Über Wissenschaftsecho

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Verschlingt 2013 ein gefrässiges schwarzes Loch seine Umgebung?

Mit dem Very Large Telescope der ESO haben Astronomen eine Gaswolke, die einige Male soviel Masse enthält wie die Erde und in Richtung auf das Schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße hin beschleunigt wird. Es ist das erste Mal, dass Astronomen eine solche Wolke, deren Schicksal durch das Schwarze Loch bereits besiegelt ist, beobachten. Die Entdeckung wird in der Fachzeitschrift Nature in der Ausgabe vom 5. Januar 2012 präsentiert. - Weiter lesen …

Die Darwin-Finken der bakteriellen Welt

Dass Bakterien durch den Erwerb neuer Eigenschaften eine adaptive Radiation auslösen können, wurde nun erstmals von einem internationalen Forscherteam unter Leitung von Prof. Christoph Dehio am Biozentrum der Universität Basel nachgewiesen. Am Beispiel des Krankheitserregers Bartonella konnten die Forscher zeigen, dass sich Bakterien durch den Erwerb einer molekularen Injektionsnadel zum Einspritzen bakterieller Proteine in Wirtszellen sehr viel effizienter an neue Wirtsorganismen wie den Menschen anpassen können. Die gewonnenen Erkenntnisse sind von grundlegender Bedeutung für das Verständnis der Evolution neuartiger Krankheitserreger des Menschen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Versuch und Irrtum: Gehirn lernt mit Fehlern

In jedem Gehirn werden im Laufe seiner Entwicklung zahlreiche Nervenverbindungen geknüpft, die sich als falsch erweisen und anschliessend wieder gekappt werden müssen. Die Ausbildung von neuronalen Netzwerken ist also nicht immer zielgerichtet und fehlerfrei. Das konnte die Forschergruppe von Prof. Peter Scheiffele am Biozentrum der Universität Basel jetzt am Beispiel sogenannter Moosfaser-Nervenzellen nachweisen. Verantwortlich für die Fehlerbehebung ist ein Protein, das Forscher ursprünglich im Zusammenhang mit Prozessen bei der Knochenbildung kannten. Die Forschungsergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe des US-Journals PLoS Biology veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Tropische Spediteure: Nashornvögel helfen südafrikanischen Pflanzensamen beim Umzug

Frankfurt, 8. Februar 2011. Fest verwurzelt und doch mobil: Tropische Waldbaumarten breiten sich mit Hilfe von Vögeln auch in zerstückelten Wald-Agrarlandschaften erfolgreich aus. Zwar ist die Distanz zwischen den einzelnen Waldhabitaten größer, die tierischen Transporter der Samen legen hier aber auch längere Strecken zurück. Das konnten Wissenschaftler des Biodiversität und Klima Forschungszentrums in Frankfurt/Main und des Max-Planck-Instituts für Ornithologie, Radolfzell, anhand von Fütterungsversuchen und der Erfassung der Bewegungsmuster mit neuen, besonders leichten GPS-Geräten nachweisen. Die Ergebnisse wurden vor kurzem online in „Proceedings of the Royal Society B“ veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

‘Neue Medien: neue Stimmen aus Nahost und Nordafrika?’ Internat. Tagung am Berliner ZMO, 9.-11.2.11

Am Zentrum Moderner Orient (ZMO) in Berlin findet am Donnerstag und Freitag, den 10. und 11. Februar, eine internationale Tagung zum Thema ‘Neue Medien: neue Stimmen aus Nahost und Nordafrika?’ statt mit Beiträgen aus und zu Marokko, Algerien, Ägypten, Irak, Iran, der Türkei und Syrien sowie zu übergreifende Themen wie Internet-use und Facebook in der arabischen Welt.

Das ausführliche Programm finden Sie unter: http://www.zmo.de/veranstaltungen/2011/NewMedia_Iraq_WS_2011.pdf

Anmeldung und Rückfragen bitte an Dr. Andrea Fischer-Tahir und Sophie Wagenhofer unter: Media_workshop@gmx.de

Veranstalter: ZMO, der SFB 640: ‘Repräsentationen sozialer Ordnungen im Wandel’, HU Berlin
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Wandelbare Wasserflöhe – Das „ökologisch-responsive“ Genom von Daphnia ist entschlüsselt

Wasserflöhe sind Anpassungskünstler, die schnell auf veränderte Umweltbedingungen reagieren können. Eine im internationalen Daphnia Genomics Consortium zusammen-geschlossenen Gruppe von Wissenschaftlern, der auch der LMU-Biologe Professor Christian Laforsch sowie die LMU-Biochemiker Dr. Georg J. Arnold und Dr. Thomas Fröhlich, Genzentrum-LAFUGA, angehören, hat nun das Genom des Wasserflohs Daphnia pulex vollständig entschlüsselt. Dabei zeigte sich, dass Wasserflöhe mehr Gene besitzen als alle anderen Tiere, deren Genom bisher sequenziert wurde.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Malariamedikament könnte gegen Form der Frontotemporalen Demenz wirken

München/Bonn, 2. Februar 2011. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und der Ludwig-Maximilians-Universität München haben einen vielversprechenden Ansatz für eine Behandlung der sogenannten Frontotemporalen Demenz, einer alzheimerähnlichen Demenz, gefunden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Situation in Ägypten: Experten des Berliner Zentrum Moderner Orient (ZMO)

Am Berliner Zentrum Moderner Orient stehen folgende Wissenschaftler zu Hintergrundgesprächen sowie Interviews zur Verfügung:

Dr. Peter Wien, Historiker (vor Ort!)
Dr. Samuli Schielke, Soziologe (ZMO-Projekt: http://www.zmo.de/forschung/projekte_2008/schielke_cosmopolitanism.html, homepage: http://www.samuli-schielke.de/research.htm)
Dr. Michael Provence (English, homepage: http://historyweb.ucsd.edu/pages/people/faculty%20pages/MProvence.html)
Dr. Nora Lafi, Historikerin (French & Arabic, Projekt: http://www.zmo.de/forschung/projekte_2008/lafi_living_together_e.html, homepage: http://www.zmo.de/Mitarbeiter/Lafi/index.htm)
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

MDC-Forscher und klinische Partner entdecken Blutdruckregler in der Leber

Seit 60 Jahren hat die Wissenschaft danach gesucht. Jetzt sind Forscher des Max-Delbrück-Centrums (MDC) Berlin-Buch, des Zentrums für experimentelle und klinische Forschung (ECRC)von MDC und Charité und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) fündig geworden. In der Leber von Mäusen entdeckten Dr. Stefan Lechner, Prof. Gary R. Lewin (beide MDC), Prof. Friedrich C. Luft (ECRC) und Prof. Jens Jordan (ECRC; jetzt MHH) eine neue Gruppe von Sensoren, die die Blutdruck- und Stoffwechselregulation steuern. Diese außerhalb des Gehirns nachgewiesene Schaltzentrale wird nur durch Wasseraufnahme aktiviert und erhöht bei kranken und älteren Menschen den Blutdruck (Neuron, 69, 2, 332-344)*.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Neues Verfahren zum Erkennen von Wettermustern – Student erhält Förderpreis der HTWK Leipzig

Leipzig. Für die Entwicklung eines neuen mathematischen Verfahrens, mit dem Muster in Wetterdaten besser erkannt werden können, erhält der Mathematikstudent Alexander Thiem den „Preis des Fördervereins 2010“ der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig. Der mit 500 Euro dotierte Preis wird an die jeweils Besten der Fakultäten der HTWK Leipzig für überragende Leistungen vergeben. Das neue Rechenverfahren entstand in enger Kooperation mit dem Institut für Meteorologie der Universität Leipzig und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Masse-Rekord: Das schwerste Objekt im Universum

Das Schwarze Loch im Zentrum der Galaxie M87 ist das massereichste Objekt im All. Neue Messungen ergaben: Es wiegt 6,6 Milliarden Mal so schwer wie die Sonne – das ist noch mehr als bei der letzten Massebestimmung.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Entscheidende Erkenntnis zum immunologischen Gedächtnis entdeckt

Eosinophile sichern Überleben der Gedächtnis-Plasmazellen

Das immunologische Gedächtnis ist nicht nur für die erfolgreiche Abwehr von Krankheitserregern und die Möglichkeit, gegen Krankheiten zu impfen, essentiell. Es ist auch für unerwünschte Konsequenzen wie den anhaltenden Kampf gegen fälschlich als fremd eingestufte Körperstrukturen bei Autoimmunerkrankungen, z.B. bei entzündlichem Rheuma, verantwortlich. Daher wird es intensiv erforscht. Einen wichtigen Puzzelstein zum Verständnis – der Rolle der Eosinophilen Granulozyten – konnte nun die Arbeitsgruppe von Privatdozentin Dr. Claudia Berek vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ) beitragen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Gefährliches Startsignal für die Stammzellen des Darms

Die Darmschleimhaut erneuert sich alle zwei bis fünf Tage. Darmeigene Stammzellen ersetzen dabei Darmwandzellen, die durch Verletzungen oder normale Abnutzung verloren gegangen sind, durch neue Zellen. Wissenschaftler am Deutschen Krebsforschungszentrum und der Universität Heidelberg haben nun gemeinsam mit Kollegen vom Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle herausgefunden, dass hierbei der zelleigene EGFR-Signalweg eine wichtige Rolle spielt: Er regt die Stammzellen zur Teilung an, so dass ihre Tochterzellen das zerstörte Darmepithel ersetzen. Der Signalweg könnte auch an der Entwicklung von Darmkrebs beim Menschen beteiligt sein.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Urzeit-Regentropfen zeigen wie nordamerikanische Gebirge in den Himmel wuchsen

Frankfurt, den 13.01.2011. Im Westen des nordamerikanischen Kontinents erhebt sich eine Gebirgskette mit bis zu 6.000 m hohen Gipfeln und den Rocky Mountains als bekannteste Vertreter. Mithilfe der von prähistorischem Regenwasser hinterlassenen Spuren konnten Wissenschaftler des Biodiversität und Klima Forschungszentrums sowie der US-amerikanischen Stanford University, nachvollziehen, wie sich das Höhenprofil der Landschaft vor ca. 50 Millionen Jahren entwickelte und die Giganten entstanden. Die Methode kann auch zu einer besseren Einschätzung zukünftiger Niederschlagsveränderungen beitragen. Die Ergebnisse wurden jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Geology“ veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Greifswalder Forscher beschreiben alle Proteine eines lebenden Organismus

Ende 2010 erschien in der international hoch anerkannten Fachzeitschrift „Nature Communications“ eine Arbeit, die in Greifswald im Proteomzentrum der Mikrobiologen entstand. Den Autoren ist es gelungen, das gesamte Proteininventar eines lebenden Organismus zu identifizieren und zu beschreiben. Damit gehören sie weltweit zu den ersten Wissenschaftlern, denen dies gelungen ist.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Helmholtz Zentrum München findet neuen Ansatz für die Tumortherapie

Neuberberg, 28.12.2010. Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München und dem Klinikum rechts der Isar, Technischen Universität München haben einen Antikörper entwickelt, der Tumore spezifisch angreift und die natürliche Immunreaktion aktiviert. Durch seine hohe Selektivität eröffnet der Antikörper neue therapeutische Optionen. Die Ergebnisse der Studie werden bei PNAS veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Helmholtz Zentrum München findet Weg den Reparaturprozess der Lunge zu aktivieren

Neuberberg, 27.12.2010. Bei Erkrankungen wie COPD* kommt es zu Verlust von Lungengewebe. Dieser Verlust ist möglicherweise reparabel, wie Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München am Mausmodell herausgefunden haben. Wenn es gelingt den sogenannten WNT-Signalweg* zu aktvieren, wird die Lungenarchitektur und damit die Lungenfunktion wieder verbessert. Das könnte den Weg zu einem Therapieansatz der bisher unheilbaren Krankheit COPD weisen. Diese Ergebnisse wurden im American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Wichtiges Überlebenssignal in aggressiven Lymphomen entdeckt

Neuherberg, 22.12.2010. Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München in Zusammenarbeit mit der Charité-Universitätsmedizin Berlin ist es gelungen, einen essentiellen Baustein für das Überleben einer Untergruppe von bösartigen Lymphomen aufzudecken. In ihrer aktuellen Veröffentlichung in PNAS konnten die Forscher eine entscheidende Rolle des PI3K Signalweges in bestimmten Lymphomzellen nachweisen. Die Ergebnisse liefern somit neue potentielle Ansatzpunkte für eine Behandlung einer besonders aggressiven Untergruppe von Lymphomen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Vortrag des Historikers Prof. Carlo Ginzburg am 10. Februar 2011 an der Freien Universität

Das Italienzentrum und das Dahlem Humanities Center der Freien Universität Berlin laden in Kooperation mit dem Centre Marc Bloch am 10. Februar 2011 zu einem Vortrag des Historikers Carlo Ginzburg, Professor an der „Scuola Normale Superiore di Pisa“, ein. Die Veranstaltung „Our Words and Theirs. A Reflection on the Historian’s Craft Today“ findet in englischer Sprache statt, der Eintritt ist frei.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Wenn Duschen krank macht: Neuer HZI-Podcast zur Legionärskrankheit

Wissenschaftler auf Spurensuche in der Wasserleitung.

Legionellen warten überall auf uns, wo warmes Wasser gespeichert wird – in Wasserleitungen, Klimaanlagen, Schwimmbädern. Einige wenige dieser Bakterien können schon ausreichen, um eine schwere Lungenentzündung zu verursachen. Häufen sich Fälle – etwa in einem Einkaufszentrum oder einem Schwimmbad – gehen Wissenschaftler auf Legionellensuche.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Milchstraße: Schwarzes Loch stiftet fruchtbares Chaos

Astronomen erkunden das rätselhafte Innere unserer Milchstraße, in deren Zentrum ein gigantisches Schwarzes Loch Sterne schluckt. Echos von Röntgenstrahlen künden von diesen Opfern. Gleichzeitig bietet die Region gute Voraussetzungen für die Entstehung von Leben.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Pflanzenschädling genetisch entschlüsselt – Einblick ins Erbgut hilft Falschen Mehltau zu bekämpfen

Ein internationales Forscherteam unter Mitwirkung von Prof. Dr. Marco Thines, Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F), Frankfurt a.M., hat das Erbgut eines Erregers von „Falschem Mehltau“ untersucht, um dessen Besiedlungsmechanismen und Lebensweise besser zu verstehen. Die Forscher fanden heraus, dass der Schädling Gene reduziert hat, um die Abwehrmechanismen der von ihm befallenen Pflanze zu unterlaufen. Der genetische Bauplan zeigt, wie abhängig der parasitär lebende Erreger vom Wirt ist, denn lebenswichtige Stoffwechselprozesse kann er nicht mehr selbst übernehmen. Die Ergebnisse liefern Ansätze für eine gezieltere Bekämpfung und wurden im Fachjournal „Science“ veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Proben von lebendem menschlichem Tumorgewebe erstmals mit Ionen bestrahlt

Ziel ist die Krebstherapie mit Ionenstrahlen weiter zu entwickeln

Die am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt entwickelte Krebstherapie mit Ionenstrahlen zeichnet sich durch hohe Heilungsraten und geringe Nebenwirkungen aus und ist seit gut einem Jahr im Routineeinsatz. Die Wirkung von Ionenstrahlen hängt nicht nur von der Beschaffenheit des Tumors ab, sondern darüber hinaus auch von der genetischen Voraussetzung und den Lebensumständen eines Patienten. Wissenschaftler haben am GSI nun erstmals Proben von lebendem menschlichem Tumorgewebe mit Ionen bestrahlt, um dies grundlegend und systematisch zu erforschen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Hirnforschung: Die Frau, die keine Angst kennt

Sie empfindet Wut, Trauer oder Freude, Angst hat sie nie: US-Mediziner berichten von einer Frau, in deren Gehirn eine bestimmte Region völlig zerstört ist – dort sitzt offenbar das Zentrum der Furcht. Dass die Frau überhaupt noch lebt, erstaunt die Wissenschaftler.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Funkkontakt zur "Sojus"-Kapsel abgebrochen: "Moskau, hört ihr uns?"

Panne auf dem Weg zur ISS: Mehrere Stunden flog eine russische “Sojus”-Kapsel ohne Kontakt zur Erde durchs All. Wegen einer technischen Panne hatte das Raumgefährt seine Funkverbindung zum Flugleitzentrum verloren.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Optische Wahrnehmung: Ich sehe was, was du nicht siehst

Die Größe entscheidet: Forscher konnten zeigen, dass die Maße des Sehzentrums im Gehirn beeinflussen, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen. Je kleiner die Sehrinde ist, desto eher fallen wir beispielsweise auf optische Täuschungen herein.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Verleihung des Jühling-Doktorandenpreises 2010 und der Jühling-Medaille 2010

Im Rahmen eines Symposiums zum Thema Diabetes mellitus am 2. Dezember 2010 werden im Deutschen Diabetes-Zentrum der Jühling-Doktorandenpreis und die Jühling-Medaille verliehen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Avrion-Mitchison-Preis für Rheumaforschung 2010 des DRFZ geht an Nachwuchswissenschaftlerin

Berlin, 1. Dezember 2010.
Der Avrion-Mitchison-Preis für Rheumaforschung ging in diesem Jahr an Dr. rer. nat. Edda Schulz, Paris. Die Nachwuchswissenschaftlerin wurde für ihre Untersuchungen zu den molekularen Mechanismen, die der Entstehung von T-Helfer Zellen vom Typ I zugrunde liegen, ausgezeichnet. Die Schering Stiftung verlieh den mit 2.500 Euro dotierten Preis am 30. November 2010 im Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ), im Rahmen der Albrecht-Hasinger-Lecture.
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Live-Schaltung in Zellen macht Krankheiten besser erforschbar

Neuberberg, 30.11.2010. Wie arbeiten die Zellorganellen im lebenden Organismus zusammen? Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben eine Methode entwickelt, um diese Vorgänge sichtbar zu machen. Erste Entdeckungen mit dieser Technik: Das Zentrosom* und der Zellkern stehen in wandernden Nervenzellen nicht in fester Positionsbeziehung, sondern wechseln sehr dynamisch ihre Position zueinander. Die Forscher erhoffen mit dieser Methode mehr über die Wechselwirkungen der Zellorganellen und damit auch über mögliche Krankheitsauslöser direkt in-vivo herauszufinden. Diese Ergebnisse sind vorab online im Journal of Cell Biology erschienen, das heute auch einen Podcast dazu veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Welt-AIDS-Tag am 1.12.: Neues Testsystem zur Identifizierung von HIV-Hemmstoffen entwickelt

Neuherberg, 26. November 2010. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben ein Zelltestsystem entwickelt, mit dem sich einfach und zuverlässig neue Substanzen identifizieren lassen, die die Vermehrung von HI-Viren hemmen. Mit dieser neuen Technologie können künftig nicht nur große Wirkstoff-Banken, sondern auch Naturstoffe oder pflanzliche Rohextrakte auf ihre antivirale Wirkung hin überprüft werden. Das Verfahren wird in der aktuellen Ausgabe von Antimicrobial Agents and Chemotherapy vorgestellt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft