscht, weil Aidsviren stark mutieren und die Antikörper wirkungslos machen. Jetzt gibt es für hunderte Millionen Menschen, die weltweit mit dem HI-Virus infiziert sind, einen neuen Hoffnungsschimmer: US-Forschern gelang möglicherweise der Durchbruch gegen Aids.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Schutz vor Aids: Forscher entdecken hochwirksame HIV-Antikörper

Es könnte ein Durchbruch im Kampf gegen Aids sein: Forscher haben zwei Antikörper entdeckt, die im Labor 90 Prozent aller bekannten Varianten des HI-Virus gestoppt haben. Sie wecken die Hoffnung auf einen hochwirksamen Impfstoff gegen die Immunschwäche-Krankheit.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft