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Das Italienzentrum und das Dahlem Humanities Center der Freien Universität Berlin laden in Kooperation mit dem Centre Marc Bloch am 10. Februar 2011 zu einem Vortrag des Historikers Carlo Ginzburg, Professor an der „Scuola Normale Superiore di Pisa“, ein. Die Veranstaltung „Our Words and Theirs. A Reflection on the Historian’s Craft Today“ findet in englischer Sprache statt, der Eintritt ist frei.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Wissenschaftler auf Spurensuche in der Wasserleitung.
Legionellen warten überall auf uns, wo warmes Wasser gespeichert wird – in Wasserleitungen, Klimaanlagen, Schwimmbädern. Einige wenige dieser Bakterien können schon ausreichen, um eine schwere Lungenentzündung zu verursachen. Häufen sich Fälle – etwa in einem Einkaufszentrum oder einem Schwimmbad – gehen Wissenschaftler auf Legionellensuche.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Astronomen erkunden das rätselhafte Innere unserer Milchstraße, in deren Zentrum ein gigantisches Schwarzes Loch Sterne schluckt. Echos von Röntgenstrahlen künden von diesen Opfern. Gleichzeitig bietet die Region gute Voraussetzungen für die Entstehung von Leben.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Ein internationales Forscherteam unter Mitwirkung von Prof. Dr. Marco Thines, Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F), Frankfurt a.M., hat das Erbgut eines Erregers von „Falschem Mehltau“ untersucht, um dessen Besiedlungsmechanismen und Lebensweise besser zu verstehen. Die Forscher fanden heraus, dass der Schädling Gene reduziert hat, um die Abwehrmechanismen der von ihm befallenen Pflanze zu unterlaufen. Der genetische Bauplan zeigt, wie abhängig der parasitär lebende Erreger vom Wirt ist, denn lebenswichtige Stoffwechselprozesse kann er nicht mehr selbst übernehmen. Die Ergebnisse liefern Ansätze für eine gezieltere Bekämpfung und wurden im Fachjournal „Science“ veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Ziel ist die Krebstherapie mit Ionenstrahlen weiter zu entwickeln
Die am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt entwickelte Krebstherapie mit Ionenstrahlen zeichnet sich durch hohe Heilungsraten und geringe Nebenwirkungen aus und ist seit gut einem Jahr im Routineeinsatz. Die Wirkung von Ionenstrahlen hängt nicht nur von der Beschaffenheit des Tumors ab, sondern darüber hinaus auch von der genetischen Voraussetzung und den Lebensumständen eines Patienten. Wissenschaftler haben am GSI nun erstmals Proben von lebendem menschlichem Tumorgewebe mit Ionen bestrahlt, um dies grundlegend und systematisch zu erforschen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Sie empfindet Wut, Trauer oder Freude, Angst hat sie nie: US-Mediziner berichten von einer Frau, in deren Gehirn eine bestimmte Region völlig zerstört ist – dort sitzt offenbar das Zentrum der Furcht. Dass die Frau überhaupt noch lebt, erstaunt die Wissenschaftler.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Panne auf dem Weg zur ISS: Mehrere Stunden flog eine russische “Sojus”-Kapsel ohne Kontakt zur Erde durchs All. Wegen einer technischen Panne hatte das Raumgefährt seine Funkverbindung zum Flugleitzentrum verloren.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Die Größe entscheidet: Forscher konnten zeigen, dass die Maße des Sehzentrums im Gehirn beeinflussen, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen. Je kleiner die Sehrinde ist, desto eher fallen wir beispielsweise auf optische Täuschungen herein.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Im Rahmen eines Symposiums zum Thema Diabetes mellitus am 2. Dezember 2010 werden im Deutschen Diabetes-Zentrum der Jühling-Doktorandenpreis und die Jühling-Medaille verliehen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Berlin, 1. Dezember 2010.
Der Avrion-Mitchison-Preis für Rheumaforschung ging in diesem Jahr an Dr. rer. nat. Edda Schulz, Paris. Die Nachwuchswissenschaftlerin wurde für ihre Untersuchungen zu den molekularen Mechanismen, die der Entstehung von T-Helfer Zellen vom Typ I zugrunde liegen, ausgezeichnet. Die Schering Stiftung verlieh den mit 2.500 Euro dotierten Preis am 30. November 2010 im Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ), im Rahmen der Albrecht-Hasinger-Lecture.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Neuberberg, 30.11.2010. Wie arbeiten die Zellorganellen im lebenden Organismus zusammen? Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben eine Methode entwickelt, um diese Vorgänge sichtbar zu machen. Erste Entdeckungen mit dieser Technik: Das Zentrosom* und der Zellkern stehen in wandernden Nervenzellen nicht in fester Positionsbeziehung, sondern wechseln sehr dynamisch ihre Position zueinander. Die Forscher erhoffen mit dieser Methode mehr über die Wechselwirkungen der Zellorganellen und damit auch über mögliche Krankheitsauslöser direkt in-vivo herauszufinden. Diese Ergebnisse sind vorab online im Journal of Cell Biology erschienen, das heute auch einen Podcast dazu veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Neuherberg, 26. November 2010. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben ein Zelltestsystem entwickelt, mit dem sich einfach und zuverlässig neue Substanzen identifizieren lassen, die die Vermehrung von HI-Viren hemmen. Mit dieser neuen Technologie können künftig nicht nur große Wirkstoff-Banken, sondern auch Naturstoffe oder pflanzliche Rohextrakte auf ihre antivirale Wirkung hin überprüft werden. Das Verfahren wird in der aktuellen Ausgabe von Antimicrobial Agents and Chemotherapy vorgestellt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Bakteriell infizierte Zellen haben eine Strategie, mit der sie ihre Nachbarzellen über die Infektion informieren können. Im Kollektiv lösen die alarmierten Zellen darauf eine Abwehrreaktion gegen den Eindringling aus. Diesen Mechanismus haben das Forscherteam von Prof. Cécile Arrieumerlou am Biozentrum der Universität Basel jetzt entdeckt. Die Ergebnisse werden heute in der US-Fachzeitschrift «Immunity» der Verlagsgruppe «Cell Press» veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Molekülstrukturen, welche die Nährstoffaufnahme von Mikroorganismen kontrollieren, sind das Thema der Publikation von Justin Lecher, Doktorand am Forschungszentrum Jülich. Für seine Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Strukturbiologie zeichnet ihn die Düsseldorfer Forschungsschule BioStruct am 23. November mit einem Young Scientist Award 2010 aus.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Eine Kombination aus einem neuen bioinformatischen Modell und experimentellen Daten gibt neue Einsichten in die molekularen Grundlagen der Alzheimer-Demenz. Wissenschaftlern aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Universität Heidelberg erstellten zusammen mit amerikanischen Kollegen ein Modell der Stoffwechselprozesse im Gehirn, das Faktoren aufdeckt, die der Krankheit zugrunde liegen. Sie zeigen, dass im erkrankten Gehirn die Aktivität eines wichtigen Enzyms reduziert ist. Bestimmte Nervenzellen können dies jedoch ausgleichen, indem sie ihren Stoffwechsel umleiten. Die beteiligten deutschen Wissenschaftler wurden vom Nationalen Genomforschungsnetz, dem NGFN, gefördert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Bisher konnten magnetische Domänen nur zweidimensional abgebildet werden. Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) ist es nun gelungen, diese Bereiche im Inneren von magnetischen Stoffen zum ersten Mal dreidimensional darzustellen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
In zwei von drei Brusttumoren finden sich ungewöhnlich hohe Konzentrationen des Östrogen-Rezeptors ERα. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum klärten jetzt einen Mechanismus auf, der diese Überproduktion mit verursacht. Das Ergebnis könnte dazu beitragen, neue Strategien zu entwickeln, um die häufigste Krebserkrankung bei Frauen zu bekämpfen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
HZB-Forscher können kleinste Zellbestandteile in ihrer natürlichen Umgebung sichtbar machen – die Zelle bleibt intakt
Forscher des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) haben ein neues Mikroskop für die Röntgen-Nanotomographie entwickelt. Mit diesem können sie die Struktur kleinster Bestandteile von Säugetierzellen dreidimensional darstellen. Zum ersten Mal wird die Zelle, um sie zu untersuchen, nicht chemisch fixiert, eingefärbt oder zerschnitten. Stattdessen wird sie intakt tiefgefroren und in ihrer natürlichen Umgebung erforscht. Das neue Verfahren liefert sofort ein 3-D-Bild und schließt so eine Lücke zwischen herkömmlichen Mikroskopie-Verfahren.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Der Vulkan Merapi auf der indonesischen Insel Java gehört zu den aktivsten Vulkanen der Erde. Die verheerenden Ausbrüche seit dem 26. Oktober erschüttern die Welt und zeigen menschliche Machtlosigkeit angesichts unkontrollierbarer Naturkatastrophen. Was können die Menschen tun, um die Auswirkungen einer solchen Naturkatastrophe zu mindern? Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. in Müncheberg forscht seit 2007 am Merapi über die nachhaltige Entwicklung von Landnutzung und zur Folgenminderung der Naturkatastrophen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Wissenschaftler aus Göttingen und Leipzig haben herausgefunden, dass bei Makaken ein direkter Zusammenhang zwischen Männerfreundschaften und sozialem Erfolg besteht. Dr. Oliver Schülke und Prof. Dr. Julia Ostner vom Courant Forschungszentrum „Evolution des Sozialverhaltens“ der Universität Göttingen konnten erstmals zeigen, dass die Stärke der sozialen Bindungen, die ein Männchen in seiner Gruppe mit meist nicht verwandten Geschlechtsgenossen eingeht, Einfluss auf seinen sozialen Aufstieg und letztlich die Anzahl seiner Nachkommen hat.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Erfolgsmeldung aus der Schweiz: Wissenschaftler haben am europäischen Teilchenforschungszentrum Cern erstmals Atome aus Antimaterie eingefangen. Ihre Erkenntnissen könnten grundlegende physikalische Gesetzmäßigkeiten revidieren.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit
Neuberberg, 18.11.2010. Der Transkriptionsfaktor Pax6* ist nicht nur an der frühen Entwicklung des Gehirns beteiligt, sondern sichert auch das Überleben bestimmter Neuronen des Riechkolbens* im erwachsenen Säugetiergehirn – das fanden Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und der Ludwig-Maximilians-Universität München heraus. Das Ergebnis schafft wichtiges Grundlagenwissen für zukünftige regenerative Therapieansätze, etwa für Parkinsonpatienten, und ist in der aktuellen Ausgabe von Neuron publiziert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Zum ersten Mal ist es Physikern am Kernforschungszentrum Cern gelungen, künstlich hergestellte Antimaterie für eine Fünftelsekunde zu speichern. Auf den ersten Blick hört sich das nach wenig an, die Ergebnisse könnten allerdings grundlegende Gesetzmäßigkeiten auf den Prüfstand stellen.

Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE
Erstmals ist es Physikern am Kernforschungszentrum Cern gelungen, künstlich hergestellte Antimaterie zu speichern – etwa eine Fünftelsekunde lang. Das mag wenig erscheinen, bringt aber Messungen auf den Weg, die unser physikalisches Weltbild erschüttern könnten.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Professor Koji Tokoyoda von der Universität Chiba in Japan erhielt als einer von drei Nachwuchswissenschaftlern den diesjährigen Postdoktorandenpreis der Robert-Koch-Stiftung, der mit jeweils 5.000 Euro dotiert ist. Koji Tokoyoda wurde für seine Arbeiten zur Organisation des immunologischen Gedächtnisses ausgezeichnet, die er als Gastwissenschaftler und Stipendiat der Alexander-von-Humboldt Stiftung am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin, einem Leibniz-Institut, angefertigt hat. Die Preisverleihung fand am 12. November 2010 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin statt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Am europäischen Teilchenforschungszentrum Cern haben Wissenschaftler einen kleinen Urknall erschaffen. Dafür ließen sie Blei-Atomkerne kollidieren. So wollen die Forscher mehr darüber erfahren, woraus das Universum kurz nach seiner Geburt bestand.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit
Zusammenhänge auch mit Diabetes und Parkinson
Neuherberg/München, 08.11.2010. Krankheiten wie Parkinson und Diabetes künftig leichter zu diagnostizieren und zu therapieren – diesem Ziel sind Forscher des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München einen Schritt näher gekommen. Sie haben durch Exom-Sequenzierung* eines einzelnen Patienten einen Gendefekt identifiziert, der die Atmungskette beim Mitochondrialen Komplex I* behindert und eine Stoffwechselstörung auslöst.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Etwa eine Million Deutsche leiden an schmerzhaften Entzündungen der Gelenke, gemeinhin zusammengefasst als „Rheuma“. Eine besonders schwere Form dieser Erkrankung ist die rheumatoide Arthritis. Als Folge einer chronischen Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem den eigenen Körper angreift, kommt es dabei langfristig zu einer Zerstörung der Gelenke. Viele Patienten sprechen auf derzeit verfügbare Therapien jedoch nicht an. Auf der Suche nach neuen Behandlungsstrategien haben Forscher vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Zusammenarbeit mit Rheumatologen der Universität Montpellier in Frankreich die Rolle eines zentralen Entzündungsfaktors in Mäusen untersucht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Leipzig. Die räumliche Entwicklung und das Wachstum der Stadt Leipzig sind in der Vergangenheit nicht gleichmäßig verlaufen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Humboldt-Universität Berlin und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung. Dazu hatten die Forscher Daten zur Landnutzung in der Region Leipzig ausgewertet, die auf topografischen Karten von 1870 bis 2006 beruhen. Entlang eines Schnitts, der quer vom westlichen Stadtrand über das Zentrum bis zum östlichen Stadtrand von Leipzig verläuft, wurden diese Daten genau analysiert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Wenn Pflanzen neue Lebensräume erobern oder sich an eine verändernde Umwelt anpassen, profitieren sie von Fehlern im Erbgut. Einen solchen Fehler haben jetzt Genetiker und Bioinformatiker der TU München zusammen mit Kollegen vom Helmholtz Zentrum München näher untersucht: Zuweilen verdoppeln Pflanzen ihr gesamtes Erbgut. Obwohl das Erbgut selbst dabei unverändert bleibt, gerät das Regelwerk der Gene durcheinander, wie die Forscher herausfanden. Damit kamen sie einem potenziellen Evolutionsmechanismus auf die Spur, der bislang kaum beachtet wurde.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
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