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Forscher vermelden einen neuen Temperaturrekord: Eine Meeresströmung, die Wasser aus dem Atlantik in die Arktis bringt, war in den vergangenen 2000 Jahren nie so warm wie jetzt. Das arktische Eis droht noch schneller zu schmelzen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
– “Science”-Studie: Jüngster Temperaturanstieg in der Framstraße einmalig in den letzten 2000 Jahren –
Nie in den vergangenen 2000 Jahren war das atlantische Wasser in der östlichen Framstraße zwischen Grönland und Spitzbergen so warm wie heute. Dies belegt eine Untersuchung von Meeressedimenten am westlichen Kontinentalhang Spitzbergens, die federführend von Wissenschaftlern des Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, gemeinsam mit Kollegen aus Bremerhaven, Tromsö (Norwegen) und Boulder (USA) durchgeführt wurde. Die entsprechende Studie erscheint in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Science“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Seit 60 Jahren hat die Wissenschaft danach gesucht. Jetzt sind Forscher des Max-Delbrück-Centrums (MDC) Berlin-Buch, des Zentrums für experimentelle und klinische Forschung (ECRC)von MDC und Charité und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) fündig geworden. In der Leber von Mäusen entdeckten Dr. Stefan Lechner, Prof. Gary R. Lewin (beide MDC), Prof. Friedrich C. Luft (ECRC) und Prof. Jens Jordan (ECRC; jetzt MHH) eine neue Gruppe von Sensoren, die die Blutdruck- und Stoffwechselregulation steuern. Diese außerhalb des Gehirns nachgewiesene Schaltzentrale wird nur durch Wasseraufnahme aktiviert und erhöht bei kranken und älteren Menschen den Blutdruck (Neuron, 69, 2, 332-344)*.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Umweltbundesamt stellt kompakte Datensammlung vor
Wie wirkt sich die moderne Landwirtschaft auf Boden, Wasser, Luft, das Klima und die biologische Vielfalt aus? Mit der kostenlosen Broschüre „Umwelt und Landwirtschaft“ aus der Reihe „Daten zur Umwelt“ stellt das Umweltbundesamt (UBA) die wichtigsten Zahlen und Fakten für eine fundierte Diskussion über den Umweltschutz in der Landwirtschaft bereit: Was schon erreicht wurde und wo noch Probleme bestehen. Grafiken, Karten und Tabellen bilden die Zusammenhänge verständlich ab.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Sie trennen ein Grauwalkalb von seiner Mutter, ziehen es unter Wasser, verstopfen das Blasloch - Orcas machen systematisch Jagd auf junge Grauwale. Das zeigt eine vierjährige Studie vor Alaska. Nur ihre Mutter kann die Jungwale retten.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Ruth-Massenberg-Preis für RUB-Geographin
In den letzten Jahren beobachteten Forscher zunehmend Missbildungen an Fortpflanzungsorganen von Wasserlebewesen wie Fischen. Als Verursacher unter Verdacht gerieten Hormone, die in Dung, Mist, Klärschlamm und Gülle auf Äcker und von dort aus ins Grundwasser gelangen. Ihren Transport und Abbau im Boden hat Dr. Britta Stumpe (Geographisches Institut der RUB) untersucht und festgestellt: Besonders Östrogene sind hartnäckig und werden nicht abgebaut. Für ihre Dissertation (Betreuer: Prof. Dr. Bernd Marschner) wurde sie beim Semesterkonzert der RUB mit dem Ruth-Massenberg-Preis ausgezeichnet.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Diät am Wasserhahn: Kaum zu glauben, aber wer abnehmen will, sollte regelmäßig kühles Wasser trinken und Kaugummikauen. Das kurbelt den Stoffwechsel an.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
Für das Große Barriereriff könnten die Wassermassen zur Gefahr werden. Doch viele Arten brauchen ab und an eine Überschwemmung. Ein Pro und Kontra.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
Haben Kometen der Erde und dem Mond ihr Nass gebracht? Mit Versuchen im Sandkasten wollen Planetenforscher das Geheimnis um die Herkunft des Wassers lüften.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
Frankfurt, den 13.01.2011. Im Westen des nordamerikanischen Kontinents erhebt sich eine Gebirgskette mit bis zu 6.000 m hohen Gipfeln und den Rocky Mountains als bekannteste Vertreter. Mithilfe der von prähistorischem Regenwasser hinterlassenen Spuren konnten Wissenschaftler des Biodiversität und Klima Forschungszentrums sowie der US-amerikanischen Stanford University, nachvollziehen, wie sich das Höhenprofil der Landschaft vor ca. 50 Millionen Jahren entwickelte und die Giganten entstanden. Die Methode kann auch zu einer besseren Einschätzung zukünftiger Niederschlagsveränderungen beitragen. Die Ergebnisse wurden jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Geology“ veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Ab sofort steht der ozeanographischen Wissenschaftsgemeinschaft im Internet ein „Werkzeugkasten“ zur Verfügung, der die Nutzer in die Lage versetzt, für alle Berechnungen, die möglichst genaue Angaben zur Dichte des Meerwassers benötigen, auf den neuen Standard TEOS-10 zurück zu greifen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Wie viel Wasser gibt es auf dem Mond? Und wie ist es dort hingekommen? Zumindest auf die zweite Frage geben Wissenschaftler jetzt eine Antwort: Ein Teil des Mondwassers stammt offenbar von Kometen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Für die Gebirge Europas könnte der Klimawandel dramatische Folgen haben. Forscher warnen vor einer massiven Schmelze der Gletscher - mit beachtlichen Folgen für die regionalen Wasserverhältnisse.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
An der Chesapeake Bay, der größten Flussmündung in den USA, sind rund zwei Millionen tote Fische entdeckt worden. Die lokalen Behörden gehen nicht davon aus, dass die Tiere durch Gift starben – sondern durch zu kaltes Wasser.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Bakterien haben nach dem Untergang der Bohrinsel “Deepwater Horizon” schnell große Mengen Methan vertilgt, die ins Wasser geströmt waren. Das scheint eine neue Studie zu belegen. Jetzt rätseln Wissenschaftler, ob Bakterien das Treibhausgas auch anderswo zersetzen könnten.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Einem Forschungsteam um Aldo Steinfeld, Professor an der ETH Zürich und Laborleiter am Paul Scherrer Institut, ist es gelungen, mit Solarenergie aus Wasser und Kohlendioxid Treibstoff zu erzeugen. Dazu haben die Wissenschaftler einen Solar-Reaktor entwickelt, in dem konzentrierte Sonnenstrahlung das dafür nötige stabile und schnelle thermochemische Verfahren antreibt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Das gab es seit Jahrzehnten nicht: In Panama hat es so heftig geregnet, dass der Panamakanal wegen Hochwassers geschlossen werden musste. Eine Satellitenaufnahme zeigt, wie die Regenfälle einen benachbarten See verfärbt haben.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Klimawandel und Wärmeinseleffekt haben in großen Städten nicht nur die Oberflächentemperaturen ansteigen lassen. Auch das Grundwasser hat sich erwärmt. In einem am KIT koordinierten Projekt haben Wissenschaftler das geothermische Potenzial von oberflächennahen Grundwasserschichten in urbanen Ballungsräumen untersucht. Ergebnis: Unter den Städten schlummern enorme Heizquellen. So ließe sich in Köln der jährliche Heizbedarf aller Wohngebäude mit Wärme aus dem Grundwasser für mindestens zweieinhalb Jahre decken.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Wissenschaftler auf Spurensuche in der Wasserleitung.
Legionellen warten überall auf uns, wo warmes Wasser gespeichert wird – in Wasserleitungen, Klimaanlagen, Schwimmbädern. Einige wenige dieser Bakterien können schon ausreichen, um eine schwere Lungenentzündung zu verursachen. Häufen sich Fälle – etwa in einem Einkaufszentrum oder einem Schwimmbad – gehen Wissenschaftler auf Legionellensuche.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Wenn ozeanische Erdplatten an Kontinentalrändern ins Erdinnere abtauchen, nehmen sie große Mengen Wasser mit in die Tiefe. Dieses Wasser spielt eine zentrale Rolle im Plattenrandvulkanismus. Eine Arbeitsgruppe des Kieler Sonderforschungsbereichs 574 „Fluide und Volatile an Subduktionszonen“ hat jetzt erstmals den Weg dieses Wasser in bis zu 120 Kilometer Tiefe nachverfolgen können. Die Forscherinnen liefern damit ein wichtiges Puzzlestück, um beispielsweise die höchst aktiven Vulkane rund um den Pazifik besser zu verstehen. Die entsprechende Studie erscheint in der Onlineausgabe der international renommierten Fachzeitschrift „Nature Geoscience“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Der Fall erinnert an den Mitte der Neunziger von Erin Brockovich aufgedeckten Skandal: Amerikanische Umweltschützer haben laut “Washington Post” im Trinkwasser von mehr als 30 US-Städten eine krebserregende Chemikalie gefunden. Mediziner sind alarmiert.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Sogar die dicke Wassertonne im Garten friert bei eisigen Temperaturen komplett durch. Doch Bäumen scheint selbst der härteste Frost nichts auszumachen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
Riesige Eisberge brechen von den antarktischen Gletschern ab, der südpolare Eispanzer schrumpft immer weiter. Jetzt haben Wissenschaftler einen neuen möglichen Grund für den Schwund entdeckt: Stürme treiben warmes Tiefseewasser gegen die Küsten – und beschleunigen so die Schmelze.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft. Doch noch gibt es gravierende Probleme bei der Produktion. Hilfe kommt jetzt möglicherweise aus dem Meer: US-Forscher haben ein Bakterium entdeckt, das die begehrte Substanz in besonders großen Mengen produziert.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Durch die sehr hohe Anzahl meist nur dort vorkommenden Tier- und Pflanzenarten gilt Südostasien als globaler Hot Spot der Biodiversität. Trotz seiner stark gefährdeten Land- und Süßwasserökosysteme trägt Vietnam maßgeblich zu dieser biologischen Vielfalt bei. – Die Arbeitsgruppe um Professor Madelaine Böhme, Leiterin der Arbeitsgruppe Terrestrische Paläoklimatologie des Senckenberg Center for Human Evolution and Palaeoecology (HEP) der Universität Tübingen, weist in einer aktuellen Publikation erstmals nach, dass Nordvietnam schon vor rund 30 Millionen Jahren ein Hot Spot der Biodiversität war.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Frankfurt/Tübingen, 13. Dezember 2010_ Durch die sehr hohe Anzahl meist nur dort vorkommenden Tier- und Pflanzenarten gilt Südostasien als globaler Hot Spot der Biodiversität. Trotz seiner stark gefährdeten Land- und Süßwasserökosysteme trägt Vietnam maßgeblich zu dieser biologischen Vielfalt bei. – Die Arbeitsgruppe um Professor Madelaine Böhme, Leiterin der Arbeitsgruppe Terrestrische Paläoklimatologie des Senckenberg Center for Human Evolution and Palaeoecology (HEP) an der Universität Tübingen, weist in einer aktuellen Publikation erstmals nach, dass Nordvietnam schon vor rund 30 Millionen Jahren ein Hot Spot der Biodiversität war.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Die Ringe des Saturn sind möglicherweise Überreste eines abgestürzten gewaltigen Mondes. Eine neue Theorie erklärt den extremen Wassereisgehalt der Ringe.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
Forschungsverbund netWORKS veröffentlicht Handreichung zur Realisierung neuartiger Infrastrukturlösungen im Bereich Wasser und Abwasser. Online-Simulationstool zur Planung von Infrastrukturänderungen freigeschaltet.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
In rund 3.000 Metern Wassertiefe lebt der Wurm Osedax. Der Tiefseewurm ernährt sich von den Knochen toter Wale. Bisher wurde angenommen, dass sich Osedax parallel zu seiner wichtigsten Nahrungsquelle, den Walen, entwickelt hätte. Doch möglicherweise hat der Tiefseewurm die Meere bevölkert, lange bevor sich Wale überhaupt entwickelt haben. Molekularbiologische Untersuchen legen nahe, dass Osedax bereits in der Kreidezeit existiert haben könnte. Eine neue Studie unter der Leitung des Paläontologen Dr. Steffen Kiel von der Universität Göttingen hat ergeben, dass sich Osedax auch von den Knochen Pinguin-artiger Tauchvögel ernährt hat.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Seit 100 Jahren verfällt die “Titanic” auf dem Grund des Nordatlantiks – ein bisher unbekanntes Bakterium scheint dabei kräftig mitzuhelfen. Meeresbiologen haben die Mikroben jetzt auf einem Stückchen Rost des berühmten Wracks entdeckt.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
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