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Welt-Aids-Konferenz: Vielversprechendes Mittel gegen Aids gefunden

Ein neues Vaginalgel könnte das HI-Virus eindämmen. Das Risiko einer Infektion werde um knapp 40 Prozent gesenkt, sagen Forscher.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Unicef-Studie: Osteuropa droht Aids-Epidemie

Das Virus breitet sich mit rasendem Tempo aus: Laut einer Unicef-Studie wächst die Zahl der HIV-Infizierten in Osteuropa und Zentralasien massiv, vor allem Prostituierte und Straßenkinder sind betroffen. Wirksame Gegenmaßnahmen gibt es bislang nicht.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

25 Jahre Testung von Blutspenden auf HIV – Positive Entwicklung eines globalen Gesundheitsrisikos

Wiesbaden, 12. Juli 2010 – Die Verzögerung einer lebensrettenden Operation oder die Angst eine HIV-positive Blutkonserve zu bekommen. Dies alles kann sich heute kaum noch jemand vorstellen. Vor 25 Jahren jedoch war es noch eine schwierige Aufgabe, den gefährlichen Virus bei Blutspenden mit sehr hoher Sicherheit auszuschließen.

Im Zeitraum von 1982 bis 1985 war in Deutschland eine von 100.000 Bluttransfusionen mit HIV infiziert. Dank der innovativen Entwicklung von wichtigen diagnostischen Tests zur Identifizierung von HIV im Blut ist das Risiko heute, 25 Jahre später, minimal und Millionen von Patienten erhalten jedes Jahr sichere Bluttransfusionen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Immunschwächekrankheit – Neuer Hoffnungsschimmer für Aidskranke

ddp, ddp

Hoffnungen auf einen Impfstoff wurden letztlich immer wieder enttäuscht, weil Aidsviren stark mutieren und die Antikörper wirkungslos machen. Jetzt gibt es für hunderte Millionen Menschen, die weltweit mit dem HI-Virus infiziert sind, einen neuen Hoffnungsschimmer: US-Forschern gelang möglicherweise der Durchbruch gegen Aids.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Schutz vor Aids: Forscher entdecken hochwirksame HIV-Antikörper

Es könnte ein Durchbruch im Kampf gegen Aids sein: Forscher haben zwei Antikörper entdeckt, die im Labor 90 Prozent aller bekannten Varianten des HI-Virus gestoppt haben. Sie wecken die Hoffnung auf einen hochwirksamen Impfstoff gegen die Immunschwäche-Krankheit.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Eine neue Chance für die Hepatitis-C-Forschung

Das Hepatitis-C-Virus ist hochspezialisiert. Wir Menschen sind seine natürlichen Wirte. Die einzigen anderen Lebewesen, die das Hepatitis-C-Virus im Labor noch infizieren kann, sind Schimpansen. Dennoch ist es – aus Sicht des Virus gesehen – sehr erfolgreich: etwa 170 Millionen Menschen sind chronisch mit dem Virus infiziert. Und mit der chronischen Infektion steigt das Risiko der Patienten an Leberkrebs zu erkranken.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Infektion mit Folgen: Kaum bekanntes Virus gefährdet ungeborenes Leben

Fast niemand kennt die Gefahr: Infiziert sich eine Schwangere mit dem Zytomegalievirus, kann der Fötus schwere Schäden davontragen. Ein einfacher Test könnte Babys vor einer Behinderung schützen. Doch er gehört nicht zur Mutterschaftsvorsorge. Für Betroffene ein Skandal – für Mediziner ein Dilemma.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Wirkstoffkombination: Mütter können trotz HIV-Infektion stillen

Für viele Mütter in Afrika ist es eine schwere Bürde: Sind sie HIV-positiv, sollten sie auf das Stillen verzichten – riskieren damit aber eine Mangelernährung ihres Babys. Doch Medikamente verhindern fast immer die Übertragung des tödlichen Virus, wie eine Studie jetzt zeigt.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Neuer Angriffspunkt am Grippe-Virus entdeckt

Braunschweiger Helmholtz-Forscher finden Mechanismus, um die Vermehrung des Grippe-Virus zu stören.

Jährlich sterben in Deutschland 10.000 bis 30.000 Menschen an einer Grippe, meist durch Viren des Typs „Influenza A“. Wissenschaftler des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) haben nun einen neuen Angriffspunkt gefunden, um die Vermehrung von Influenza-Viren während einer Infektion einzudämmen. Die Ergebnisse veröffentlichte jetzt das Wissenschaftsmagazin „Virology Journal“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Schlafende Viren – alles eine Frage des Gleichgewichts

Was veranlasst Viren, sich entweder massiv zu vermehren oder sich ruhend „wie ein Wolf im Schafspelz“ im Gewebe zu verstecken und in einem so genannten latenten Zustand zu verharren? Forscher des Hamburger Heinrich-Pette-Instituts (<www.hpi-hamburg.de>)konnten jetzt nach mehrjähriger Forschung detaillierte Antworten darauf geben. Sie untersuchten das Karposi Sarcom-assoziierte Herpesvirus (KSHV) – ein Herpesvirus, das an der Entstehung bösartiger Tumore bei AIDS-Patienten beteiligt ist.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Wie stabil ist das Hepatitis-C-Virus?

Gemeinsame Pressemitteilung von Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und Twincore.

Grundlagenforscher und Kliniker untersuchen gemeinsam die Widerstandsfähigkeit von HCV.

Die Hepatitis-C-Virus– kurz HCV – Infektion ist eine tückische Krankheit. Das Virus führt bei etwa 70 Prozent der Infizierten meist unbemerkt zu einer chronischen Leberinfektion. Mit dieser steigt für die Patienten das Leberkrebsrisiko. Wissenschaftler vom TWINCORE und der Medizinischen Hochschule Hannover wollten wissen, wie lange das Virus ohne einen Wirt in Flüssigkeiten überlebt – um Patienten, Pflegepersonal und Ärzte sicher vor Infektionen schützen zu können.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Aids: Forscher enträtseln natürliche HIV-Immunität

Eine Ansteckung mit dem HI-Virus bedeutet für die allermeisten Menschen, dass sie ohne eine Therapie an Aids erkranken. Ein kleiner Teil aber ist immun gegen die Infektion. Jetzt haben Forscher den dahinter stehenden Mechanismus enträtselt – und hoffen, endlich einen wirksamen Impfstoff zu finden.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Medizin: Tropisches Virus in Deutschland nachgewiesen

Das Sindbis-Virus ist in Afrika zuhause. Eine Infektion ist für gewöhnlich harmlos. Selten kommt es zu fieberhaften Erkrankungen. Doch die sind dann mit heftigen Hautausschlägen und Rheuma-Beschwerden verbunden. Das Problem: Das Virus wird von tropischen Mücken übertragen, die inzwischen auch hierzulande heimisch sind.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Sindbis-Fieber: Virus aus Afrika erstmals in Deutschland entdeckt

Ein neuer Krankheitserreger macht sich in Deutschland breit: Forscher haben in drei Mückenarten erstmals Sindbisviren entdeckt. Fieber, Hautausschläge Rheuma-ähnliche Symptome können die Folge einer Infektion sein.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Sindbis-Viren erstmals in Deutschland

Rheumatische Beschwerden durch Virusinfektion

Hamburg, 2. Mai 2010 – Forscher des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNI) haben erstmals in Deutschland Sindbis-Viren entdeckt. In Baden-Württemberg wiesen sie den Erreger gleich in drei verschiedenen Mückenarten nach.(1) „Wir wissen jetzt, dass diese Viren in Deutschland zirkulieren“, sagt Dr. Jonas Schmidt-Chanasit, Virologe am BNI. Sie können fieberhafte Erkrankungen mit rheumatischen Beschwerden verursachen, die sogenannte Ockelbo oder Pogosta Krankheit.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

UDE: Computerprogramm für bessere HIV-Diagnose entwickelt

Der HIV-Erreger gilt als besonders tückisch, weil er viele außergewöhnliche Eigenschaften besitzt und es versteht, der Kontrolle des menschlichen Immunsystems zu entkommen. Bis heute gibt es keine Therapie, um das Aids-Virus auszumerzen. Bioinformatiker am Zentrum für Medizinische Biotechnologie der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben nun eine neue Computermethode entwickelt, die eine genauere Diagnose und damit eine verbesserte Therapie ermöglichen könnte. Es ist ein Programm, das mit hoher Genauigkeit vorhersagt, welche Korezeptoren ein Virus bevorzugt, um neue Zellen zu infizieren.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Kommunikation: Schweinegrippe-Hysterie – Experten kritisieren Web

Die WHO ist wegen ihres Umgangs mit der Schweinegrippe stark unter Druck geraten. Nun machen WHO-Experten das Internet für einen Teil der Kritik an den Maßnahmen im Kampf gegen das H1N1-Virus verantwortlich. Ursache sei die Verbreitung von Spekulationen und Gerüchten über E-Mails, Blogs und Twitter.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Streit um "Medical Hypotheses": Zügel für das wilde Magazin

Ejakulation hilft gegen verstopfte Nasen, Aids wird nicht durch das HI-Virus verursacht, sondern durch Aids-Medikamente – solchen Thesen und anderen radikalen Ideen bietet das Magazin “Medical Hypotheses” ein Forum. Nach heftiger Kritik von Forschern will der Verlag jetzt die Reißleine ziehen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Schweinegrippe: Chronik einer Panik

Eine gigantische Impfkampagne sollte der Schweinegrippe Einhalt gebieten – vor allem die Pharmaindustrie schürte die Angst vor dem Virus. Am Ende entpuppte sich die Aufregung als teure Überreaktion auf einen eher harmlosen Erreger. SPIEGEL-Redakteure rekonstruieren, wie es zu der Hysterie kommen konnte.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Aidserkrankungen: HI-Viren können sich im Knochenmark verstecken

Forscher haben einen weiteren Grund dafür gefunden, warum sich das HI-Virus so schwer bekämpfen lässt: Bestimmte Formen der Erreger können sich im Knochenmark einnisten – und dort die Behandlung mit Medikamenten unbeschadet überstehen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Epidemie: Hantaviren breiten sich in Baden-Württemberg aus

Erneut greift das gefährliche Hantavirus um sich. Seit Beginn des Jahres hat der Erreger in der Region Stuttgart 85 Menschen infiziert. Die Zahl übersteigt die Fälle, die im Rekordjahr 2007 vermeldet wurden. Ursache ist vermutlich eine starke Vermehrung von Wühlmäusen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Gesundheit: USA wollen fast jeden Erwachsenen auf Aids testen

Amerikanische Behörden bereiten eine neue Strategie im Kampf gegen Aids vor: Fast jeder Erwachsene soll künftig regelmäßig auf das HI-Virus getestet werden. Ist er positiv, bekommt er sofort mehrere starke Dosen antiviraler Arzneien. Die Strategie wurde in einem anderen Land bereits erfolgreich erprobt.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Sekundärinfektionen: Die Grippe hinterlässt ein wehrloses Immunsystem

Warum geht eine Grippe häufig mit lebensbedrohlichen Folgeinfektionen einher, die nicht auf die Grippeviren selbst zurückgehen? US-Forscher haben erstmals herausgefunden, warum sich krankheitserregende Bakterien nach einer Infektion mit dem Grippe-Virus so leicht im Körper einnisten können.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Neuartige Kombinationsimpfung – Forscher wecken Hoffnung auf HIV-Impfung

ddp

Neue Hoffnung auf einen Impfstoff gegen das Aids-Virus HIV: Ein internatonales Forscherteam aus Bochum und New York hat eine Kombinationsimpfung entwickelt, die die Immunisierung gegen Virusinfektionen wesentlich verbessert.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Infektionskrankheiten: Manch einen tyrannisiert Herpes ein Leben lang

Millionen Deutsche tragen das tückische Herpes-Virus in sich: Wer sich einmal infiziert hat, wird den Erreger nie mehr los. Viele Betroffene leiden unter immer wiederkehrenden Infektionen. Die Bläschen an der Lippe sind meist noch harmlos – doch es gibt auch sehr gefährliche Herpes-Varianten.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Gesundheit: Neuer Ansatz zur Behandlung von Hepatitis C

150 Millionen Menschen tragen weltweit das Hepatitis-C-Virus in sich. Wird die Krankheit nicht behandelt, droht eine Lebertransplantation. Bisherige Therapien haben starke Nebenwirkungen. Mit einer neuen Klasse von Proteinhemmern könnte sich die Infektion langfristig besser behandeln lassen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Medizin: Viren könnten für Blinddarmentzündungen sorgen

Blinddarmentzündungen könnten die Folge von Virusinfektionen sein. Wissenschaftler haben jedenfalls beobachtet, dass die Zahl der Fälle mit den Jahreszeiten steigt oder fällt. Und: Tritt erst einmal irgendwo eine Blinddarmentzündung auf, ist es wahrscheinlich, dass es in der Gegend bald weitere Fälle gibt.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Schlüsselmechanismus zur Vermehrung von Epstein-Barr-Viren gefunden

Neuherberg, 12. Januar 2010. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben einen entscheidenden Mechanismus im Vermehrungszyklus des Epstein-Barr-Virus aufgeklärt. Unter Federführung von Prof. Wolfgang Hammerschmidt gelang es, die Funktion eines Proteins zu identifizieren, das für die Vermehrung des Virus eine wesentliche Rolle spielt. Epstein-Barr-Viren können Krebs auslösen. Die in der aktuellen Ausgabe des renommierten Fachmagazins PNAS veröffentlichten Ergebnisse sind damit ein wesentlicher Schritt zum Verständnis des Wachstums von Tumoren.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Genomforschung: Wir tragen das fremde Gen eines Virus in uns

Viren vermehren sich, indem sie das Erbgut des Menschen dazu anstiften, ihr eigenes zu vervielfältigen. Dabei können sich Teile des Virengenoms dauerhaft in unser Erbgut integrieren. Japanische Forscher haben nun ein tierisches Virus im menschlichen Erbgut entdeckt, das dort nicht sein dürfte: das Bornavirus.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Warum Beschneidung vor Aids schützen kann

Beschnittene Männer haben einen gewissen Schutz vor einer Infektion mit dem Aids-Virus. Mediziner rätseln, woran das liegen könnte. Jetzt sagen amerikanische Forscher: Die “Zirkumzision” verändert das Milieu der auf dem Penis lebenden Mikroben. Das macht vielen Bakterien und Viren das Überleben schwerer.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft