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	<title>Wissenschaftsecho &#187; Zukunft</title>
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	<description>Brandaktuelle Kurzmeldungen und Beiträge aus der Wissenschaft</description>
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		<title>Wie unser Gehirn ungeheuer komplexe Aufgaben löst.</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 12:44:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ungeheuer komplexe Aufgaben löst das Gehirn anscheinend mühelos. Bei einem Spaziergang zu zweit im Park hält das faszinierende Organ unseren Körper im Gleichgewicht und sorgt dafür, dass er sich fortbewegt. Dabei hilft das visuelle System, aber auch das Gedächtnis, sich auf den Wegen zurechtzufinden und Hindernissen auszuweichen. Gleichzeitig können wir problemlos die Sprache unseres Begleiters [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="margin: 10px;" title="PET-Bild des Gehirns" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c6/PET-image.jpg?uselang=de" alt="" width="213" height="240" />Ungeheuer komplexe Aufgaben löst das <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Gehirn</a> anscheinend mühelos. Bei  einem Spaziergang zu zweit im Park hält das faszinierende Organ unseren  Körper im Gleichgewicht und sorgt dafür, dass er sich fortbewegt. Dabei  hilft das visuelle System, aber auch das Gedächtnis, sich auf den Wegen  zurechtzufinden und Hindernissen auszuweichen. Gleichzeitig können wir  problemlos die Sprache unseres Begleiters hören und verstehen,  währenddessen wir eigene Erinnerungen aus dem Gedächtnis aufrufen und  angemessen auf die uns gestellten Fragen antworten. „Schon jede einzelne  dieser Aufgaben stellt selbst für höchstentwickelte Computer eine  ungemeine Herausforderung dar“, schreiben Tobias Bonhoeffer und Peter  Gruss  im Vorwort des Buches „Zukunft Gehirn“.<span id="more-26543"></span></p>
<p>In dem 300-seitigen Report legen 18 international führende Hirnforscher,  darunter viele Spitzenforscher der Max-Planck-Gesellschaft, ein  gemeinsames Werk vor, das die wichtigsten neueren <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Erkenntnisse</a> ihres  Fachgebietes anschaulich und allgemeinverständlich zusammenfasst. Die  Autoren schlagen Brücken zwischen Kultur- und Neurowissenschaften,  erlauben sich Exkurse in die Geschichte der Hirnforschung und skizzieren  Beispiele aus ihrem eigenen Alltagsleben, die die komplexe  Funktionsweise des Gehirns erklären. Darüber hinaus wagen sie Prognosen,  in welchen Forschungsgebieten demnächst neue <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Erkenntnisse</a> zu erwarten  sind.</p>
<p>So beschreiben Tobias Bonhoeffer vom Max-Planck-Institut für  Neurobiologie und Martin Korte von der TU Braunschweig die  neurologischen Grundlagen unserer Erinnerung. Wolfram Schultz, <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837007081?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837007081" target='_blank' rel='_nofollow'>Professor</a>  für Neurowissenschaften in Cambridge, erzählt fesselnd, wie Belohnung  funktioniert und sich im <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Gehirn</a> manifestiert. Ute Frevert vom  Max-Planck-Institut für Bildungsforschung  und Tania Singer vom  Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften nehmen sich  des schwierigen Themas Empathie an. Der Leser lernt die Zusammenhänge  zwischen Hirnprozessen und Erleben, Verhalten und Handeln, aber auch die  Notwendigkeit des Schlafes verstehen. Er erhält einen Einblick in die  Krankheiten des Gehirns und ebenso einen Ausblick auf mögliche  Therapieansätze, etwa in der Stammzellforschung.</p>
<p>Immer wieder überraschend ist die große Bedeutung der  Forschungsergebnisse für unseren Alltag und die Beziehungen der Menschen  untereinander, die die Autoren geschickt in die jeweiligen  Kapitel  einfließen lassen. Alles wird anschaulich durch bunte Grafiken und  <a href="http://klaus-sedlacek.de" target='_blank'>Hintergrundinformationen</a> in zusätzlichen Infokästen gestützt. „Zukunft  Gehirn“ ist somit ein ambitioniertes Lehrbuch, das die Vorausschau nicht  scheut, aber auch ein leicht zu lesender und kurzweiliger Ausflug in  eine spannende, sich rasant entwickelnde Disziplin. <em>(Quelle: idw, Bild: Jens Langner</em><em>)</em></p>
<p>Buchtipps:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3406616429/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=hintergrundin-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3406616429">Zukunft Gehirn: Neue Erkenntnisse, neue Herausforderungen</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3406616429" border="0" alt="" width="1" height="1" /></li>
<li><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3842368038/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=hintergrundin-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3842368038">Synthetisches Bewusstsein: Wie Bewusstsein funktioniert und Roboter damit ausgestattet werden können</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3842368038" border="0" alt="" width="1" height="1" /></li>
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</ul>

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		<title>Soziale Serviceroboter im Praxistest</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 14:33:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Putzen, Wäsche waschen, Essen zubereiten und servieren, die Wäsche versorgen: Aufgaben, die viele Menschen nicht gerne erledigen oder aufgrund zunehmender körperlicher Gebrechen nicht mehr erledigen können. In Zukunft sollen diese und ähnliche Arbeiten von Servicerobotern übernommen werden. Damit wird nicht nur älteren und pflegebedürftigen Personen länger ein eigenständiges Leben zuhause ermöglicht. Der Einsatz von Servicerobotern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 312px"><img class="   " title="Care-O-bot überreicht ein Getränk an eine Bewohnerin Foto: Fraunhofer IPA" src="http://www.klaus-sedlacek.de/Bilder/Care-O-bot Foto Fraunhofer IPA.jpg" alt="Care-O-bot überreicht ein Getränk an eine Bewohnerin Foto: Fraunhofer IPA" width="302" height="217" /><p class="wp-caption-text">Care-O-bot überreicht ein Getränk an eine Bewohnerin Foto: Fraunhofer IPA</p></div>
<p>Putzen, Wäsche waschen, Essen zubereiten und servieren, die Wäsche versorgen: Aufgaben, die viele Menschen nicht gerne erledigen oder aufgrund zunehmender körperlicher Gebrechen nicht mehr erledigen können. In Zukunft sollen diese und ähnliche Arbeiten von Servicerobotern übernommen werden. Damit wird nicht nur älteren und pflegebedürftigen Personen länger ein eigenständiges <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Leben</a> zuhause ermöglicht. Der Einsatz von Servicerobotern in stationären Pflegeeinrichtungen bietet zudem das Potenzial, Pflegekräfte von zeitaufwändigen Routinetätigkeiten zu entlasten. Damit wird diesen mehr Zeit verschafft, sich mit den Bewohnern zu beschäftigen.<span id="more-25853"></span></p>
<p>Das Fraunhofer IPA befasst sich seit über zehn Jahren mit der Entwicklung eines mobilen Roboterassistenten »Care-O-bot®« zur Unterstützung des Menschen im täglichen <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Leben</a>. Zukünftig soll älteren und pflegebedürftigen Personen durch den Einsatz solch fortgeschrittener technischer Assistenzsysteme länger ein eigenständiges <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Leben</a> zuhause er möglicht und somit trotz des erwarteten Pflegenotstands eine angemessene Lebensqualität erhalten werden. Der inzwischen dritte »Care-O-bot®«-Prototyp ist als interaktiver Butler bereits in der Lage, verschiedene Hol- und Bringdienste durchzuführen. »Aufgrund seines produktnahen Designs ist der Roboter besonders gut für die Evaluierung durch potenzielle Endnutzer geeignet«, erläutert Dr. Birgit Graf, die am Fraunhofer IPA die Gruppe Haushalts- und Assistenzrobotik leitet.</p>
<p>In dem vom Bundesministerium für <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Bildung</a> und Forschung geförderten Projekt »WiMi-Care« wurde Care-O-bot® erstmals in der Interaktion mit älteren und pflegebedürftigen Personen erprobt. Anhand einer Bedarfsanalyse in einer stationären Altenpflegeein richtung wurden zwei Einsatzszenarien für den Roboter identifiziert: die Versorgung der Bewohner mit Getränken und die Nutzung als Unterhaltungsplattform. »Entscheidend für die Auswahl der Szenarien war, dass der Roboter den Pflegekräften mehr Zeit verschafft, um sich mit den Bewohnern zu beschäftigen«, meint Graf.</p>
<p>In zwei Praxistests mit Pflegekräften und Senioren musste sich der Roboter in diesen Anwendungen bewähren. »Ziel für die zweite Testphase war es, die ausgewählten Einsatzszenarien auf dem Care-O-bot® so umzusetzen, dass dieser von den Pflegekräften gesteuert und somit im Rahmen ihrer täglichen Arbeit eingesetzt werden kann«, so Graf. Dabei wurden die einfache Bedienung des Roboters durch die Pflegekräfte, der Nutzen durch den Robotereinsatz und die Akzeptanz durch die Bewohner evaluiert.</p>
<p>Für die Versorgung der Bewohner mit Getränken ist Care-O-bot® mit Hilfe seines Roboterarms in der Lage, selbstständig Becher an einem Wasserspender zu befüllen und diese den Bewohnern auf seinem Tablett zu servieren. Die Anbindung einer Bewohnerdatenbank ermöglicht es dem Roboter, die einzelnen Bewohner der Station zu identifizieren. Auf Basis des ebenfalls in der Datenbank verfügbaren Trinkprotokolls steuert der Roboter während seiner Fahrt durch die Station</p>
<p>speziell die Personen an, die noch nicht genug getrunken haben. »Durch die gezielte Ansprache der Bewohner und aktives Nachhaken konnten wir sicherstellen, dass die Bewohner die Getränke nicht nur nehmen, sondern auch davon trinken«, so Fraunhofer-Forscher Theo Jacobs, der die Praxistests vor Ort begleitet hat.</p>
<p>Beim Einsatz als Unterhaltungsplattform können auf dem Touchscreen des Roboters Gesellschaftsspiele oder Programme zum Gedächtnistraining gestartet, Musik abgespielt oder Gedichte vorgelesen werden. Die Kommandierung des Roboters durch die Pflegekräfte erfolgt mit Hilfe einer speziell entwickelten graphischen Benutzeroberfläche. »Mit wenigen Klicks kann eine Pflegekraft Care-O-bot® dort seine Aufträge für den Tag erteilen – und sich dann weiter den Bewohnern widmen«, so Jacobs.</p>
<p>Während der Testphase wurde der Roboter an drei aufeinanderfolgenden Tagen vormittags und nachmittags jeweils für ein bis zwei Stunden eingesetzt. Berührungsängste mit dem Roboter gab es – wie schon während der ersten Praxisevaluierung – nicht. »Die Bewohner haben Care-O-bot® neugierig begutachtet und fanden es spannend, ihm bei der Arbeit zuzusehen. Auf der Demenzstation haben einige Bewohner den Roboter sogar richtig ins Herz geschlossen«, berichtet Jacobs. Auch die Pflegekräfte können sich gut vorstellen, in Zukunft mit einem Serviceroboter zusammenzuarbeiten.</p>
<p>Die Entwicklung des Care-O-bot® wird am Fraunhofer IPA auch über das Projektende von WiMi-Care hinaus fortgesetzt. Im Rahmen mehrerer Forschungsprojekte werden insbesondere die Fähigkeiten des Roboters zur Unterstützung älterer Personen im häuslichen Umfeld kontinuierlich erweitert und erprobt. Das von der EU geförderte Projekt SRS (Multi Role Shadow Robotic System for Independent Living) nutzt dabei die Möglichkeit, den Roboter über Angehörige fernzusteuern, um so dessen Einsatzfelder zu erweitern. Damit die Verständigung zwischen Mensch und Roboter auch in einer intuitiven und sozial verträglichen Weise erfolgt, sollen im EU-Projekt Accompany (Acceptable robotiCs COMPanions for AgeiNg Years) neue Schnittstellen und Komponenten zur Benutzerinteraktion entwickelt werden. Auch in diesen beiden Projekten sind umfangreiche Praxistests geplant, um den Roboter ständig entsprechend der Anforderungen der Nutzer weiterentwickeln zu können.</p>
<p>Doch es genügt nicht, nur den Roboter allein zu betrachten. »Um die Robotertechnologie in echte Applikationen zu überführen, wird es in Zukunft insbesondere wichtig sein, den Roboter nicht als einzelnes System zu betrachten, sondern als Teil eines Gesamtszenarios, eingebettet in ein umfassendes Dienstleistungskonzept«, erläutert Ulrich Reiser, der am Fraunhofer IPA die Entwicklung von Care-O-bot® koordiniert. Im vom Bundesministeriums für <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Bildung</a> und Forschung geförderten ProjektTech4P werden deshalb Strategien entwickelt, wie personenbezogene Dienstleistungen durch den Einsatz von Robotertechnologie unterstützt werden können. »Diese Gesamtsicht schließt unter anderem die Möglichkeit mit ein, dass die Roboter gezielt an eine spezielle Applikation angepasst werden«, so Reiser weiter. »Nichtsdestotrotz ist der alltagstaugliche Alleskönner weiterhin unser ultimatives Entwicklungsziel.«</p>
<p>Buchtipp:<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3842368038/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=hintergrundin-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3842368038">Synthetisches Bewusstsein: Wie Bewusstsein funktioniert und Roboter damit ausgestattet werden können</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3842368038" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>

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		<title>Bewusstseinsrätsel gelöst?</title>
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		<description><![CDATA[Bewusstsein galt bisher als eines der größten Rätsel der Welt. Ist es eine von Materie unabhängige Geistsubstanz, oder ist es eine Eigenschaft der Materie? Jetzt wurde wohl das Rätsel gelöst und ein synthetisches Bewusstsein erzeugt. Heute ist es möglich, dem Gehirn praktisch online beim Denken zuzuschauen. Seine Geheimnisse werden Stück für Stück entblättert. Farbige Lichter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img class="alignleft" title="Trägersystem für synthetisches Bewusstsein: Mit Sensoren und Bedürfnissen ausgestatteter Tribot-Roboter" src="http://www.klaus-sedlacek.de/Bilder/Tribot%20des%20Autors.JPG" alt="Trägersystem für synthetisches Bewusstsein: Mit Sensoren und Bedürfnissen ausgestatteter Tribot-Roboter." width="304" height="257" />
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Bewusstsein</a> galt bisher als eines der größten Rätsel der Welt. Ist  es eine von <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Materie</a> unabhängige Geistsubstanz, oder ist es eine  Eigenschaft der <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Materie</a>? Jetzt wurde wohl das Rätsel gelöst und ein  synthetisches <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Bewusstsein</a> erzeugt.<span id="more-25263"></span></p>
<p>Heute ist es möglich, dem <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Gehirn</a> praktisch online beim Denken  zuzuschauen. Seine Geheimnisse werden Stück für Stück entblättert.  Farbige Lichter der aktiven Regionen blitzen auf Beobachtungsschirmen  auf, wenn die Versuchspersonen ihre Gedanken schweifen lassen.</p>
<p>Doch gleich, an welcher Stelle die Gedanken ihre Strahlung entfalten,  keine der aktiven Regionen kann eindeutig dem Ort des Bewusstseins  zugeordnet werden. <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Bewusstsein</a> zeigt sich nach Überzeugung der meisten  Wissenschaftler im Zusammenhang mit der im <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Gehirn</a> überall stattfindenden  Informationsverarbeitung. Und niemand wird heute ernsthaft bestreiten  wollen, dass das <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Gehirn</a> zur Verarbeitung all jener Informationen dient,  die zum Input oder Output lebender Systeme gehören.</p>
<p><strong>Information ist bekanntlich übertragbar. </strong></p>
<p>Beispielsweise kann die Information eines elektronisch gespeicherten  Emails mit Hilfe eines Druckers auf den Informationsträger Papier  übertragen werden. Wenn man nun davon ausgeht, dass das <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Gehirn</a> ein  Trägermedium übertragbarer Information ist, <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Bewusstsein</a> aber kein  solcher Träger, weil es sich an keinem bestimmten Ort lokalisieren  lässt, dann muss Bewusst­sein selbst Teil der Informationsverarbeitung,  nämlich ein informationsverarbeitender Prozess sein.</p>
<p>Die Software eines informationsverarbeitenden Prozesses kann genauso  wie sonstige Information auf andere Trägersysteme übertragen werden und  zusammen mit der neuen Hardware wieder einen informationsverarbeitenden  Prozess bilden. Das wurde nun ausgenutzt für den Bau eines kleinen  Roboters mit synthetischem <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Bewusstsein</a>.<img title="Mehr..." src="http://www.klaus-sedlacek.de/blog/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p><strong>Tolmans Experiment</strong></p>
<p>Ob sich im Verhalten des Roboters tatsächlich <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Bewusstsein</a> zeigt,  wurde anhand von Tolmans Experiment von 1948 getestet. Der amerikanische  Psychologe und Verhaltensforscher Tolman (1886-1959) wollte  untersuchen, wie sich Ratten in einem einfachen Labyrinth verhalten. Das  Labyrinth hatte die Form des Großbuchstabens E. Am Ende des unteren  Schenkels befand sich eine schmale schwarze Box am oberen eine geräumige  weiße Kiste. In beide Behältnisse legte Tolman eine kleine Futtermenge.  Der Zugang zum Labyrinth erfolgte über den mittleren Balken der E-Form.<br />
Am ersten Tag des Experiments ließ Tolman die Ratte das Labyrinth  erkunden. Das tat sie, indem sie sich im Zickzack die Wege entlang  tastete. Schließlich wurde sie durch das aufgefundene Futter in der  weißen Kiste und ebenso in der schwarzen Box belohnt. Die Erfahrung  lehrt, dass Ratten unter sonst gleichen Bedingungen es vorziehen, sich  in engen dunklen Räumen aufzuhalten. Und tatsächlich, am Ende ihres  Erkundungsgangs ruhte sich die Ratte in der engen Box aus.</p>
<p>Am Folgetag setzte Tolman die Ratte in die vom Labyrinth getrennte  weiße Kiste zusammen mit einer kleinen Futtermenge. Nachdem die Ratte  das Futter vertilgt hatte, setzte er sie in die ebenfalls vom Labyrinth  getrennte schwarze Box und versetzte ihr einen Stromschlag. Dann brachte  er sie zurück in ihren Käfig.<br />
Am dritten Tag setzte Tolman das Tier wieder am Eingang des Labyrinths ab und war gespannt, wie es sich verhalten würde.<br />
Für das Verhalten der Ratte gab es verschiedene Möglichkeiten. Sie hätte  wie am ersten Tag das Labyrinth durchlaufen und sich an beiden Enden  jeweils die kleine Futtermenge abholen können. Die zweite Möglichkeit:  Sie hätte sich an den von ihr bevorzugten Ort im Labyrinth erinnern und  die schmale schwarze Box direkt ansteuern können.<br />
Nichts dergleichen tat die Ratte. Sie steuerte vielmehr direkt auf die  große weiße Kiste am oberen Ende des Labyrinths zu, vertilgte die kleine  Futtermenge und machte keine Anstalten, sich die zweite Futterration  aus der schwarzen Box zu holen.</p>
<p>Es blieb Tolman nichts anderes übrig, als davon auszugehen, dass die  Ratte die geistige Fähigkeit aufwies, solche Handlungsschritte  vorwegzunehmen, die ihr zur Erreichung ihrer Bedürfnisse notwendig  erschienen. Ihre Ziele waren wohl die Vermeidung eines schmerzhaften  Stromschlags und das Auffinden von Futter. Sie traf am dritten Tag eine  &#8216;vernünftige&#8217; Entscheidung. Ihr Verhalten zeigte die Schlüsselmerkmale  für <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Bewusstsein</a>. Unter anderem ist es die Aufgabe des Bewusstseins  Verhaltensalternativen zu finden und sich für ein Verhalten zu  entscheiden, das die Bedürfnisse optimal befriedigt.</p>
<p>Im Wissen darum, dass <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Bewusstsein</a> ein informationsverarbeitender  Prozess ist, der bei neuen Anforderungen oder geänderten äußeren  Umständen nicht determinierte Entscheidungen zwischen  Handlungsalternativen trifft, die dann zu zielgerichtetem Verhalten zur  Befriedigung von Bedürfnissen führen, konnte ein kleiner Roboter mit  synthetischem <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Bewusstsein</a> ausgestattet werden. Dieses gleicht in  entsprechender Situation dem natürlichen. Der Roboter wurde mit den  gleichen Bedürfnissen ausgestattet, wie sie Tolmans Ratte hatte. Sein  Verhalten wurde im E-Labyrinth überprüft. Und tatsächlich, er zeigt  genauso ein Verhalten und die gleichen Schlüsselmerkmale für <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Bewusstsein</a>  wie das Tier. Es gibt deshalb keinen vernünftigen Grund, warum man  diesem Roboter nicht zugestehen sollte, <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Bewusstsein</a> zu zeigen.</p>
<p><strong>Zukünftige Anwendungen</strong></p>
<p>Wo kann man ein synthetisches <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Bewusstsein</a> praktisch einsetzen? In  Zukunft werden mehr Roboter benötigt, sei es in der Pflege von Alten und  Kranken, beim Empfang von Kunden oder in der Fabrikhalle. Dabei kann es  nicht ausbleiben, dass die Roboter immer wieder mit neuen Anforderungen  oder geänderten äußeren Umständen konfrontiert werden, auf die sie  keine passende Antwort wissen oder für die sie keine passenden  Verhaltensweisen gespeichert haben. Hier wäre es nützlich, wenn sie ein  synthetisches <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Bewusstsein</a> besäßen. Dann könnten sie neue  Handlungsalternativen finden und sich frei für diejenige entscheiden,  welche die Bedürfnisse optimal befriedigt.</p>
<p>Wären die von Autopiloten gesteuerten Passagierjets mit synthetischem  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Bewusstsein</a> ausgestattet, dann hätten solche Abstürze vermieden werden  können, die auf defekte Messinstrumente zurückzuführen sind. Denn der  Selbsterhalt des eigenen Systems gehört zum wichtigsten Bedürfnis eines  Bewusstseins. Ein synthetisches <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Bewusstsein</a> hätte sich zuallererst für  ein Verhalten entschieden, welches den Erhalt des Flugzeugs gesichert  hätte, anstatt automatisch auf die falschen Werte der defekten  Instrumente zu reagieren und dadurch den Absturz herbeizuführen.<em> (<a href="http://klaus-sedlacek.de" target='_blank'>Klaus-Dieter Sedlacek</a>; Foto: Trägersystem für synthetisches <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Bewusstsein</a>: Mit Sensoren und Bedürfnissen ausgestatteter Tribot-Roboter</em><em>)</em></p>
<p><strong>Buchtipp:</strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3842368038/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=hintergrundin-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3842368038">Synthetisches Bewusstsein: Wie Bewusstsein funktioniert und Roboter damit ausgestattet werden können</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3842368038" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>

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		<title>WM-Sieg des deutschen Robo-Fußballteams</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 14:29:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim RoboCup 2011, der am Sonntag in Istanbul zu Ende ging, konnten die Fußballroboter vom Team NimbRo der Universität Bonn ihren Weltmeistertitel in der TeenSize-Klasse der Humanoid-Liga verteidigen. Auch die Serviceroboter gewannen in der @Home-Liga mit klarem Vorsprung. Nachdem die deutschen Fußballfrauen bei der FIFA-WM gegen Japan ausgeschieden sind, war es nun an humanoiden Fußballrobotern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="border: 10px solid white; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Im Finale spielt das Bonner Team NimbRo gegen KMUTT aus Thailand. (c) Foto: Uni Bonn" src="http://www.klaus-sedlacek.de/Bilder/Robo-Cup.jpg" alt="Im Finale spielt das Bonner Team NimbRo gegen KMUTT aus Thailand. (c) Foto: Uni Bonn" width="300" height="227" /></p>
<p>Beim  RoboCup 2011, der am Sonntag in Istanbul zu Ende ging,  konnten die  Fußballroboter vom Team NimbRo der Universität Bonn ihren   Weltmeistertitel in der TeenSize-Klasse der Humanoid-Liga verteidigen.   Auch die Serviceroboter gewannen in der @Home-Liga mit klarem Vorsprung.<span id="more-25145"></span></p>
<p>Nachdem  die deutschen Fußballfrauen bei der FIFA-WM gegen Japan  ausgeschieden  sind, war es nun an humanoiden Fußballrobotern, ihren  Weltmeistertitel  zu verteidigen. Die Roboter Dynaped und Bodo des  Bonner Teams NimbRo  trafen am Sonntag im Finale des RoboCup 2011 in  Istanbul auf das Team  KMUTT aus Thailand. Die Bonner Roboter waren dem  Gegner klar überlegen.  Obwohl der thailändische Torwart viele Schüsse  halten konnte, erzielte  der Bonner Feldspieler Dynaped Tor um Tor. Nach  einem Halbzeitstand von 6  : 0 endete das Finale vorzeitig beim Stand  von 10 : 0 für NimbRo.</p>
<p>Auch die Bonner Haushaltsroboter konnten sich in der @Home-Liga gegen   eine starke Konkurrenz durchsetzen. Die Roboter Dynamaid und Cosero   gingen schon beim ersten Test in Führung. NimbRo punktete in fast allen   Tests der Vor- und Zwischenrunde und ging so mit einem komfortablen   Vorsprung ins Finale. Dort stellte Cosero unter Beweis, dass er sogar   einen Tisch mit einem Menschen tragen kann. Der Benutzer gab dabei die   Richtung vor und führte den Roboter intiutiv durch Drücken und Ziehen am   anderen Ende des Tisches. Dass er ein prima Helfer im Haushalt sein   kann zeigte Cosero, indem er ein Omelett in einer Pfanne zubereitete.   Dynamaid holte ein Getränk aus dem Kühlschrank. Dies überzeugte die   internationale Experten-Jury. NimbRo gewann mit Abstand vor dem   chinesischen Team WrightEagle.</p>
<p><img class="alignleft" style="border: 10px solid white; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" src="http://www.klaus-sedlacek.de/Bilder/Robo-Cup-RC11_Home_NimbRo_Cosero_making_Omlet.jpg" alt="Cosero making Omlet" width="236" height="283" />In  der @Home-Liga mussten die Roboter zeigen, dass sie im Haushalt   wichtige Aufgaben erfüllen können, etwa Personen und Objekte zu erkennen   sowie Gesten richtig zu interpretieren. 19 Teams aus 14 Ländern traten   in Istanbul in dieser Disziplin an. Bei den Fußballwettbewerben in der   Humanoid-Liga des RoboCup geht es dagegen darum, mit Hilfe von Kameras   die Spielsituation zu erfassen und im Team darauf zu reagieren.   Herausforderung sind etwa auch die zügige Fortbewegung auf zwei Beinen   und die Balance beim Schuss.</p>
<p>„Besonders freut mich der erstmalige Gewinn der @Home-Liga“, sagt   <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837007081?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837007081" target='_blank' rel='_nofollow'>Professor</a> Dr. Sven Behnke, dessen Arbeitsgruppe Autonome Intelligente   Systeme am Institut für Informatik VI die menschenähnlichen   Fußballroboter und Serviceroboter entwickelt. In dieser Liga werden   Technologien ersonnen, die in Zukunft dazu beitragen können, dass ältere   oder hilfsbedürftige Menschen länger selbstbestimmt in der eigenen   Wohnung <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>leben</a> können.</p>
<p>Die internationalen Wettbewerbe, die jährlich von der  RoboCup-Federation  veranstaltet werden, bringen tausende Forscher aus  den Gebieten  Künstliche Intelligenz und Robotik zusammen. Insgesamt  nahmen in  Istanbul über 400 Teams mit mehr als 2 800 Personen aus aller  Welt in  unterschiedlichen Ligen teil. Der Wettbewerb erlaubt den   Wissenschaftlern den direkten Vergleich unterschiedlicher Ansätze in der   Roboterkonstruktion, in der Umgebungswahrnehumg und der   Verhaltenskontrolle. Im Anschluss findet ein wissenschaftliches   Symposium statt, das den Austausch der besten Ideen fördert. <em>(Quelle:  idw, Foto oben: Im Finale spielt das Bonner Team NimbRo gegen KMUTT aus  Thailand. (c) Uni Bonn ; Foto mitte: Service-Roboter Cosero von der  Universität Bonn backt in einer Pfanne ein Omelett. (c) Uni Bonn</em><em>)</em></p>
<p>Buchtipp:<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3842368038/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=hintergrundin-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3842368038">Synthetisches Bewusstsein: Wie Bewusstsein funktioniert und Roboter damit ausgestattet werden können</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3842368038" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>

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		<title>Großes Potential für Haushaltsroboter</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 12:17:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den nächsten Jahren werden Haushaltsroboter und automatisierte Lösungen für ältere Menschen zunehmend in die Haushalte einziehen und auch Pflegeaufgaben übernehmen. Deutschland eröffnen sich hierdurch aufgrund seiner guten Position in der Industrierobotik und Automation sowie anderen Basistechnologien große Potentiale auf dem Weltmarkt. Dies sind Ergebnisse der neuen VDE-Studie „Mein Freund der Roboter“, die der Verband [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="margin: 10px;" title="Foto: cc-by-sa Manfred Werner - Tsui" src="http://www.klaus-sedlacek.de/Bilder/Foto%20cc-by-sa%20Manfred%20Werner%20-%20Tsui.jpg" alt="" width="256" height="187" /></p>
<p>In den nächsten Jahren werden Haushaltsroboter und  automatisierte  Lösungen für ältere Menschen zunehmend in die Haushalte  einziehen und  auch Pflegeaufgaben übernehmen. Deutschland eröffnen sich  hierdurch  aufgrund seiner guten Position in der Industrierobotik und  Automation  sowie anderen Basistechnologien große Potentiale auf dem  Weltmarkt. <span id="more-24565"></span></p>
<p>Dies  sind Ergebnisse der neuen VDE-Studie „Mein Freund der Roboter“,  die der  Verband in München vorstellte. „Unsere Experten erwarten im   Bereich Servicerobotik attraktive ökonomische Wachstumsraten, die zu   neuen Arbeitsplätzen führen“, so VDE-Präsidiumsmitglied Dr.-Ing. Kurt   Bettenhausen. Zum anderen trügen Serviceroboter dazu bei, die   Herausforderungen des demografischen Wandels erfolgreich zu meistern und   die Lücke zwischen einer kontinuierlich alternden Bevölkerung, einer   rückläufigen Erwerbsbevölkerung und einem Mangel an Pflegekräften zu   schließen.</p>
<p>Vor allem im Bereich der Rehabilitationsrobotik, wie zum Beispiel   intelligente Rollstühle, kleine Roboterarme oder neuartige Beinprothesen   erwartet der VDE in naher Zukunft große Fortschritte. Sie ermöglichen   es heute schon alten, kranken oder behinderten Menschen, verlorene   Mobilität und Selbständigkeit zurückzugewinnen. Einen kommenden Boom   sieht der Verband in der Entwicklung von menschenähnlichen Robotern   (Humanoide) als Haushaltshelfer für komplexe Aufgaben oder als   persönlicher Assistent für ältere Menschen. „Bisher haben nur wenige   Firmen in Japan, Korea und China erste humanoide Roboter auf den Markt   gebracht. Wir erwarten jedoch für die nächsten zehn Jahre erhebliche   Zuwachsraten in diesem Segment“, so Bettenhausen weiter. Gegenwärtig   stammen zahlreiche Serviceroboter für den Privatbereich aus Asien.</p>
<p><strong>Senioren ziehen Roboter dem Altenheim vor</strong><br />
Roboter sollen, so die <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>Vision</a>, gemeinsam mit den älteren Menschen den   Alltag bewältigen und sie dabei unterstützen, länger möglichst   eigenständig zu <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837043517?ie=UTF8&tag=hintergrundin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3837043517" target='_blank' rel='_nofollow'>leben</a>. Aber werden Serviceroboter von Senioren überhaupt   akzeptiert? Der VDE-Studie zufolge steht die Mehrheit der Senioren (56   Prozent) Servicerobotern positiv gegenüber. 50 Prozent der  Pflegekräfte  befürworten den Einsatz von Robotern im privaten Bereich.  Am  beliebtesten sind Haushaltsroboter wie Staubsauger- und  Wischroboter,  aber auch futuristische Anwendungsszenarien wie der  „roboterisierte  Rollstuhl“. Allerdings zeigt die VDE-Studie auch, dass  das  gesellschaftliche und technologiepolitische Bekenntnis zum „Freund   Roboter“ noch nicht so klar ausfällt wie in asiatischen Ländern, etwa   Südkorea oder Japan. So lehnen 40 Prozent der Senioren die   Servicerobotik im Alltag spontan ab. 60 Prozent der befragten Senioren   empfinden Robotik als „unheimlich“.</p>
<p>Der Wunsch nach einer selbständigen Lebensführung ist jedoch ein  starker  Faktor für die Akzeptanz. So erreichte das futuristische   Anwendungsszenario „roboterisierter Rollstuhl“ einen der höchsten   Rankingplätze, obwohl die Vorbehalte gegenüber Systemen, die direkt mit   den Menschen kommunizieren, kooperieren oder sie sogar berühren, am   stärksten ausgeprägt sind. Der Nutzen – Mobilität, Orientierung,   Unabhängigkeit, Selbständigkeit, Schutz der Intimsphäre – wird in diesen   Fällen höher bewertet als die damit verbundenen akzeptanzhemmenden   Faktoren. Die überwiegende Mehrheit der Befragten würde einen   Serviceroboter zu Hause der Alternative Altenheim vorziehen. Am   beliebtesten sind Roboter, die abgrenzbare Tätigkeiten im Haushalt   autonom erledigen, insbesondere Staubsauger- und Wischroboter. Im   Mittelfeld liegen die Szenarien „gesundheitliches Monitoring“,   „Fitness-Coach“ und „Kommunikation und Anregung“, gefolgt von   Fensterputz-Robotern, Therapieanwendungen und humanoiden   Haushaltsrobotern für komplexe Tätigkeiten. <em>(Quelle: idw; Foto: cc-by-sa Manfred Werner &#8211; Tsui)</em></p>
<p>Buchtipp:</p>
<ul>
<li>VDE-Studie „Mein Freund der Roboter“ im VDE-Verlag  29 Euro.  Herausgeber ist die BMBF/VDE Innovationspartnerschaft AAL  (Ambient  Assisted Living). Autorin ist Dr. Sybille Meyer, SIBIS GmbH &#8211;  Institut  für Sozialforschung, Berlin.</li>
<li><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3842368038/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=hintergrundin-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3842368038">Synthetisches Bewusstsein: Wie Bewusstsein funktioniert und Roboter damit ausgestattet werden können</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3842368038" border="0" alt="" width="1" height="1" /></li>
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		<title>Neurologie: Ein Hormon sticht jedes andere Gehirndoping aus</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 14:39:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Manche Dinge wollen einem einfach nicht in den Kopf: Gegen krankhafte Vergesslichkeit könnte in Zukunft aber ein Nasenspray mit Hormonen helfen. Quelle: WELT ONLINE &#8211; Wissenschaft Das könnte Sie auch interessieren: Neurologie: US-Armee will Gehirne von Soldaten manipulieren Neurologie: WHO schließt Krebsrisiko durch Handys nicht aus Neurologie: Unser Hirn – der alte Fuchs Neurologie: Koffein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Dinge wollen einem einfach nicht in den Kopf: Gegen krankhafte Vergesslichkeit könnte in Zukunft aber ein Nasenspray mit Hormonen helfen.<br />
<i>Quelle: WELT ONLINE &#8211; Wissenschaft</i></p>

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		<title>Innovation: Antischall-Technik bringt endlich Ruhe ins Haus</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Jan 2011 13:08:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Schnurren statt Brummen: In Zukunft sollen Staubsauger, Waschmaschinen und Laubbläser deutlich leiser werden – dank neuer Gegenlärm-Technik. Quelle: WELT ONLINE &#8211; Wissenschaft Das könnte Sie auch interessieren: Neurologie: Glasfasern sollen Nerven mit Prothesen verbinden Innovation: Nachgebauter Elefantenrüssel gewinnt Zukunftspreis Forschung &#34;für den Untergrund&#34;: Größtes Tunnelbauprojekt der Welt präsentiert Ergebnisse Zukunft der Ozeane: Hafenstädten drohen künftig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schnurren statt Brummen: In Zukunft sollen Staubsauger, Waschmaschinen und Laubbläser deutlich leiser werden – dank neuer Gegenlärm-Technik.<br />
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		<title>Luftfahrttechnik: Nasa lässt den Super-Flieger der Zukunft entwickeln</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 13:36:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie werden wir in Zukunft in die Ferien fliegen? Im Auftrag der Nasa entwickeln drei Firmen ihre Vorstellungen vom Über-Flugzeug von morgen. Quelle: WELT ONLINE &#8211; Wissenschaft Das könnte Sie auch interessieren: Luftfahrt: Nasa präsentiert Flugzeuge der Zukunft Team will 2012 die Welt umrunden &#8211; Solarflugzeug schafft ersten 24-Stunden-Test Luftfahrt: Elektroflugzeuge können sich künftig selbst aufladen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie werden wir in Zukunft in die Ferien fliegen? Im Auftrag der Nasa entwickeln drei Firmen ihre Vorstellungen vom Über-Flugzeug von morgen.<br />
<i>Quelle: WELT ONLINE &#8211; Wissenschaft</i></p>

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		<title>Luftfahrt: Nasa präsentiert Flugzeuge der Zukunft</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 16:05:46 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein Blick ins Jahr 2025: Im Auftrag der US-Weltraumbehörde Nasa präsentieren drei Unternehmen faszinierende Modellstudien futuristischer Passagierflieger. Sie sollen mit wenig Sprit auskommen, sparsamer Abgase produzieren und deutlich leiser sein.<br />
<i>Quelle: SPIEGEL ONLINE &#8211; Wissenschaft</i></p>

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		<title>Wetterphänomen: Warum Australien unter Fluten leidet</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 16:23:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Reißende Flüsse schießen durch die Städte: Starke Regenfälle haben in Australien eine Flutkatastrophe ausgelöst. Wie konnte es dazu kommen? Daten des Wetterdienstes und Klimavorhersagen ermöglichen einen Einblick in die Ursachen &#8211; und einen Blick in die Zukunft. Quelle: SPIEGEL ONLINE &#8211; Wissenschaft Das könnte Sie auch interessieren: Klimaforschung: Warum Australien unter Fluten leidet Die größten Propheten unserer Zeit: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Reißende Flüsse schießen durch die Städte: Starke Regenfälle haben in Australien eine Flutkatastrophe ausgelöst. Wie konnte es dazu kommen? Daten des Wetterdienstes und Klimavorhersagen ermöglichen einen Einblick in die Ursachen &#8211; und einen Blick in die Zukunft.<br />
<i>Quelle: SPIEGEL ONLINE &#8211; Wissenschaft</i></p>

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